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Solange der Vorrat an Impfdosen reicht: Ab Montag können niedergelassene Ärzte entscheiden, wer gegen Corona geimpft wird.

Solange der Vorrat reicht: Ärzte dürfen über den Piks entscheiden

Niedergelassene Ärzte, die auch Corona-Impfungen anbieten, sind seit Wochen am Anschlag. Um neben der regulären Sprechstunde Patienten zu impfen, wurde in vielen Aalener Arztpraxen die Sprechstunde ausgeweitet. Mit Aufhebung der staatlich verordneten Impfpriorisierung ab kommenden Montag können sie künftig selbst entscheiden, wen sie zuerst impfen wollen. Dadurch werde sich der hohe Verwaltungsaufwand verringern und die Organisation von Terminen werde sich einfacher gestalten, sagt Kai Sonntag, Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung ...

Kinderärzte haben derzeit auch sehr viele Erwachsene als Patienten zu behandeln.

Alle an die Impfung – Aufhebung der Priorisierung wird aber keinen zusätzlichen Ansturm auslösen

Wer versucht, in der Aalener Praxis von Thomas Vogel telefonisch durchzukommen, hat schlechte Karten. Auch hier steht neben der Behandlung von coronaunabhängigen Krankheiten alles im Zeichen der Impfung. Informationen, wie diese in der Praxis gehandhabt wird, kommen am Telefon per Band oder werden auf der Internetseite der Praxis kommuniziert. Eine hohe Schlagzahl an Patienten gibt es derzeit auch beim Gmünder Kinderarzt Dominik Fischer, der aktuell mindestens genauso viele Erwachsene in seiner Praxis begrüßt wie seine eigentlichen Patienten – ...

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze

Hausärzte: Nachfrage vor der Freigabe von Terminen sehr hoch

Vor dem Start der offenen Impfkampagne bei den Hausärzten ist das Interesse an Terminen für die von vielen ersehnte Spritze nach Ansicht des Landesverbands der Mediziner sehr groß. "Die Leute sind pandemiemüde, sie wollen diesen nächsten Schritt", teilte er am Mittwoch auf Anfrage mit. Allerdings stehe nach wie vor bei den meisten Ärzten nicht genug Impfstoff zur Verfügung. Komme dieser in die Praxen, erwarte er "einen großen Schritt in Sachen Impfung", sagte Berthold Dietsche, der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg, der ...

Corona-Impfung

Nebenwirkungen bei gemischter Corona-Impfung etwas häufiger

Wer zwei unterschiedliche Corona-Impfstoffe bei seiner Erst- und Zweitimpfung erhält, hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für milde und moderate Nebenwirkungen nach der zweiten Dosis.

Das geht aus vorläufigen Daten einer Studie der Universität Oxford hervor, die im Fachmagazin «The Lancet» veröffentlicht wurden. Anlass zur Sorge um die Patientensicherheit gebe es deswegen aber nicht, betonten die Wissenschaftler. Ob die Immunreaktion davon betroffen ist, könne noch nicht beurteilt werden.

US-Präsident Biden

Biden ermutigt zum Impfen von Kindern und Jugendlichen

Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech in den USA für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren hat US-Präsident Joe Biden zur Impfung dieser Altersgruppe aufgerufen.

«Ich ermutige die Eltern, sicherzustellen, dass sie die Impfung bekommen», sagte Biden im Weißen Haus. Auch diese Altersgruppe könne sich mit dem Coronavirus infizieren und Freunde, Geschwister, Eltern und Großeltern anstecken. Biden versprach, dass Impfmöglichkeiten für die 12- bis 15-Jährigen schnell bereitgestellt würden.

Impfung

Lieferung, Termin, Kritik: Das müssen Sie über die Impfung für alle beim Hausarzt wissen

Es ist ein wichtiger Schritt hin zu besseren Zeiten. Von kommendem Montag an dürfen Hausärzte selbst entscheiden, welchen Impfstoff sie in die Spritzen ziehen - und welche Patienten sie von ihren Wartelisten aufrufen. Biontech oder Astrazeneca? Für den jungen Mann oder die ältere Frau?

Das liegt künftig ganz beim Arzt oder der Ärztin. Aber lässt sich das so einfach umsetzen? Was kommt auf die Medizinerinnen und Mediziner zu und wie können sie sich am besten einen Überblick verschaffen?

sofort-impfen.de

Team aus der Region bringt erste Plattform für Impfinteressierte an den Start

Was eigentlich bei Dating-Apps angewandt wird, soll auch beim Impfen helfen. Denn statt Beziehungsinteressierte "matchen" sich auf der Plattform sofort-impfen.de Impfwillige und Ärzte mit überschüssigen Dosen von Biontech und Moderna, Astrazeneca oder Johnson & Johnson. Die Idee für die Website hatten drei gebürtige Ravensburger. Und dass es eine sehr gute Idee war, das zeigen die Zahlen schon nach kurzer Zeit.

Die Website ist erst seit wenigen Tagen online, die Resonanz aber schon groß.

Weltgesundheitsorganisation WHO

Experten: WHO und Länder waren bei Corona zu langsam

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im vergangenen Jahr zu langsam auf erste Alarmzeichen einer möglichen Gesundheitsbedrohung reagiert.

Zu diesem Schluss kommt eine von der WHO bestellte unabhängige Expertenkommission. Auch Regierungen kommen in ihrem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Bericht nicht gut weg: Viele Länder hätten den Monat Februar 2020 vertrödelt, statt Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu treffen, die global die Corona-Gesundheits- und Wirtschaftskatastrophe mit weitreichenden sozialen ...

Impfung in Hausarztpraxen

Jetzt offiziell: Land hebt Priorisierung von Corona-Impfstoffen für Hausärzte auf

Arztpraxen in Baden-Württemberg müssen sich ab heute (17. Mai)  bei der Corona-Impfung an keine Priorisierung mehr halten. Sie können selbst entscheiden, welche Patienten sie zuerst drannehmen, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. Das gelte für alle Impfstoffe. Anders die Regelung in den Impfzentren: Dort sind ab Montag Menschen aus der dritten Priorität an der Reihe — darunter etwa Verkäuferinnen und Busfahrer.

Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) wies allerdings auf die Knappheit der verfügbaren ...

Impfung

Nachfrage bereits vor der Freigabe von Terminen sehr hoch

Vor dem Start der offenen Impfkampagne bei den Hausärzten ist das Interesse an Terminen für die von vielen ersehnte Spritze nach Ansicht des Landesverbands der Mediziner zwar bereits sehr groß. «Die Leute sind pandemiemüde, sie wollen diesen nächsten Schritt», teilte er am Mittwoch auf Anfrage mit. Allerdings stehe nach wie vor bei den meisten Ärzten nicht genug Impfstoff zur Verfügung. Komme dieser in die Praxen, erwarte er «einen großen Schritt in Sachen Impfung», sagte Berthold Dietsche, der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Baden ...