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Salzburger Stier wird in Lindau verliehen: Stadt will sich als Kulturstandort präsentieren

In Lindau wird im Mai der Salzburger Stier verliehen, ein internationaler Radio-Kabarettpreis. Der federführende Veranstalter ist 2022 der Bayerische Rundfunk, doch das Lindauer Kulturamt und das Zeughaus nehmen die Preisverleihung zum Anlass, ein einwöchiges Kabarett-Festival auszurichten. Auf drei Bühnen werden sechs Künstlerinnen und Künstler auftreten. Der Vorverkauf startet am Montag.

Vergeben wird der Preis von zehn öffentlich-rechtlichen Radiosendern aus dem deutschsprachigen Raum.

Blick in die Nähwerkstatt.

„Nähwerkstatt ist eine Art Wohnzimmer-Ersatz“

In der Ulmer Nähwerkstatt der Caritas kreieren geflüchtete Frauen – die meisten aus Syrien und dem Irak – Kleidungsstücke oder andere Textilien für Familien und Kinder in der Region, die selbst bedürftig sind. Über das Geld der SZ-Spendenaktion „Helfen bringt Freude“ ist man dort gottfroh. SZ-Redakteur Johannes Rauneker im Gespräch mit der Leiterin der Nähwerkstatt Regina Konz.

Frau Konz, die Nähwerkstatt ist wieder mit dabei bei der SZ-Spendenaktion.

Ein Mann steht vor einem Gebäude, das bei einem Luftangriff russischer Kampfflugzeuge im Regierungsbezirk Idlib zerstört wurde:

Moskaus Truppenübungsplatz Syrien

Wladimir Putin verbreitet Genugtuung. „Die Menschen vertrauen Ihnen“, versicherte Wladimir Putin Baschar al-Assad im September im Moskauer Kreml. „Trotz aller Tragödien der vergangenen Jahre verknüpfen sie den Prozess des Wiederaufbaus mit Ihnen.“ Gut sechs Jahre nach dem Beginn der russischen Militärintervention in Syrien, freut sich Putin demonstrativ für seinen syrischen Amtskollegen: 90 Prozent des Landes würden wieder von Armee Assads kontrolliert.

Lage an der polnisch-belarussischen Grenze

Lukaschenko wirft Litauen Tötung von Migranten vor

Nach Berichten über einen weiteren Todesfall an der litauischen EU-Außengrenze hat der autoritäre belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko Litauen die Tötung von Migranten vorgeworfen.

«In dieser Migrationskrise sind die Schurken so weit gegangen, dass sie Menschen töten», sagte Lukaschenko am Montag während einer Sitzung mit Vertretern des belarussischen Verteidigungsministeriums. Migranten würden «tot oder vielleicht halbtot» von EU-Seite aus an die belarussische Grenze gebracht und dort abgelegt, behauptete der immer wieder ...

Krisentreffen in Calais

EU-Länder wollen härter gegen Schleuser vorgehen

Bei einem Krisentreffen zur Migration über den Ärmelkanal haben Frankreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland einen härteren Kampf gegen Schleuser vereinbart.

Großbritannien, das Ziel der mit kleinen Booten übersetzenden Flüchtlinge ist, wurde zur Schaffung legaler Migrationswege aufgerufen, sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin nach dem Treffen in Calais. Außerdem müsse Großbritannien die illegale Beschäftigung von Flüchtlingen erschweren.

Mateusz Morawiecki

Morawiecki: „Keine Politik der offenen Tür“

Kurz vor dem Regierungswechsel in Deutschland hat der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki Berlin besucht, um mit der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem designierten Kanzler Olaf Scholz (SPD) zu reden.

Dabei ging vor allem um die Flüchtlingskrise an der Grenze zwischen Polen und Belarus. In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur zeigte sich der polnische Regierungschef mit dem Agieren Merkels in der Krise nicht ganz zufrieden.

Thomas Strobl

Strobl zur Migrationskrise: Grenzschließungen als letzte Lösung

Angesichts der Migrationskrise zwischen Belarus und der EU fordert der baden-württembergische Innenminister und CDU-Bundesvize Thomas Strobl einen besseren Schutz der Grenzen - bis hin zu deren Schließung als „ultima ratio“.

„Dem illegalen Einschleusen von Asylsuchenden aus Belarus nach Deutschland müssen wir rasch einen Riegel vorschieben“, sagte Strobl der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Der Grenzschutz müsse intensiviert werden.

 Der 35-jährige Shero Smo leitet das Flüchtlingscamp Mam Rashan im Nordirak. Er will seine Landsleute von der Flucht nach Europa

Sehnsuchtsort Deutschland: Krisen treiben Menschen zur Flucht

Menschen, die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Niemandsland zwischen Polen und Belarus ohne Perspektive im Freien ausharren. Menschen, die auf dem Flughafen der nordirakischen Kurdenhauptstadt Erbil nach missglückter Flucht und erzwungener Rückkehr stranden. Menschen, die von schlimmen Misshandlungen durch polnische und belarussische Polizisten berichten: „Klar, diese Bilder und diese Berichte sind hier bekannt“, sagt Shero Smo,

wer aber wirklich aus dem Irak fliehen will, der lässt sich davon nicht abhalten.

Belarus

Strobl: Grenzschließungen zu Belarus als „ultima ratio“

Angesichts der Migrationskrise zwischen Belarus und der EU fordert der baden-württembergische Innenminister und CDU-Bundesvize Thomas Strobl einen besseren Schutz der Grenzen - bis hin zu deren Schließung als «ultima ratio».

«Dem illegalen Einschleusen von Asylsuchenden aus Belarus nach Deutschland müssen wir rasch einen Riegel vorschieben», sagte Strobl der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Der Grenzschutz müsse intensiviert werden.

Lage an der polnisch-belarussischen Grenze

Belarus: Keine Mehrheit für Aufnahme in Deutschland

In ihrem Blick auf die an der Grenze zwischen Belarus und der Europäischen Union festsitzenden Migranten und Flüchtlinge sind die Deutschen gespalten.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen sich 45 Prozent der Befragten dagegen aus, einen Teil von ihnen nach Deutschland einreisen zu lassen, um dann hierzulande zu prüfen, ob sie schutzberechtigt sind.

Lediglich neun Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich dafür aus, diesen Menschen ...