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Innogy

Schwacher Wind bremst RWE-Tochter Innogy

Die RWE-Ökostromtochter Innogy hat unter dem windarmen Sommer 2018 gelitten. Von Mai bis August habe das Windaufkommen in beinahe ganz Europa deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt gelegen, sagte Hans Bünting, Chef der Sparte für erneuerbare Energien, am Dienstag in Essen.

Auch im Herbst sei es nicht viel besser geworden. Innogy hatte in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres wegen der anhaltenden Flaute in Europa in der Sparte einen geringeren Gewinn erzielt und die Aussichten für den Bereich für das Gesamtjahr 2018 ...

Energieversorgung

Energieversorger: Kunden verlangen mehr digitalen Service

In der Energiebranche wächst der Druck zur Digitalisierung, doch nicht alle Energieversorger gehen nach einer Studie das hohe Tempo mit.

„Über alle Unternehmen zeigen sich die deutschen Versorger bei der Digitalisierung auf halber Wegstrecke“, sagte Thomas Fritz, Energieexperte der Strategieberatung Oliver Wyman. Sie erreichen bei einem Digitalisierungs-Index 51 von 100 möglichen Punkten. Die Hälfte des Potenzials bleibe noch ungenutzt.

Innogy

Innogy kappt nach geplatztem SSE-Deal Jahresziele

Der Energieversorger Innogy steht auf dem hart umkämpften britischen Strommarkt vor einem Scherbenhaufen.

Die seit mehr als einem Jahr laufenden Verhandlungen der RWE-Tochter über eine Fusion ihres Vertriebsgeschäfts mit dem britischen Versorger SSE sind geplatzt. Beide Seiten konnten sich nicht über die finanziellen Bedingungen für den geplanten Börsengang einigen.

Das vor der Übernahme durch den Konkurrenten Eon stehende Essener Unternehmen hat deshalb seine Gewinnprognose für das laufende Jahr gesenkt und rechnet auch ...

Innogy

Innogy setzt Belohnung für Hinweise auf Säure-Angreifer aus

Rund acht Monate nach dem Säure-Anschlag auf den Innogy-Manager Bernhard Günther hat der Energiekonzern eine Prämie für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen.

Die Belohnung betrage bis zu 80 000 Euro, teilte das Unternehmen am Montagmorgen mit. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet. „Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die Täter gefasst werden“, sagte Günther der Zeitung. „Eine Aufklärung der Tat und zu wissen, warum das alles geschehen ist, würde mir helfen, mit den Folgen ...

Stromzähler

Strompreise steigen - Versorger geben höhere Kosten weiter

Für viele Haushalte in Deutschland wird der Strom im neuen Jahr deutlich teurer. Um durchschnittlich 4 bis 5 Prozent steigen die Preise zahlreicher Anbieter in der Grundversorgung.

Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden zahlt dann nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox rund 55 Euro mehr im Jahr. Die Versorger begründen die Preiserhöhungen mit ihren gestiegenen Einkaufspreisen für den Strom.

Braunkohlekraftwerk

RWE freut sich auf erneuerbare Energien des Konkurrenten Eon

Gute Nachrichten für den Essener Energiekonzern RWE kamen am Mittwoch vom Noch-Konkurrenten Eon. Dort brummt das Geschäft mit den erneuerbaren Energien, das bald zu RWE wechseln soll.

Um 7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro ist bei Eon der Umsatz mit den Erneuerbaren in den ersten neun Monaten dieses Jahres gestiegen. Das Ergebnis verbesserte sich um 14 Prozent auf 283 Millionen Euro, wie Eon-Finanzchef Marc Spieker erläuterte. Und in diesen Zahlen ist der neue Eon-Windpark vor Rügen, der im Oktober weitgehend fertiggestellt wurde, ...

Steckdose

Strompreis ist auf Rekordkurs

Die Großhandelspreise für Strom sind in den vergangenen Monaten kräftig gestiegen. An der Strombörse in Leipzig haben die Notierungen ein Niveau erreicht wie zuletzt vor sieben Jahren.

Wie schnell und in welchem Umfang sich der kräftige Preissprung auch auf den Stromrechnungen der Haushalte in Deutschland niederschlägt, ist nach Einschätzung von Experten aber noch nicht abzusehen.

„Der Anstieg der Großhandelspreise von drei auf fünf Cent je Kilowattstunde ist schon eine starke Erhöhung“, sagte der Energieökonom Professor ...

Innogy

Innogy fügt sich: Einigung mit RWE und Eon bei Zerschlagung

Die Energieriesen Eon und RWE müssen bei der Neuaufteilung ihrer Geschäfte keinen Widerstand der RWE-Tochter Innogy gegen die eigene Zerschlagung mehr fürchten.

Innogy will die Pläne der bisherigen Konkurrenten positiv begleiten und dabei auch die kartellrechtlichen Verfahren unterstützen. Man habe sich auf „faire Integrationsprozesse“ geeinigt, teilten die drei Unternehmen am späten Mittwochabend mit.

Für Eon-Chef Johannes Teyssen ist die Vereinbarung mit Innogy eine gute Nachricht.


Die Wahrscheinlichkeit schwerwiegender Cyberngriffe auf Stromnetze nimmt mit der Digitalisierung zu.

Stromnetze im Visier von Hackern

Hacker kapern ein Stromnetz, legen Umspannwerke und Schaltanlagen lahm. In der Ukraine ist das im Dezember 2015 passiert – stundenlang fiel der Strom aus.

In Deutschland undenkbar? Nein, sagt Florian Haacke. Er ist Leiter der Konzernsicherheit bei Deutschlands größtem Stromnetzbetreiber Innogy in Essen. „Die Cyberattacken zeigen, dass es Angreifer gibt, die ein Interesse haben, so etwas durchzuführen – und es können. Wir sollten nicht annehmen, dass dies in Deutschland nicht möglich ist.

Johannes Teyssen

Teyssen: Innogy-Übernahme ist für Eon „einzigartige Chance“

Eon-Chef Johannes Teyssen hat den Mitarbeitern des Konkurrenten Innogy nach der geplanten Übernahme eine faire Behandlung zugesagt.

„Keiner von Innogy wird schlechter behandelt als ein Eon-Mitarbeiter. Sie können mich beim Wort nehmen“, sagte Teyssen bei der Hauptversammlung des Energiekonzerns in Essen. Eon will das Netz- und Kundengeschäft der RWE-Tochter Innogy übernehmen. Dabei sollen bis zu 5000 Stellen entfallen. Bei den rund 40.000 Innogy-Mitarbeitern herrscht daher Unruhe.