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Aztekische Federschilde (rechts) ließ der württembergische Herzog Friedrich I. bei einem Karnevalsumzug 1599 in Stuttgart mittra

Azteken-Schilde beim Karneval

Stuttgart - 150 Objekte zeigt das Lindenmuseum. Sie kommen aus den großen Museen der Weltkulturen in Europa und Mexiko-City. Drei Objekte erreichten das Lindenmuseum im Stadtverkehr. Sie wurden vom Landesmuseum angeliefert. Wie sie dorthin gekommen sind, ist weniger klar als die Frage, wie sie überhaupt nach Europa gekommen sind. Jedenfalls gehörten die drei Objekte 1911 bei der Gründung des Lindenmuseums zum Kernbestand seiner Sammlung. In der Azteken-Ausstellung werden sie zum ersten Mal in ihrem kulturhistorischen Zusammenhang gezeigt.

Inés de Castro mit Witbooi-Bibel

Geraubte Kulturgüter: Museumsdirektorin für Dialog

In der Diskussion um den Umgang mit Kolonialobjekten setzt die Stuttgarter Museumsdirektorin Inés de Castro auf eine Zusammenarbeit mit den Herkunftsgesellschaften. „Wir betreiben aktiv Provenienzforschung und gehen bei Sammlungen mit ethisch verwerflichen Kontexten auf die Herkunftsgesellschaften zu“, sagte de Castro, die das Linden-Museum leitet. „Wir möchten gemeinsam entscheiden, ob eine Restitution infrage kommt“, sagte sie zur möglichen Rückgabe von Kolonialobjekten.

 Ein Neues Testament und eine Viehpeitsche aus dem Besitz von Hendrik Witbooi: Das Land Baden-Württemberg will die Exponate als

Linden-Museum arbeitet seine Geschichte auf

Vor der Rückgabe von zwei in der Kolonialzeit vor mehr als 100 Jahren geraubten Gegenständen an Namibia sind diese nochmal im Stuttgarter Linden-Museum zu sehen. Das Land werde die Familienbibel und eine Peitsche des namibischen Nationalhelden Hendrik Witbooi Ende Februar oder Anfang März an die Regierung in Namibia zurückgeben, berichtete Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Montag in Stuttgart. Bis dahin sind beide Gegenstände in dem Völkerkundemuseum ausgestellt.

Das Linden-Museum in Stuttgart

„Schwieriges Erbe“ Museum erfasst Bestände aus Kolonialzeit

Als eines der ersten Völkerkundemuseen bundesweit hat das Linden-Museum in Stuttgart einen Teil seiner Bestände auf ihre genauere Herkunft überprüft. Im Fokus standen Objekte aus den früheren Kolonialgebieten im heutigen Namibia, Kamerun und des Bismarck-Archipels, das zu Papua-Neuguinea gehört.

Dabei kam heraus, dass insbesondere aus Namibia und Kamerun ein Großteil der Sammlungsbestände über das Militär und so vermutlich unrechtmäßig nach Deutschland gelangte.

Hartmut Dorgerloh

Hartmut Dorgerloh wird Intendant des Humboldt-Forums

Jahrelang war Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) auf der Suche nach einem weltweit renommierten Aushängeschild für das geplante Humboldt-Forum in Berlin. Ein Kaliber vom Schlage des noch amtierenden Gründungsintendanten und britischen Museumslieblings Neil MacGregor sollte es mindestens wieder sein.

Nun wird es Hartmut Dorgerloh, Schlösserchef für Berlin und Brandenburg in Potsdam. Kleine Brötchen statt großer Wurf? Die ersten Reaktionen sind gleichwohl bestens.

Inés de Castro

Inés de Castro plant neues Linden-Museum

Die Museumsmanagerin Inés de Castro plant nach ihrer Entscheidung gegen einen Weggang nach Berlin ein neues Linden-Museum in Stuttgart - das kann aber noch dauern.

„Es muss zunächst über ein geeignetes Grundstück entschieden werden, auf dem das neue Museum einen Platz haben könnte“, sagte sie „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwoch). „Wir selbst bräuchten für eine Neukonzeption sicher fünf Jahre, weil wir etwas ganz Neues machen wollen.

Inés de Castro

Inés de Castro sagt dem Humboldt Forum ab

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat bei der Besetzung ihres Vorzeigepostens im künftigen Berliner Humboldt Forum einen herben Rückschlag erlitten. Die Stuttgarter Museumsmanagerin Inés de Castro schlug das Amt der Sammlungsleiterin überraschend aus, obwohl der Stiftungsrat sie bereits gewählt hatte.

Der Präsident der Preußenstiftung, Hermann Parzinger, bedauerte die Entscheidung. „Wir haben uns über ihre Bewerbung gefreut und waren in intensiven Gesprächen mit ihr.

Inés de Castro

Inés de Castro wird doch nicht Sammlungsleiterin in Berlin

Die Stuttgarter Museumsmanagerin Inés de Castro wird doch nicht Sammlungsleiter des Berliner Humboldt Forums. Die verantwortliche Stiftung Preußischer Kulturbesitz teilte am Dienstag ab, Castro habe sich anders entschieden. Stiftungspräsident Hermann Parzinger erklärte, er bedauere die Absage. Man werde bald eine neue Leitung präsentieren. Der Stiftungsrat hatte die bisherige Leiterin des Stuttgarter Linden-Museums bereits gewählt, sie selbst hatte sich eine Stellungnahme aber bis zum Abschluss der Verhandlungen vorbehalten.

Inés de Castro wird doch nicht Sammlungsleiterin in Berlin

Die Stuttgarter Museumsmanagerin Inés de Castro wird doch nicht Sammlungsleiter des Berliner Humboldt Forums. Die verantwortliche Stiftung Preußischer Kulturbesitz teilte mit, Castro habe sich anders entschieden. Stiftungspräsident Hermann Parzinger erklärte, er bedauere die Absage. Man werde bald eine neue Leitung präsentieren. Der Stiftungsrat hatte die bisherige Leiterin des Stuttgarter Linden-Museums bereits gewählt, sie selbst hatte sich eine Stellungnahme aber bis zum Abschluss der Verhandlungen vorbehalten.

Inés de Castro

Humboldt Forum benennt Sammlungsleiterin

Die Fassade steht, die Fenster sind eingebaut - und auch das hochkomplizierte technische Innenleben ist bereits weitgehend installiert. Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss versicherte am Montag bei einer Baustellenbegehung, das neue große Kulturhaus im Herzen der Stadt werde wie geplant Ende 2019 öffnen. Man liege voll im Kosten- und Zeitplan, sagte Bauvorstand Hans-Dieter Hegner.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, größter künftiger Nutzer, bestätigte unterdessen überraschend, dass ihr Stiftungsrat die Stuttgarter ...