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Innogy

Stromkonzern Innogy verdient zum Abschied weniger

Die vom Energieriesen Eon übernommene RWE-Tochter Innogy hat vor dem Ende ihrer kurzen Lebensdauer einen kräftigen Gewinneinbruch verbucht.

Unter dem Strich ging der bereinigte Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr um rund 39 Prozent auf 427 Millionen Euro zurück, wie die Essener am Montag mitteilten. Den Umsatz steigerte das Unternehmen nach angepassten Vorjahreswerten leicht um 0,7 Prozent auf 35,4 Milliarden Euro. Eine Dividende will Innogy für 2019 nicht zahlen.

Dax

Virus-Schock dürfte Dax weiter heftig schwanken lassen

Nach den starken Kursverlusten am deutschen Aktienmarkt bleibt die weitere Entwicklung ungewiss.

Solange die Coronavirus-Krise andauert und die Zahl Infizierter und Erkrankter in Europa und den USA weiter steigt, solange das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben in immer mehr Ländern zum Erliegen kommt, will keiner eine Prognose wagen. Vielmehr dürften die Schwankungen für das deutsche Börsenbarometer Dax, den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 und die US-Börsen auch in der neuen Woche weiter stark bleiben.

RWE

RWE steigert Gewinn und baut Geschäft mit Ökostrom aus

Mit einem Milliardengewinn im Rücken will der Energiekonzern RWE den Ausbau seines Geschäfts mit den erneuerbaren Energien vorantreiben.

Im vergangenen Jahr verdoppelte der größte deutsche Stromerzeuger sein bereinigtes Ergebnis auf 1,2 Milliarden Euro, wie RWE am Donnerstag mitteilte. In das neue Geschäftsfeld will der Versorger kräftig investieren - allein bis 2022 sollen 5 Milliarden Euro in Windkraftanlagen und Solarparks fließen. In Deutschland sollen davon allerdings nur 20 Prozent investiert werden.

Innogy

Zerschlagung von Innogy auf der Zielgeraden

Der Energiekonzern Eon ist bei der Übernahme der RWE-Netz- und Ökostromtochter Innogy einen weiteren Schritt vorangekommen. Eine Hauptversammlung von Innogy stimmte für den Ausschluss der verbliebenen Aktionäre aus dem Unternehmen, wie Eon mitteilte.

Sie erhalten eine Abfindung von 42,82 Euro je Aktie. Es wird aber erwartet, dass einzelne Aktionäre versuchen werden, vor Gericht eine höhere Abfindung zu erstreiten. Aktionärsvertreter hatten in der fast zwölfstündigen Hauptversammlung die Barabfindung als zu niedrig kritisiert.

Steigende Strompreise

Strompreise steigen weiter - auch bei großen Versorgern

Die Welle der Strompreiserhöhungen in Deutschland ebbt nicht ab. Für die Monate Februar bis April haben nach Zahlen des Vergleichs- und Vermittlungsportals Verivox 86 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,1 Prozent angekündigt.

Für eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden bedeute das Mehrkosten von rund 100 Euro pro Jahr. Betroffen seien rund 3,9 Millionen Haushalte, vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hamburg.

Neue Strompreisrunde: Auch die großen Versorger erhöhen

Die Welle der Strompreiserhöhungen in Deutschland ebbt nicht ab. Für die Monate Februar bis April haben nach Zahlen des Vergleichs- und Vermittlungsportals Verivox 86 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,1 Prozent angekündigt. Eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden müsse deshalb mit Mehrkosten von rund 100 Euro pro Jahr rechnen. Im Januar hatten bereits 543 Grundversorger ihren Strom verteuert. Bei der neuen Preisrunde sind laut Verivox jetzt auch die großen Stromversorger wie Eon und Innogy dabei.

Unerlaubte Telefonwerbung

Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung gehen zurück

Der Ärger über unerwünschte Werbe-Anrufe hat im vergangenen Jahr in Deutschland etwas abgenommen - weiterhin gab es aber Zehntausende Beschwerden. Insgesamt seien 57.648 schriftliche Beschwerden eingegangen, schrieb die Bundesnetzagentur in einem Bericht an ihren Beirat.

Das Schreiben liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Damit lag die Zahl der Beschwerden etwas niedriger als im Vorjahr mit 62.000, ist aber dem Bericht zufolge trotzdem der zweithöchste Stand jemals und „weiterhin ein massives Problem“.

Attackierter Innogy-Manager: Motiv im „beruflichen Umfeld“

Der bei einem Säure-Attentat schwer verletzte Innogy-Manager Bernhard Günther sieht das Motiv hinter der Tat im „beruflichen Umfeld“.

Er habe als Auftraggeber eine spezielle Person im Verdacht, sagte der 52-Jährige in einem Interview mit dem „Handelsblatt“. Ein Tatverdächtiger war Ende Oktober verhaftet und nach gut vier Wochen wieder frei gelassen worden.

Nach der Festnahme hatten bereits mehrere Medien über Verdachtsmomente gegen einen Konkurrenten berichtet.

Hildegard Müller

Ex-Staatsministerin Müller wird Chefin von Autoverband VDA

Die frühere CDU-Politikerin und Ex-Strommanagerin Hildegard Müller wird neue Chefin des Verbands der Automobilindustrie (VDA).

Müller sei einstimmig vom Vorstand gewählt worden und trete ihr Amt zum 01. Februar 2020 an, teilte der VDA in Berlin mit. Sie folgt auf Bernhard Mattes, der sein Amt als VDA-Präsident zum Jahresende 2019 aufgibt. „Wir freuen uns, mit Hildegard Müller eine erfahrene Managerin als VDA-Präsidentin gewonnen zu haben“, erklärten die Vizepräsidenten Ola Källenius, Vorstandschef der Daimler AG, und Arndt ...

Dax

Dax schließt mit minimalen Verlusten

Am deutschen Aktienmarkt ist zum Ende der Woche Ruhe eingekehrt. Der Dax verlor am Freitag zum Handelsende 0,07 Prozent auf 13.236,38 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich um rund 0,3 Prozent zugelegt hatte.

Unter dem Strich hat der Leitindex damit den dritten Monat in Folge im Plus beendet, dieses Mal waren es 2,88 Prozent. Auf Wochensicht legte der Index um 0,61 Prozent zu.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab am Freitag um 0,16 Prozent auf 27.