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Die Fans deuten an, was sie der Wild Wings-Führung für die kommende Sason empfehlen.

Viele Schatten, wenige Glanzlichter

Die DEL-Saison ist vorüber, die Abschlusszeugnisse für die Wild Wings-Spieler werden verteilt. Troy Bourke, Boaz Bassen und David Cerny überraschten positiv. Mark Fraser, Dylan Yeo, Matt Carey und Markus Poukkula enttäuschten.

TorhüterDustin Strahlmeier: In den ersten Wochen wirkte die Schwenninger Nummer eins teils fahrig und unsicher. Ab November war „Strahlie“ aber wieder der gewohnt sichere Rückhalt. Leider kämpften seine Vorderleute nicht immer für ihn.

 Tolles Comeback: Andreas Thuresson (links), hier im Zweikampf mit dem Kölner Taylor Aronson, erzielte nach seiner zweimonatigen

Andreas Thuresson krönt Comeback mit Sieg-Tor

Die Schwenninger Wild Wings haben am Sonntag in der Deutschen Eishockey-Liga bei den Nürnberg Ice Tigers 2:5 verloren. Das Ergebnis fiel zu hoch aus. Die Neckarstädter hatten einen 0:2-Rückstand wettgemacht und waren dann nach einer zweifelhaften Strafe gegen Verteidiger Christopher Fischer fünf Minuten vor Schluss doch noch auf die Verliererstraße geraten. Am Freitag zuvor konnten die Schwenninger Kufencracks hingegen jubeln.

Nach sechs Pleiten in Folge feierten die Wild Wings mit einem 1:0 gegen die krisengeschüttelten Kölner Haie ...

 Andreas Farny (links) hat in dieser Saison bereits zehn Tore erzielt und 30 weitere aufgelegt.

Der stille Anführer: Andreas Farny ist EVL-Spieler des Monats

Andreas Farny schwingt nicht gerne große Reden. Der Kapitän der EV Lindau Islanders ist kein Lautsprecher, im persönlichen Gespräch eher zurückhaltend. Und dennoch ist sein Einfluss auf seine Mitspieler unübersehbar. Statt mit klaren Ansagen strahlt er vor allem mit seinen Leistungen und seiner Präsenz auf dem Eis eine natürliche Autorität aus. Das Können des 27-jährigen Angreifers, der auch über DEL- und DEL2-Erfahrung verfügt, ist unbestritten – was nicht zuletzt sein Tor zum Overtime-Sieg am vergangenen Sonntag in Weiden einmal mehr belegte.

Auch Poukkula, Caron, Carey und Sharipov gehen

Ausverkauf bei den Wild Wings! Nach Simon Danner haben nun auch Jordan Caron, Matt Carey, Ilya Sharipov und Markus Poukkula den Klub verlassen. Am Freitag kommen die Haie an den Neckarursprung.

„Es gab Anfragen für viele unserer Spieler, von vielen Klubs“, erklärte Noch-Sportmanager Jürgen Rumrich, kurz vor Ende der Wechselfrist am 15. Februar. Aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch damit die jungen Spieler mehr Eiszeit erhalten, habe man sich bei der Wild Wings GmbH dazu entschlossen, einige Spieler abzugeben.

 Die Schwenninger Wild Wings, rechts Patrick Cannone, gingen am Freitag gegen Bremerhaven, links Maxime Fortunus, mit 4:6 und am

Wild Wings verlieren bei den Eisbären 1:2

Die Wild Wings haben am Sonntag in der Deutschen Eishockey-Liga in der Berliner Mercedes-Benz-Arena vor 13 623 Zuschauern gegen die Eisbären mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) verloren. Den einzigen Schwenninger Treffer markierte Markus Poukkula.

Wild-Wings-Trainer Niklas Sundblad nahm nach der 4:6-Heimniederlage gegen Bremerhaven, mit der er gar nicht einverstanden war, einige Umstellungen vor. So stellten die beiden Ex-Berliner Cedric Schiemenz und Alexander Weiß zusammen mit Matt Carey die erste Sturmreihe.

 Die Schwenninger Wild Wings (rot), hier beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Bremerhaven Anfang Januar, mussten sich am Freita

Cracks aus Bremerhaven machen den Sack gegen die Schwenninger Wild Wings kurz vor Schluss zu

Die Wild Wings sind am Freitag in der Helios-Arena vor 3019 Zuschauern den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:6 (1:2, 2:1, 1:3) unterlegen. Boaz Bassen erzielte sein erstes DEL-Tor.

Bei den Wild Wings erhielt Ersatztorwart Ilya Sharipov nach langer Zeit eine Bewährungsprobe. Ex-Kapitän Simon Danner rückte zurück ins Team. Für ihn musste Marcel Kurth in der dritten Sturmreihe weichen und auf der Tribüne Platz nehmen. Zunächst hatte der Gast aus Norddeutschland etwas mehr Spielanteile.

 Nach zuletzt ergfolglosen Spielen wollen die Schwenninger Wild Wings am Freitag im Heimspiel gegen Bremerhaven wieder jubeln. D

Trainer Sundblad: „Wir wollen vom letzten Platz weg“

Die Wild Wings empfangen in der Deutschen Eishockey-Liga am Freitag um 19.30 Uhr Bremerhaven. Am Sonntag gastieren die Schwenninger um 17 Uhr in Berlin. Colby Robak hat verlängert. Bestehende Verträge könnten aufgelöst werden.

„Wir haben gut trainiert und wollen vom letzten Tabellenplatz weg“, sagt SERC-Trainer Niklas Sundblad. Der Rückstand auf den Vorletzten Iserlohn und den Drittletzten Krefeld beträgt aber schon satte fünf Punkte. Das bedeutet, die Wild Wings brauchen am Wochenende zwei Siege.

 Daniel Pfaffengut (rotes Trikot) von den Wild Wings behauptet hier im Zweikampf den Puck gegen Kael Mouillierat von den Straubi

Wild Wings gewinnen zum dritten Mal in Serie

Die Wild Wings gewinnen 3:2 (0:1, 1:0, 2:1) nach Verlängerung gegen die Straubing Tigers.

Im Schwenninger Tor stand doch die Nummer eins, Dustin Strahlmeier. Trainer Niklas Sundblad hatte mit dem Gedanken gespielt, „Back-up“ Ilya Sharipov mal eine Chance zu geben, delegierte dann aber doch den formstarken „Strahlie“ zwischen die Pfosten. In der erneut beinahe ausverkauften Helios-Arena war die Stimmung wieder prächtig. „Oh Schwenninger, Eis- und Rollsportclub, wir wollen dich siegen sehen, blau und weiß allez, nur der ERC“, sangen ...

Ist noch offen: Steht Dustin Strahlmeier (links) gegen Straubing wieder zwischen den Pfosten, oder erhält Ilya Sharipov erstmals

Wild Wings feiern nach 2:1-Triumph in Mannheim auch bei der Düsseldorfer

Die Wild Wings haben am Samstag bei der Düsseldorfer EG mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gewonnen. Die Schwenninger gaben damit die „Rote Laterne“ an die Iserlohn Roosters ab. In ihrem letzten Spiel des Kalenderjahres 2019 empfangen die Wild Wings heute, Montag, 19.30 Uhr, den Tabellenzweiten Straubing Tigers. Die Schwäne wollen den dritten Sieg in Serie.

Die Wild Wings mussten ohne ihren gesperrten Kapitän Mark Fraser auskommen.

Wild Wings mit Blackout

Die Schwenninger Wild Wings haben am Freitagabend beim ERC Ingolstadt mit 3:6 (4:0, 2:0, 0:3) verloren.

Déjà-vu-Erlebnis für die Wild Wings gegen Ingolstadt: Im ersten Saisonspiel lag man gegen die Audistädter bei der 4:10-Niederlage mit 0:5 hinten, diesmal hieß es nach zehn Minuten 4:0 für Ingolstadt.

Der gefährliche Schachzug von Trainer Paul Thompson, Torwart Dustin Strahlmeier nach seinem besten Saisonwochenende eine Pause zu gönnen, ging voll in die Hose.