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Trotz Förderprogramm: Unternehmen zieht es kaum aufs Land

Der ländliche Raum in Bayern kann weiterhin nur wenig von dem Wirtschaftsförderungsprogramm „Invest in Bavaria“ (IB) der Staatsregierung profitieren. 2018 verzeichnete die Agentur im Freistaat nur neun Unternehmensansiedlungen mit rund 270 Arbeitsplätzen im allgemeinen ländlichen Raum. Dies geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen im bayerischen Landtag hervor. Dem gegenüber stehen in Ballungszentren 108 Ansiedlungen mit rund 1454 Jobs sowie 4 Ansiedlungen mit 93 neuen Arbeitsplätzen in ländlichen Räumen ...

Agentur des Freistaats sorgt fast nur für Jobs in Städten

Trotz des von der Staatsregierung initiierten Wirtschaftsförderungsprogramms „Invest in Bavaria“ fallen die ländlichen Räume bei der Jobansiedlung weiter hinter München zurück. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der im ersten Halbjahr 2018 durch die Agentur neu angesiedelten Jobs (447) wurden in die Landeshauptstadt vermittelt. Dies geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der SPD im Landtag hervor. Auf Oberbayern entfallen 320 Jobs, auf die sechs übrigen Regierungsbezirke 127 neue Arbeitsplätze, wobei auch diese meist ...

Franz Josef Pschierer

Pschierer will ausländische Investoren aufs Land holen

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (CSU) will bei der Ansiedlung ausländischer Unternehmen in Bayern die bisherige Konzentration auf München beenden. „Unter dem Stichwort „Invest Daheim“ werde ich Unternehmensverlagerungen aus den Metropolregionen in den ländlichen Raum unterstützen“, sagte Pschierer am Samstag. Der CSU-Politiker denkt vor allem an Franken: „In wenigen Wochen werden wir in Hof einen neuen Standort für die Ansiedlung eröffnen.

Markus Söder (CSU)

Steuern und Förderungen: Bayern will Wirtschaftswachstum

Trotz der seit Jahren boomenden Konjunktur will die Staatsregierung der heimischen Wirtschaft massiv unter die Arme greifen. Als Konsequenz aus internationalen Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik prüft Bayern derzeit eine Senkung der Unternehmenssteuer. „Wir werden wegen der amerikanischen Situation bald neue Diskussionen führen müssen. In den USA und Frankreich werden gerade die Unternehmenssteuern massiv gesenkt“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München.

Franz-Josef Pschierer (CSU)

Minister Pschierer erwartet Vollbeschäftigung bis 2020

Bayerns neuer Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer erwartet bis zum Jahr 2020 Vollbeschäftigung in allen Regierungsbezirken des Freistaats. Indikator dafür sei, dass im vergangenen Jahr mit durchschnittlich knapp 5,5 Millionen so viele Menschen wie noch nie sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, sagte der CSU-Politiker am Mittwoch in München. Das seien 2,7 Prozent mehr als 2016. Derzeit herrsche faktische Vollbeschäftigung in 52 der 96 Landkreise und kreisfreien Städte.

Ostbayern geht bei Jobansiedlungspolitik leer aus

Bei dem von der Staatsregierung initiierten Wirtschaftsförderungsprogramm „Invest in Bavaria“ profitieren nicht alle Bezirke in Bayern gleichermaßen. Im vergangenen Jahr wurden die Hälfte (51 Prozent) aller auf diese Weise generierten Jobs (1197) ins ohnehin wirtschaftlich sehr starke Oberbayern vermittelt. Die übrigen sechs Regierungsbezirke teilen sich die restlichen 49 Prozent, wobei auf Niederbayern gerade mal 36 neue Jobs in Passau entfallen (2 Prozent) und die ebenfalls wirtschaftlich eher schwache Oberpfalz gar völlig leer ausgeht.

Markus Söder

Fränkischer Bund: Söders Heimatstrategie reicht nicht

Aus Sicht des Fränkischen Bundes reicht die Heimatstrategie von Finanzminister Markus Söder (CSU) noch nicht aus. „In drei Jahren dezenter Söder-Unterstützung sind bei weitem nicht alle Probleme gelöst. Die Gleichheit der Lebensbedingungen zwischen Franken und Oberbayern ist weiter entfernt denn je“, teilte der Verein am Freitag mit. Bislang sei lediglich ein rasanter Abwärtstrend fränkischer Gemeinden etwas abgemildert, aber nicht umgekehrt worden.


Klaus Adelt (SPD)

Oberbayern bevorzugt: Kritik an Ansiedlungsagentur „Invest in Bavaria“

Schon in der Vergangenheit ist die staatliche Wirtschaftsansiedlungsgesellschaft „Invest in Bavaria“ (IB) wegen ihrer Oberbayern-Lastigkeit kritisiert worden. Wie eine Anfrage des oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Adelt (Foto: oh) ergab, hat sich daran nicht viel geändert. In den letzten 15 Jahren haben sich fast zwei Drittel der von IB geworbenen Unternehmen in Oberbayern angesiedelt, 44,5 Prozent in München.

Wirtschafts-Staatssekretär Franz Josef Pschierer (CSU) stellte Änderungen in Aussicht.