Suchergebnis

Flüchtlinge

Zahl neuer Flüchtlinge verdoppelt sich in Baden-Württemberg

Die Zahl neu ankommender Flüchtlinge in Baden-Württemberg hat sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Im vergangenen Jahr wurden 18.356 Migrantinnen und Migranten in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes aufgenommen, wie das für Migration zuständige Justizministerium der Deutschen Presse-Agentur am Montag mitteilte. 2020 seien hingegen lediglich 8025 sogenannte Direktzugänge verzeichnet worden, 2019 waren es 14.904. Im Jahr 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, waren es mehr als 185.

 Der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Laubenthal, referierte am Donnerstagabend auf

Generalleutnant Laubenthal spricht über die aktuelle Lage der Bundeswehr

Über die aktuelle Lage der Bundeswehr und ihre Handlungsfelder hat der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Laubenthal, am Donnerstagabend im Olgasaal der Reinhardt-Kaserne gesprochen. Zu diesem Vortrag mit Diskussion hatten die Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Ostwürttemberg, und Alexander Böhm vom Bundessprachenamt – Sprachenzentrum Süd eingeladen. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen.

Bundeswehreinsatz im Irak

Bundeswehreinsatz im Nahen Osten: Wohin steuert der Irak?

Ein kleines Versprechen, dass die Bundeswehr den Irak weiter unterstützen wird, schien Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in Bagdad vor ein paar Tagen schon geben zu wollen.

«Wir arbeiten gut zusammen», sagte die SPD-Politikerin, als sie neben ihrem irakischen Kollegen Dschuma Inad ans Rednerpult getreten war. «Wir bringen uns auch ein in die internationalen Anstrengungen. Und so wird es auch in Zukunft sein.»

IS hat Zugriff auf Millionen US-Dollar

Die Bundesregierung hat schon beschlossen, die ...

Beginn Prozess wegen versuchten Mordes

Prozess: Brutale Rache an Ex-Freundin und Flucht in den Iran

Gefesselt, geknebelt, mit einem Messer verstümmelt: Aus Rache soll ein Mann versucht haben, die Attraktivität seiner ehemaligen Freundin zu zerstören.

Während die Mutter fast zu Tode misshandelt wurde, lag die kleine Tochter gefesselt in einem anderen Zimmer. Mehr als neun Jahre nach dem Angriff gegen die Frau steht der mutmaßliche Täter in Berlin seit Donnerstag vor Gericht. Die Anklage lautet auf versuchten Mord in zwei Fällen, Vergewaltigung und schwere Körperverletzung.

 Eine Flüchtlingsfamilie in einem Zelt an der polnisch-belarussischen Grenze. Auch über diese Route kamen im Jahr 2021 Menschen

Deutschland bleibt wichtiges Zielland für Migranten

Die Corona-Pandemie schlägt sich auch in den Zahlen zur Migration nieder. Vor allem seit März 2020 wanderten deutlich weniger Menschen nach Deutschland ein als in den Jahren zuvor. Auch die Zahl derjenigen, die das Land verließen, ist 2020 gesunken. Das geht aus dem Migrationsbericht 2020 hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedete. Im vergangenen Jahr stieg allerdings die Zahl der Asylanträge, die in Deutschland gestellt wurden, wieder deutlich an.

Mord in französischen Alpen

Verhör nach Vierfachmord in Alpen liefert keine neue Spur

Nach dem kaltblütigen Verbrechen in der Urlaubsidylle der französischen Alpen im September 2012 verlief eine Spur nach der anderen für die Fahnder im Sand.

Mehr als neun Jahre nach dem mysteriösen Vierfachmord von Chevaline ließ die Nachricht von der Festnahme eines Verdächtigen am Mittwoch dann aufhorchen. Gab es doch noch einen Durchbruch in einem der mysteriösesten Mordfälle der vergangenen Jahre?

Nach einer Rekonstruktion am Tatort im September hätten sich Unstimmigkeiten ergeben, ein vor Jahren bereits Verdächtiger ...

Polizeikontrolle

Fingerabdruck entlarvt gesuchten Straftäter an Grenze

Sein Fingerabdruck hat einen gesuchten Straftäter bei der versuchten Einreise nach Deutschland am Grenzübergang Konstanz überführt. Polizeiangaben von Dienstag zufolge erwischten Beamten den Mann bei der Kontrolle eines Reisebusses. Seine Reisedokumente waren gültig. Erst nach Prüfung seines Fingerabdrucks stellte sich heraus, dass der 28-Jährige aus dem Irak unter falschem Namen bereits zwei Mal zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, weil er unerlaubt einreisen wollte und gegen ein Einreise- und Aufenthaltsverbot verstoßen hatte.

Soldat

Irak-Mandat kommt ins Kabinett

Die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP will den Einsatz deutscher Soldaten im Irak mit einem veränderten Mandat um neun Monate verlängern.

Nachdem die Bundeswehr ihre Aufklärungsflüge im syrischen Luftraum bereits eingestellt hat, soll das Land als Einsatzgebiet nun auch formal ausgeschlossen werden. Die Obergrenze von 500 Soldaten solle aber bis zum 31. Oktober 2022 erhalten werden, heißt es in einem Schreiben von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) an die ...

Nadia Murad setzt sich für die Rechte der Jesiden ein. Für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt hat sie 2018 den Friedensnobelpreis

Jesidische Friedensnobelpreisträgerin: „Der Mord an meinem Volk dauert an“

Die jesidische Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad fordert von der internationalen Gemeinschaft stärkeres Engagement bei der Suche und Rettung von 3000 Frauen und Kindern, die sich immer noch in der Gefangenschaft der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) befinden.

Im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ sagt die 28-Jährige, die selbst 2014 bei einem Überfall des IS auf ihr Heimatdorf in der nordirakischen Shingal-Region verschleppt wurde, dass der Völkermord an ihrem Volk andauere.

 Jedes Essen hilft – vor allem den Kleinsten. Seit 2010 unterstützt der Verein „Hoffnung Kindheit“ Projekte in Indien.

Was ein Kißlegger Hilfsverein für Kinder in Indien tun kann

„Helfen bringt (auch 2021) Freude“: Die Schwäbische Zeitung Wangen hat sich auch in diesem Jahr wieder vier regionale Organisationen ausgesucht, die jeweils in ihren Projekten und den dazugehörigen Ländern helfen, Fluchtursachen zu bekämpfen und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Aufgeteilt werden die Spendengelder der SZ-Leser wie in den vergangenen Jahren: 50 Prozent sind für die SZ-Flüchtlingslager im Norden des Iraks bestimmt, die andere Hälfte kommt den ehrenamtlichen lokalen Initiativen sowie Caritas- und Diakonieprojekten in der ...