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Stimmabgabe

Scharfe Kritik an Russland-Wahl - Stimmungstest für Putin

Nach dem Ausschluss Dutzender Oppositioneller haben Moskau und andere Regionen Russlands neue Volksvertreter gewählt. Beobachter sprachen am Sonntag bei teils geringer Wahlbeteiligung von zahlreichen Verstößen bei der Abstimmung in den 85 Regionen des Landes.

Die Wahlen auf regionaler und kommunaler Ebene galten als wichtiger Stimmungstest für Kremlchef Wladimir Putin und die Regierungspartei Geeintes Russland. Die Kremlpartei wollte ihre Macht trotz schlechter Umfragewerte verteidigen.

Proteste in Moskau

Tausende demonstrieren in Moskau für freie Wahlen

Eine Woche vor der Kommunalwahl haben in Moskau erneut Tausende Menschen demonstriert. Sie versammelten sich am Samstag trotz eines Verbots, um faire und freie Wahlen einzufordern.

Anders als in den Vorwochen hielt sich die Polizei zurück und ließ die Demonstranten durch das Zentrum der russischen Hauptstadt ziehen. Berichte von Festnahmen gab es bis zum Nachmittag nicht. dpa-Reporter sprachen von einer friedlichen und entspannten Atmosphäre.

Opposition kündigt neue Demonstration in Moskau an

Nach den größten Protesten seit mehr als sieben Jahren in Moskau hat die Opposition für Samstag zu neuen Kundgebungen für freie Wahlen aufgerufen. Nach ihren Angaben lehnten die Behörden aber einen entsprechenden Antrag ab. Der inhaftierte Kremlkritiker Ilja Jaschin forderte die Wahlkommission auf, die für den 8. September angesetzte Moskauer Stadtratswahl zu verschieben. Am vergangenen Samstag hatten Zehntausende Menschen an einer Demonstration in Moskau für demokratische Wahlen und gegen Polizeigewalt teilgenommen.

Opposition kündigt neue Demonstration in Moskau an

Nach den größten Protesten seit mehr als sieben Jahren in Moskau hat die Opposition für Samstag zu neuen Kundgebungen für freie Wahlen aufgerufen. Der inhaftierte Kremlkritiker Ilja Jaschin forderte in einem Brief an die Wahlkommission zudem eine Verlegung der für den 8. September angesetzten Moskauer Stadtratswahl. Am vergangenen Samstag hatten Zehntausende Menschen an einer Demonstration in der russischen Hauptstadt für demokratische Wahlen und gegen Polizeigewalt teilgenommen.

Sacharow-Prospekt

Neue Demonstrationen für freie Wahlen in Moskau angekündigt

Nach den größten Protesten seit mehr als sieben Jahren in Moskau hat die Opposition für Samstag zu neuen Kundgebungen für freie Wahlen aufgerufen.

Der inhaftierte Kremlkritiker Ilja Jaschin forderte am Montag in einem Brief an die Wahlkommission zudem eine Verlegung der für den 8. September angesetzten Moskauer Stadtratswahl. Am vergangenen Samstag hatten Zehntausende Menschen an einer Demonstration in der russischen Hauptstadt für demokratische Wahlen und gegen Polizeigewalt teilgenommen.

Wladimir Putin

Wladimir Putins schwerste politische Krise

Solche Menschenmassen bei einer Protestaktion hat das russische Machtzentrum Moskau seit Jahren nicht gesehen.

Auf dem nach dem Physiker und Menschenrechtler benannten Sacharow-Prospekt ging es am Samstag einmal mehr um freie Wahlen, aber auch um die jüngste Gewalt der Polizei gegen friedliche Bürger. „Dopuskaj“ - auf Deutsch: Zulassen! - lautet die Losung der Opposition. Sie will erreichen, dass ihre Kandidaten zur Wahl des Moskauer Stadtrats am 8.

Demonstrationen in Moskau

Zehntausende Menschen demonstrieren in Moskau

Zehntausende Menschen haben in Moskau ungeachtet massiver Einschüchterungsversuche der Behörden friedlich gegen Polizeigewalt und für freie Wahlen demonstriert.

Die Kundgebung am Samstag in der russischen Hauptstadt war die größte seit vielen Jahren. Bei der diesmal zugelassenen Demonstration forderten die Menschen die Registrierung unabhängiger Kandidaten zur Stadtratswahl am 8. September. „Freiheit für die politischen Gefangenen!“, skandierte zudem die Menge.

Protest gegen Wahlausschluss in Moskau

Mehr als 60 Demonstranten und Kremlkritiker verurteilt

Nach den Massenfestnahmen bei den Protesten in Moskau sind mehr als 60 Demonstranten zu Arreststrafen verurteilt worden. Zusätzlich seien 160 Teilnehmer, Organisatoren und Oppositionelle mit Geldstrafen belegt worden, teilte das Moskauer Stadtgericht der Agentur Interfax mit.

Der prominente Kremlkritiker Ilja Jaschin erhielt in zwei Fällen insgesamt 20 Tage Arrest, ein Mitstreiter von Alexej Nawalny wird 30 Tage eingesperrt. Der Oppositionelle Nawalny war bereits vor den Protesten zu 30 Tagen Arrest verurteilt worden.

Nach Protest: Demonstranten und Kremlkritiker verurteilt

Nach den Massenfestnahmen bei den Protesten in der russischen Hauptstadt Moskau sind mehr als 40 Demonstranten zu Arreststrafen verurteilt worden. Auch zahlreiche Organisatoren und Kremlkritiker sind mit hohen Geldstrafen belegt worden, berichtete der russische Radiosender Echo Moskwy am Dienstag. Der prominente Kremlkritiker Ilja Jaschin erhielt demnach zehn Tage Arrest, ein Mitstreiter von Alexej Nawalny wird 30 Tage eingesperrt. Der Oppositionelle Nawalny war bereits vor den Protesten zu 30 Tagen Arrest verurteilt worden.

Kremlkritiker Nawalny

Kremlkritiker Nawalny nach Klinik wieder im Gefängnis

Kremlkritiker Alexej Nawalny ist nach einem angeblichen Allergieschock aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde wieder ins Gefängnis gebracht, sagte Nawalnys persönliche Ärztin Anastassija Wassiljewa in Moskau vor Reportern.

Sie hatte zuvor eine Vergiftung als Ursache für die Erkrankung nicht ausgeschlossen. Auch in einem Video war zu sehen, wie Nawalny die Klinik in Richtung Ausgang verlässt. Der Oppositionelle hatte zu Protesten aufgerufen, weshalb ihn ein Gericht am vergangenen Mittwoch zu 30 Tagen Haft verurteilt hatte.