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Die Sternsinger sind seit 2015 immaterielles Weltkulturerbe. Die Organisatoren führen diese Tradition trotz Corona gemeinsam mit

In Zeiten von Corona: Tettnangs Sternsinger kommen, aber mit Abstand

Tettnang - Die Sternsinger von St. Gallus bringen jährlich den Segen in die Häuser der Kirchengemeinde. Doch wie in so vielen Bereichen hat Corona auch hier Auswirkungen. Denn obwohl die Idee im Grunde genommen die gleiche bleibt, ändert sich in der Umsetzung in diesem Winter einiges. Klar ist: Den Segen gibt es weiterhin. Nur eben anders. Bis zum 12. Dezember können Eltern ihre Kinder noch anmelden, damit sie als Sternsinger ab dem 2. Januar den Segen verbreiten können.

Die Kinder in Nepal freuen sich über die neu errichteten Schulgebäude. Das Foto entstand vor dem Auftreten des Coronavirus

Hauptsache Hygiene: Corona ändert Fokus der Nepal-Hilfe

Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft: Diesem Leitgedanken folgt der Ökumenische Eine-Welt-Kreis (OEWK) aus Münster-Wolbeck. Zusammen mit dem Kolbinger Wilfried Leibinger sind in den vergangenen 20 Jahren in Nepal 18 Schulgebäude neu- oder wieder aufgebaut worden. Die Corona-Pandemie hat das Vorhaben, die Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt zu unterstützen, nicht gestoppt, den Blick der Helfer aus Deutschland aber geweitet.

Sechs weitere Schulen sollen bald gebaut werden.

Frisch eingetroffen im Pushpa Home und mit Blumen begrüßt, macht Uta Kölle bereits Visite – ein Bild aus dem Jahr 2018. Auch in

Die Helfer der „Kleinen Blume“ bekämpfen auch den Hunger

Schwendi statt Kalkutta. Geborgenheit, keine Slums. Überfluss, nicht blanke Not. Der Monat November ist für Uta und Dankwart Kölle anders gewesen als in den Jahren zuvor. Für gewöhnlich sind die beiden Mediziner um diese Zeit in Indien und arbeiten im Pushpa Home, einem Hospital für tuberkulosekranke Kinder, Partnerprojekt der German Doctors, das sie maßgeblich initiiert haben, seither betreuen und mit Spenden finanzieren – „doch das Coronavirus hat unsere und viele andere Pläne zerstört“.

Die Gemeinde Essingen gibt den Kirchengemeinden 6000 Euro für ihre Missionsarbeit.

6000 Euro für Missionsprojekte

Die Gemeinde Essingen unterstützt auch 2020 mit insgesamt 6000 Euro Projekte der Kirchengemeinden Essingen und Lauterburg in Entwicklungsländern. Dies hat der Gemeinderat jetzt einstimmig beschlossen. Im Einzelnen gehen 2000 Euro an das Kinderheim Elim in Südafrika, 1300 Euro erhält die „Christliche Initiative für Indien“. Mit 700 Euro wird die Missionsarbeit bei den Kadiwu-Indianern in Brasilien unterstützt, 1000 Euro fließen für den Kirchenbau in Mylampully nach Südindien, und über ebenfalls 1000 Euro können sich die „Armen Schulschwestern“ ...

Wirbelsturm «Nivar»

Zehntausende in Indien wegen Wirbelsturms in Notunterkünften

Wegen eines tropischen Wirbelsturms sind in Indien 36.000 Menschen in Notunterkünfte gebracht worden. Das sagte ein Mitarbeiter des indischen Katastrophenschutzes der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Der Sturm „Nivar“ soll entweder in der Nacht auf Donnerstag oder Donnerstagvormittag (Ortszeit) an der südöstlichen Küste auf Land treffen, wie der indische meteorologische Dienst mitteilte. „Nivar“ soll viel Regen bringen und Windgeschwindigkeiten bis 130 km/h erreichen.

Sie denkt nicht ans Aufhören: Auch nach 50 Jahren hat Irmela Stark noch Spaß an ihrer Arbeit.

50 Jahre Keramikwerkstatt: Laupheimerin feiert erlebnisreiche Zeit

„Ich bin eine der Solo-Selbstständigen, die von der Corona-Pandemie besonders betroffen sind.“ Irmela Stark steht mit Schürze, die Hände in die Seiten gestemmt, in ihrer Keramikwerkstatt in Laupheim. In den Regalen stehen ihre selbstgemachten Schüsseln, Töpfe und Tassen. Der Boden ist mit einer feinen Schicht aus Tonstaub belegt. Eigentlich wollte die Keramikermeisterin in diesem Jahr ihr 50-jähriges Werkstatt-Bestehen feiern. Doch in Feierlaune ist sie dieses Jahr nicht.

 Sind die Kerzenstränge gleichmäßig mit Wachs beschichtet, rollt sie Kerzenherstellerin und Juniorchefin Pia Zengerle gemeinsam

Wie die Zengerles in Grünkraut Licht ins Dunkel bringen

260 Meter duftendes Licht als Rezept gegen sonnenlose graue Tage, für Advent, Weihnachten, Kommunion, Hochzeiten und andere Feste – oder einfach nur so: Mancherorts schlägt das unfreundliche Novemberwetter den Menschen aufs Gemüt. Nicht so in der Wachszieherei Zengerle im oberschwäbischen Grünkraut bei Ravensburg. Dort duftet es wohltuend nach Bienenwachs. Wie in alten Zeiten zieht Omar Bayo, ein großer schlanker Mann mit kurzem Haar, gerade nach überliefertem Rezept Kerzen – die Wachszieherei ist ein Familienbetrieb, den es seit 1673 gibt.

Prof. Sauerbruch (Ulrich Noethen), Otto Marquardt (Jannik Schümann) und Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Pierre Kiwitt, von l

Keine Emmys für deutsche Produktionen

Es war eine besondere Verleihung der Internationalen Emmy Awards in New York. Denn der Gastgeber, Richard Kind, sprach vor leeren Rängen in einem New Yorker Theater. Die in elf Kategorien vergebenen Emmys für ausländische Fernsehproduktionen haben zwar nicht den Glanz der in Los Angeles verliehenen US-Preise, gelten aber trotzdem als sehr begehrt. Die deutschen Nominierten sind bei der Vergabe allerdings leer ausgegangen, so die zweite Staffel der ARD-Serie „Charité“ in der wichtigsten Kategorie „Beste Drama-Serie“.

Emma Bading

Deutschland geht bei International Emmys leer aus

Die deutschen Nominierten sind bei den diesjährigen International Emmys leer ausgegangen.

Die 1998 in Monheim am Rhein geborene Schauspielerin Emma Bading, die für ihre Rolle in dem ARD-Film „Play“ in der Kategorie „Beste Leistung einer Schauspielerin“ nominiert war, musste sich bei der Verleihung am Montag ihrer britischen Kollegin Glenda Jackson geschlagen geben. Jackson wurde für ihre Rolle in dem TV-Drama „Elizabeth Is Missing“ ausgezeichnet.

Emma Bading

Deutsche gehen bei International Emmys leer aus

Keine International Emmys für Deutschland, aber trotzdem große Freude: Schon die Nominierung sei für sie „der Wahnsinn“ gewesen, sagte die Schauspielerin Emma Bading der Deutschen Presse-Agentur. „Ich habe mich so gefreut und geehrt gefühlt.“

Bei der Verleihung der International Emmys am Montag musste Bading, die für ihre Rolle in dem ARD-Film „Play“ in der Kategorie „Beste Leistung einer Schauspielerin“ nominiert war, sich ihrer britischen Kollegin Glenda Jackson geschlagen geben, die für ihre Rolle in dem TV-Drama „Elizabeth Is ...