Suchergebnis

Papst Franziskus zu Besuch im Irak

Erster Papst-Besuch im Irak erfüllt Hoffnungen der Christen

Mit einem historischen Besuch im Irak hat Papst Franziskus langjährige Hoffnungen der leidgeprüften Christen des Landes erfüllt.

Zum Auftakt seiner viertägigen Reise rief der 84-Jährige Iraks Führung auf, allen religiösen Gruppen Rechte und Schutz zu gewähren. Es ist der erste Besuch eines Oberhaupts der katholischen Kirche im Irak. Im Vorfeld hatte es auch Kritik gegeben, weil der Papst das Land inmitten der Corona-Pandemie bereist.

Franziskus erklärte bei einem Empfang mit Staatschef Barham Salih im Präsidentenpalast, ...

Eine Figur der Justitia steht neben einem Holzhammer und Akten

Gruppenvergewaltigung: Täter wegen weiterer Tat angeklagt

Zwei wegen einer Gruppenvergewaltigung in Freiburg verurteilte Männer müssen wegen einer mutmaßlichen weiteren Gruppenvergewaltigung vor Gericht. Die beiden Syrer sollen gemeinsam mit einem dritten, ebenfalls syrischen Angeklagten im September 2017 eine damals 19 Jahre alte Frau gemeinschaftlich vergewaltigt haben, wie das Landgericht Freiburg am Donnerstag mitteilte. Der Tatort sei die Freiburger Wohnung eines der Angeklagten gewesen. Der Prozess soll demnach am 11.

 Ein irakischer Arbeiter hängt Plakate zur Begrüßung von Papst Franziskus in den Straßen von Bagdad auf.

Gefährliche Reise: Papst reist in den Nordirak

Die erste Auslandsreise seit Beginn der Corona-Pandemie führt Papst Franziskus von Freitag bis Montag in den Irak, eines der komplexestens Krisenherde der Welt. Franziskus will vor allem der christlichen Minderheit Mut machen und Christen besuchen, die unter der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gelitten haben. Von den einst rund einer Million Christen sind seit 2003 mehr als zwei Drittel vor islamistischem Terror geflohen oder vom IS vertrieben worden, ebenso wie Jesiden.

Gruppenvergewaltigung: Fünf Urteile rechtskräftig

Zweieinhalb Jahre nach der Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg sind die Urteile gegen fünf der insgesamt elf Angeklagten rechtskräftig. Wie das Landgericht Freiburg mitteilte, nahmen zwei Angeklagte des Verfahrens ihre gegen das Urteil eingelegte Revision zurück. Zwei der elf Angeklagten hatten das gegen sie ergangene Urteil akzeptiert, eine gegen das Urteil eingelegte Revision wurde noch vor der Fertigstellung des schriftlichen Urteils zurückgenommen.

 Zum Schulstart nach Aufhebung der Corona-Quarantäne erhielten 4000 Kinder in den Camps Mam Rashan und Sheikhan Winterkleidung u

Jesiden brauchen neuen Mut zum Leben - Spendenaktion ermöglicht neues Hilfsangebot

Perspektivlosigkeit, Verlust der Kontrolle über die Lebenssituation, Isolation“: Für den Psychologen Jan Ilhan Kizilhan liegen die Gründe für eine erschreckende Entwicklung in den nordirakischen Flüchtlingscamps auf der Hand. Er lehrt sowohl an der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen wie an der Universität der Provinzhauptstadt Dohuk in Irakisch-Kurdistan. In den Camps steigen die Suizidzahlen stark an, seit Anfang Januar nimmt sich etwa an jedem zweiten Tag einer der 350 000 Bewohnerinnen und Bewohner das Leben.

Joe Biden

USA setzen Iran mit Luftangriffen in Syrien unter Druck

Mit dem ersten bekannt gewordenen Militäreinsatz unter dem Oberbefehl des neuen Präsidenten Joe Biden haben die USA den Druck auf den Iran und dessen Verbündete erhöht.

Das US-Militär flog im Osten des Bürgerkriegslandes Syrien Luftangriffe, bei denen zahlreiche Anhänger pro-iranischer Milizen getötet wurden. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, das Ziel seien «mehrere Einrichtungen» an einem Grenzübergang gewesen.

Syriens Regierung verurteilte die US-Angriffe «aufs Schärfste».

Prozess gegen Abu Walaa

IS-Deutschland-Chef Abu Walaa zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt

Das Oberlandesgericht Celle hat den mutmaßlichen Deutschland-Chef der Terrormiliz Islamischer Staat zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht erklärte den 37-jährigen Iraker Abu Walaa am Mittwoch wegen Unterstützung und Mitgliedschaft in der Terrororganisation für schuldig.

Der Hassprediger und sein Netzwerk haben nach Überzeugung der Richter junge Leute vor allem im Ruhrgebiet und in Niedersachsen radikalisiert und in die IS-Kampfgebiete geschickt.

Libyen

Libyen: UN sehen Trump-Unterstützer als Söldner-Hintermann

Ein bekannter Trump-Unterstützer und Gründer der US-Militärfirma Blackwater ist nach Angaben eines vertraulichen UN-Berichts einer der Hauptbeteiligten bei einer geheimen Söldner-Operation in Libyen gewesen.

Erik Prince habe dem libyschen Warlord Chalifa Haftar einem Expertengremium der Vereinten Nationen zufolge im April 2019 in Kairo eine Militär-Operation vorgeschlagen, die dem General in seinem Kampf gegen die international anerkannte Regierung des Landes helfen sollte.

„Ich halte mein Wort. Amerika ist zurück“, sagt US-Präsident Joe Biden bei der virtuellen Münchner Sicherheitskonferenz.

Amerika ist zurück – Biden reicht Europäern die Hand

Was für eine Wende: Seit Jahren war bei der Münchner Sicherheitskonferenz traurig über das Ende des Multilateralismus diskutiert und über die zunehmende Bedeutungslosigkeit des Westens lamentiert worden. Und nun das: Der neue US-Präsident Joe Biden machte am Freitag mit Schwung klar, dass er seine Ankündigung „We will be back“, die er vor zwei Jahren gemacht hat, ernst meint. „Ich halte mein Wort. Amerika ist zurück, das transatlantische Bündnis ist zurück.

Justita-Statue

Prozess gegen mutmaßliche IS-Terroristin: Kein Ende in Sicht

Der Prozess gegen die mutmaßliche IS-Terroristin Jennifer W. vor dem Oberlandesgericht München zieht sich weiter in die Länge. Das Gericht setzte am Donnerstag weitere Termine an. Das Urteil könnte demnach erst am 18. Juni fallen. Die junge Frau aus Lohne in Niedersachsen steht wegen Mordes und Mitgliedschaft in der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) vor Gericht. Sie soll im Irak tatenlos zugesehen haben, wie ein fünfjähriges jesidisches Mädchen, das als Sklavin gehalten worden sein soll, verdurstete.