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 Nach Angaben der IOM sind etwa 750 Flüchtlinge aus dem Lager Bihac in Baracken in der Nähe von Sarajevo transportiert worden. D

Neuer Brennpunkt der Flüchtlingskrise: Tausende Menschen stecken in Bosnien-Herzegowina fest

Jeden Tag spielen sich in Bosnien und Herzegowina menschliche Dramen ab. Nichtregierungsorganisationen beklagen regelmäßig Menschenrechtsverletzungen. Täglich versuchen Flüchtlinge über die grüne Grenze nach Kroatien in die Europäische Union zu gelangen. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit hat sich Bosnien zu einem neuen Knotenpunkt auf der Balkanroute in Richtung Zentraleuropa entwickelt. Die Lage ist angespannt und bleibt es – auch nach dem Ende des Elendslagers Vucjak bei Bihac in Nordbosnien.

Boot mit Migranten vor Mauretanien gesunken - Viele Tote

Vor der Küste des westafrikanischen Staates Mauretanien sind mindestens 57 Migranten ums Leben gekommen. Das teilte die Internationale Organisation für Migration mit. 83 Menschen seien gerettet worden, für sie werde nun gesorgt. An Bord des Schiffes, das Gambia am Vortag verlassen habe, seien rund 150 Menschen gewesen. Die Suche nach möglichen weiteren Überlebenden oder Opfern werde fortgesetzt.

«Alan Kurdi» in Hafen eingelaufen

„Alan Kurdi“ in italienischem Hafen eingetroffen

Rund eine Woche nach einem riskanten Einsatz vor der Küste Libyens ist das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ mit 88 Migranten an Bord in Tarent (Taranto) in Süditalien eingetroffen.

Die Geretteten seien von den italienischen Behörden einzeln erstversorgt und registriert worden, sagte der Sprecher der Organisation Sea-Eye, Gorden Isler, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind überglücklich, Kapitänin Bärbel Beuse, die Crew und die Geretteten endlich in Sicherheit zu wissen“, twitterte die Organisation.

UN-Flüchtlingshilfswerk

UN-Hilfswerk warnt vor Gefahren für Flüchtlinge auf Landweg

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat vor den Gefahren für Migranten auf dem Weg zum Mittelmeer gewarnt.

Das Hilfswerk gehe davon aus, dass vermutlich mindestens doppelt so viele Menschen auf dem Weg zum Mittelmeer stürben wie im Mittelmeer selbst, sagte Vincent Cochetel, UNHCR-Beauftragter für die Situation der Flüchtlinge auf der zentralen Mittelmeerroute, der „Welt am Sonntag“. Wieviele es genau seien, könne niemand „mit Sicherheit sagen, aber es ist eine Tragödie“.

Besuch in Ägypten

Maas fordert „Luft der Freiheit“ für Menschen in Ägypten

Nach dem harten Vorgehen der ägyptischen Regierung gegen Demonstranten hat Bundesaußenminister Heiko Maas bei einem Besuch in Kairo die Achtung der Menschenrechte angemahnt.

Es sei im ägyptischen Interesse, dass die Menschen dort sich auf gewisse Rechtsstandards berufen und „die Luft der Freiheit atmen“ könnten, sagte der SPD-Politiker am Dienstag nach einem Treffen mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi. „Alles andere führt zur Unzufriedenheit, so wie wir sie auch vor kurzem in Ägypten erlebt haben.

Großer Andrang beim ersten Internationalen Suppenfest: Nach 90 Minuten waren die Töpfe leer.

Nach 90 Minuten ist keine Suppe mehr da

Mit einem solchen Zulauf hatten die Integrationsbeauftragte der Stadt Tettnang, Brigitte Ganzmann, und die Ehrenamtlichen des Integrationsnetzwerks beim ersten internationalen Suppenfest am Sonntagmittag nicht gerechnet. Schon 90 Minuten nach Beginn waren im Schlossinnenhof die selbst gekochten Suppen der sieben Tettnanger Migrantenfamilien ausverkauft und es gab enttäuschte Gesichter.

Bei bestem Herbstwetter probierten zahlreiche hungrige Besucher Suppen aus Afghanistan, Frankreich, Kamerun, Österreich, Rumänien, Serbien und der ...

Heiko Maas in Libyen

Maas will Libyen-Gipfel in Berlin noch in diesem Jahr

Bundesaußenminister Heiko Maas will möglichst noch in diesem Jahr ein Gipfeltreffen in Berlin zu dem seit Jahren andauernden Bürgerkrieg in Libyen ausrichten.

„Wir wollen das versuchen“, sagte der SPD-Politiker am Sonntag nach einem Blitzbesuch in Libyen. Vorher soll es noch ein Treffen auf Expertenebene geben, bei dem die Voraussetzungen für den Gipfel geschaffen werden sollen. „Es ist kompliziert, es ist auch langwierig und mühselig. Aber wer sich die Lage in Libyen anschaut, muss zu dem Ergebnis kommen, dass es notwendig ist, es ...

 Josephine Jüde (mitte rechts) und Annika Weisner (rechts) haben auf Lampedusa mit Aktivisten aus zwölf europäischen Ländern übe

Zwei Häflerinnen formen deutsche Delegation bei Bildungsprojekt auf Lampedusa

Die italienische Insel Lampedusa hat viel zu bieten. Die Strände im Süden wirken wie einem Postkartenmotiv entsprungen. Boote, die auf dem klaren türkisblauen Wasser schwimmen, scheinen ein paar Meter über dem Meeresboden zu schweben. Zu den Hauptreisezeiten verdoppeln die Touristen die Einwohnerzahl. Auch die Häflerinnen Annika Weisner und Josephine Jüde haben das Eiland Anfang Oktober besucht – aus einem wesentlich ernsteren Grund als Urlaub.

Die Strecke von Lampedusa nach Italien beträgt 205 Kilometer.

Kulturhauptstadt Europas 2025

Kulturhauptstadt Europas 2025: Countdown für Bewerber

Der Countdown läuft: Am 30. September endet die Bewerbungsfrist für die deutschen Städte, die Europäische Kulturhauptstadt 2025 werden wollen.

Chemnitz, Dresden, Gera, Hannover, Hildesheim, Magdeburg, Nürnberg und Zittau werfen den Hut in den Ring. Am 12. Dezember wird eine internationale Jury verkünden, welche Städte in die zweite Runde des Bewerbungsprozesses kommen. Die Schluss-Auswahl ist für das kommende Jahr geplant.

Neben Deutschland wird auch Slowenien im Jahr 2025 eine Kulturhauptstadt stellen.

Asyl

OECD-Studie: Weniger Flüchtlinge, mehr Arbeitsmigranten

Immer weniger Menschen fliehen nach Deutschland - und immer mehr kommen, um hier zu arbeiten. Das geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die heute in Berlin und Paris vorgestellt wurde.

Demnach ist Deutschland im Vergleich der OECD-Staaten nach den USA nach wie vor das zweitbeliebteste Zuwanderungsland. Die Zahl der Erstanträge auf Asyl ging laut der Studie 2018 in Deutschland um 18,3 Prozent auf 162.