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Peter Altmaier

Der Aufschwung lässt auf sich warten

Der Weg aus der schweren Corona-Wirtschaftskrise droht mühsamer zu werden und länger zu dauern. Der Konjunkturaufschwung in Deutschland werde in diesem Jahr weniger Dynamik haben als erhofft. Das sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin.

Die Bundesregierung schraubte ihre Wachstumsprognose herunter. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sicherte Firmen und Beschäftigten weitere Unterstützung zur Bewältigung der Krise zu.

Clemens Fuest

Zweite Corona-Welle belastet Ifo-Geschäftsklima stark

Die Stimmung in den Unternehmen in Deutschland hat sich zu Beginn des Jahres angesichts der verlängerten Corona-Beschränkungen überraschend deutlich eingetrübt.

Im Januar fiel das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigster Konjunkturindikator, im Monatsvergleich um 2,1 Punkte auf 90,1 Zähler, wie das Ifo-Institut in München mitteilte.

Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang auf 91,4 Punkte erwartet. Im Dezember hatte sich die Stimmung in den deutschen Unternehmen nach zwei Rückgängen in Folge noch verbessert.

Eine Frau zu Hause im Homeoffice: „Überall, wo Homeoffice möglich ist, haben die Unternehmen dies auch ermöglicht“, sagt Arbeitg

Corona-Hotspot Büro? Warum die Grünen Bußgelder für Unternehmen ohne Homeoffice fordern

Es ist für Millionen von Beschäftigten die neue Normalität: Arbeiten von zu Hause. Vor Beginn der Corona-Pandemie war Homeoffice die Ausnahme, nun ist die Arbeit im heimischen Wohnzimmer oder am Küchentisch für viele zum Alltag geworden. Aber geht noch mehr und soll es statt Appellen der Politik Vorgaben für Firmen geben, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen? Angesichts der Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar hat die Debatte wieder Fahrt aufgenommen.

Lebensmittel in einem Einkaufswagen: Der Handelsverband HDE rechnet nicht damit, dass die Preise beim täglichen Einkauf flächend

Für 2021 erwarten Ökonomen eine moderat steigende Inflation

Die Mehrwertsteuer ist seit Jahresbeginn wieder auf altem Niveau, für Verkehr und Heizen wird zudem eine CO2-Abgabe fällig. Müssen sich die Menschen in Deutschland nach der Mini-Inflation von etwa 0,5 Prozent im abgelaufenen Jahr jetzt auf flächendeckend steigende Preise einstellen? Aufgrund der neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes erwarten Ökonomen eine steigende Inflation.

Wie wird sich die Inflation 2021 entwickeln?

Volkswirte rechnen mit einem eher moderaten Anstieg.

Mini-Inflation 2020

Droht nach der Mini-Inflation 2020 nun Preiserhöhungen?

Die Mehrwertsteuer ist seit Jahresbeginn wieder auf altem Niveau, für Verkehr und Heizen wird zudem eine CO2-Abgabe fällig. Müssen sich die Menschen in Deutschland nach der Mini-Inflation von 0,5 Prozent im abgelaufenen Jahr jetzt auf flächendeckend steigende Preise einstellen?

Wie wird sich die Inflation 2021 entwickeln?

Volkswirte rechnen mit einem eher moderaten Anstieg. Als Gründe nennen Ökonomen der Deutschen Bank unter anderem die Rezession sowie die Lohn- und Kaufzurückhaltung.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer

Wirtschaft fordert mehr Corona-Hilfe

Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften haben Kritik am verlängerten Lockdown geäußert und mehr Hilfe vom Staat gefordert.

Die Gewerkschaften NGG und Verdi pochen auf ein höheres Kurzarbeitergeld für Beschäftigte der Gastronomie. Der Einzelhandel fordert einen Fahrplan zur Wiedereröffnung der Geschäfte und höhere Staatshilfen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer mahnte nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern mehr Tempo bei Corona-Impfungen an.

Produktion eines Elektro-SUV

Ifo-Institut: Erneuter Rückschlag für die Autoindustrie

Die Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer laufen wieder schlechter. Bei der monatlichen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts bewerteten sie ihre aktuelle Lage im Dezember mit minus 5,4 Punkten, nach plus 5,0 Punkten im November.

„Die Zahl der Jobs wird sinken, der Indikator fiel leicht auf minus 35,2 Punkte“, teilten die Konjunkturforscher am Dienstag in München mit.

Das Ifo-Institut befragt die Unternehmen, ob sich ihre Lage und ihre Erwartungen im laufenden Monat gegenüber dem Vormonat verbessert ...

Gastronomie und Corona

Bundesregierung kommt bei Corona-Hilfen einen Schritt voran

Die Bundesregierung ist bei milliardenschweren Zuschüssen für Unternehmen und Selbstständige in der Corona-Krise einen Schritt weitergekommen.

Von diesem Dienstag an fließen erste Gelder der Dezemberhilfen, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. Konkret geht es um Abschlagszahlungen, ein Vorschuss auf spätere Zahlungen. Wirtschaftsverbände hatten wiederholt die schleppende Umsetzung der Hilfen kritisiert.

Unternehmen bekommen Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50.

Containerhafen im chinesischen Qinzhou: Es sind vor allem Exporte in die asiatischen Staaten, die der deutschen Industrie in der

Experten: Dank deutscher Exporte wirtschaftliche Erholung ab dem Frühjahr

Dank einer starken Exportwirtschaft kommt Deutschland wohl glimpflicher aus der Krise als andere Staaten. Die Ökonomen erwarten im neuen Jahr steigende Wachstumsraten. So rechnet das Münchner ifo-Institut mit einem Plus von 4,2 Prozent. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet für den Fall einer Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar hingegen noch mit einem Zuwachs um 3,5 Prozent. Vor einigen Wochen war das Institut allerdings noch deutlich zuversichtlicher.

Südwest-CDU ins Wahljahr mit Merz, Laschet und Röttgen

Aufgalopp der Südwest-CDU mit Merz, Laschet und Röttgen

Die CDU-Fraktion startet mit einer zweitägigen Klausur ins Superwahljahr 2021 und wird dabei auch die Kandidaten für den Bundesvorsitz befragen. Die Fraktion werde am 13. und 14. Januar teilweise in Präsenz, teilweise virtuell tagen, sagte Fraktionschef Wolfgang Reinhart der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen würden nacheinander für jeweils eine halbe Stunde zugeschaltet. Eventuell können die Parlamentarier auch mit CSU-Chef Markus Söder per Videoschalte sprechen.