Suchergebnis

Intensivstation

Lage in bayerischen Krankenhäusern spitzt sich zu

In Bayern werden wegen der Corona-Krise die Intensivbetten langsam wieder knapp. In den vergangenen drei Wochen sei die Auslastung der sogenannten ICU-Betten um 43,5 Prozent gestiegen, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach der Kabinettssitzung in München. Die Situation sei «noch beherrschbar», bereite angesichts der steigenden Infektionszahlen aber Sorgen.

ICU-Betten sind Intensivpflegebetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit.

Eine Impfung wird in einer Arztpraxis vorbereitet

Impfung für alle mit Sonderkontingent im Corona-Hotspot Hof

Im bundesweiten Corona-Hotspot Hof haben am Dienstag die Impfungen gegen das Coronavirus für alle ab 18 Jahren begonnen. 4000 Menschen sollen dafür mit einem Sonderkontingent des Astrazeneca-Vakzins geimpft werden, wie eine Sprecherin des Landratsamts erklärte. Seit Freitag konnten sich im Hofer Land alle Erwachsenen unabhängig von Vorerkrankungen oder Beruf für einen Impfung mit den zusätzlichen Impfdosen anmelden. Die Termine dafür seien alle vergeben.

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg

Bundes-Notbremse wird von Kretschmann begrüßt

Die Bundes-Notbremse mit Verschärfungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie wird vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) begrüßt. «Ich finde das gut, es ist richtig», sagte der Regierungschef am Dienstag in Stuttgart. «Wir sind in der Pandemie und jetzt wird's so gemacht.» Das Bundeskabinett hatte zuvor in Berlin eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen.

Die steigende Zahl der Neuinfektionen bereite ihm zunehmend schwere Sorgen, sagte Kretschmann.

Der Landtagsabgeordnete Thomas Kreuzer (61) wurde am Montag im Impfzentrum Kempten mit AstraZeneca gegen das Coronavirus geimpft

1000 Impfdosen extra für Kempten

Eine Extra-Lieferung mit 1000 Dosen des Impfstoffs Astra-Zeneca ist in Kempten angekommen. Der Impfstoff soll an Menschen über 60 verabreicht werden. Einer der ersten war Thomas Kreuzer. Mit seiner Impfung will er Mut machen für den Wirkstoff von AstraZeneca.

„Eine Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie“, sagt der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion. Kreuzer war am Montagmorgen im Impfzentrum Kempten und hat sich mit Astra-Zeneca gegen das Coronavirus impfen lassen.

Florian Herrmann (CSU), Leiter der bayerischen Staatskanzlei

Bayerisches Kabinett verlängert Corona-Lockdown bis 9. Mai

Der Lockdown in Bayern wird bis zum 9. Mai verlängert. Darauf hat sich nach Angaben von Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag das Kabinett in München geeinigt. Die aktuelle Corona-Infektionsschutzverordnung wäre ansonsten in der Nacht auf nächsten Montag ausgelaufen. Auch die Einreisequarantäneverordnung werde entsprechend verlängert.

«Die Lage ist weiter besorgniserregend», sagte Herrmann. Die Inzidenz im Land liege bei 160, im Vergleich zur Vorwoche gebe es 100 Prozent mehr Todesfälle.

 Manfred Lucha (Bündnis 90/Die Grünen).

Sozialminister rechnet mit weiteren Erleichterungen für vollständig Geimpfte

Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) kann sich weitere Erleichterungen für vollständig Geimpfte vorstellen. „Das ist der Anfang für mehr“, sagte er am Dienstag am Rande der Regierungspressekonferenz der „Schwäbischen Zeitung“.

Lockerungen bei der Quarantäne „Es ist natürlich auch eine Motivation zum Impfen.“ Zu diesem Thema werde es nächste Woche eine Sonderministerpräsidentenkonferenz geben. Details dazu, was künftig für Geimpfte etwa beim Besuch von Veranstaltungen gelten solle, nannte Lucha jedoch nicht.

Coronavirus-Mutante

Verband: Schnelle Impf-Anpassung an Mutanten möglich

Corona-Impfstoffe können nach Angaben einer Expertin recht schnell auf mutierte Virustypen angepasst werden.

«Für die Entwicklung müssen wir zirka sechs bis acht Wochen rechnen», erklärte die Präsidentin des Österreichischen Verbands der Impfstoffhersteller, Renée Gallo-Daniel, der dpa. Zunächst prüften die Hersteller aber, ob die vorliegenden Impfstoffe gegen die Mutanten wirksam oder zumindest teilweise wirksam sind.

Muss ein Impfstoff adaptiert werden, handle es sich um einen neuen Impfstoff, der wieder zugelassen ...

Die Johanniter nehmen die Corona-Schnelltests bei ifm vor. Testort ist die unternehmenseigene Sporthalle.

So hat ifm 150.000 Corona-Selbsttests organisiert

Selbsttests in Unternehmen sind ein wichtiger Bestandteil der Coronastrategie. Doch was auf dem Papier gut klingt, hat den Tettnanger Sensorikspezialisten ifm mit seinen rund 3400 Mitarbeitern an den Standorten am Bodensee erst einmal vor eine große Herausforderung gestellt.

Die auf dem Markt verfügbaren Tests hätten nicht ausgereicht. Jetzt bezieht das Unternehmen die benötigten Mengen direkt beim Hersteller. Mittlerweile sind 35 000 Tests vor Ort, 20 000 stecken noch beim Zoll.

Das viele Alleinsein schlägt den Bewohnern der Aulendorfer Pflegeeinrichtungen aufs Gemüt.

Senioren in Heimen vermissen Kontakte und Abwechslung

Seit mehr als einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie den Alltag. Besonders eingeschränkt sind die Senioren in den Alten- und Pflegeheimen, die vor allem mehr Kontakte und Abwechslung schmerzlich vermissen.

Die Impfungen in den beiden Aulendorfer Heimen Wohnpark St. Vinzenz und Haus am Schlossplatz sind derweil bereits gut fortgeschritten. Die „Schwäbische Zeitung“ hat in den beiden Häusern in Erfahrung gebracht, wie die Senioren und die Pfleger die bisherige Corona-Zeit überstanden haben und was sich die älteren Menschen wünschen.

„Bundes-Notbremse“: Welche Regeln wo, wann und für wen greifen sollen

Die Menschen in weiten Teilen Deutschlands müssen sich auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat das Bundeskabinett am Dienstag in Berlin beschlossen, wie Deutschen Presse-Agentur erfuhr.

Stundenlang war unter Hochdruck über die Regelungen verhandelt worden. Nach dpa-Informationen sollen in der Vorlage Fraktions- und Länderwünsche von der Bundesregierung in wichtigen Punkten berücksichtigt worden sein.