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Mann steht auf Trümmerhaufen

Rückkehr nach Syrien: Kritik an deutscher „Starthilfe in den Tod“

Etwa 780 000 Syrer sind wegen des Krieges in ihrer Heimat nach Deutschland geflohen; allmählich kehren einige zurück – mit finanzieller Unterstützung aus Deutschland. Das ist riskant.

Das alte Motorrad knattert vorbei an Ruinen. Die Dächer vieler Häuser sind eingestürzt, tragende Wände weggesprengt, Ziegel bedecken die leeren Räume und liegen verstreut in den Gärten. Fast täglich fliegen die syrischen Kampfjets hier in der Provinz Idlib Luftangriffe.

Luftangriffe in Syrien

19 Zivilisten bei Luftangriffen in Syrien getötet

Bei Luftangriffen auf Syriens letztes großes Rebellengebiet in der Provinz Idlib sind Aktivisten zufolge 19 Menschen getötet worden.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte am Freitag zunächst 13 zivile Todesopfer gemeldet und berichtete am Samstag von sechs weiteren Opfern innerhalb von 24 Stunden.

Flugzeuge und Hubschrauber der Regierung hätten im Nordwesten des Bürgerkriegslandes am Freitag ein Dorf bombardiert, hieß es.

Bericht: 13 Zivilisten bei Luftangriffen in Syrien getötet

Bei Luftangriffen auf Syriens letztes großes Rebellengebiet um die Stadt Idlib sind Aktivisten zufolge 13 Menschen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, Flugzeuge und Hubschrauber der Regierung hätten im Nordwesten des Bürgerkriegslandes ein Dorf bombardiert. Unter den Todesopfern seien sieben Kinder und drei Frauen. Mehrere Menschen wurden verletzt. Seit Wochen kommt es immer wieder zu Luftangriffen der syrischen Regierung und ihres Verbündeten Russland auf Idlib.

Von Deutschland unterstütztes Krankenhaus in Syrien zerstört

In der syrischen Provinz Idlib ist ein von Deutschland unterstütztes Krankenhaus bei einem Luftangriff zerstört worden. Das Krankenhaus in Kafr Nabil wurde gestern von drei Raketen getroffen und komplett zerstört. Es wird vom Auswärtigen Amt unterstützt. Seit August vergangenen Jahres sei die Arbeit in der Klinik unter anderem mit Medikamenten und medizinischen Verbrauchsgütern unterstützt worden, Betriebskosten und Gehälter für das Personal wurden übernommen.

Idlib

Syrien: Russland verkündet Waffenruhe und setzt Angriff fort

Russland hat eigenen Angaben zufolge mit der Türkei eine Waffenruhe um die syrische Rebellenhochburg Idlib erreicht, seine Luftangriffe dort aber gleichzeitig fortgesetzt.

Die Einigung zwischen den Truppen von Präsident Baschar al-Assad und den Rebellen sei auf russische Initiative hin erfolgt, teilte Generalmajor Viktor Kubtschischin russischen Agenturen zufolge in Moskau mit. Nur Stunden nach dieser Verkündung flog das russische Militär nach eigenen Angaben vier Luftangriffe.

 Luftangriffe im Raum Idlib: In der Rebellenhochburg leben drei Millionen Zivilisten.

Dutzende Angriffe auf Kliniken und Schulen im syrischen Idlib

UN-Informationen dienen syrischen und russischen Militärs als Grundlage für gezielte Angriffe auf Krankenhäuser – diesen Vorwurf erheben Hilfsorganisationen, die im Kriegsgebiet aktiv sind.

„Wenn man die Koordinaten weitergibt, dann werden genau diese Einrichtungen angegriffen“, sagte Mohannad Othman, Chef der Al-Sham-Stiftung, der „Schwäbischen Zeitung“ in Istanbul. Die syrische Armee und die russische Luftwaffe verstärken seit Wochen ihre Angriffe in Idlib, der letzten Rebellenhochburg in Syrien.

 Mann schaut in die Kamera

Welthungerhilfe beklagt Angriffe auf Krankenhäuser in Syrien

Täglich fliegen russische und syrische Kampfjets Angriffe auf die Stadt Idlib im Nordwesten Syriens. Sie bombardieren auch Schulen und Krankenhäuser – obwohl die Vereinten Nationen den Streitkräften die Koordinaten ihrer Standorte übermittelt haben. Das sagte Dirk Hegmanns, Regionaldirektor der Welthungerhilfe für Syrien und die Türkei, im Gespräch mit Daniel Hadrys.

Herr Hegmanns, um den Bürgerkrieg in Syrien ist es still geworden. Wie erleben Sie die Situation vor Ort?

Heftige Kämpfe in Syrien: Rebellen starten Offensive

Syrische Rebellen haben nach Angaben von Beobachtern eine Offensive gegen Regierungstruppen im Nordwesten des Landes begonnen. Die oppositionellen Kräfte und Dschihadisten-Gruppen hätten Stellungen der Armee von Machthaber Baschar al-Assad überrannt, berichteten die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und Aktivisten. Stellungen der syrischen Regierungstruppen seien auch in der Region der Städte Idlib und Hama unter Artilleriebeschuss der Rebellen geraten.

Konflikt in Syrien

Trump: Bombenangriffe auf Idlib müssen aufhören

US-Präsident Donald Trump hat nach Berichten über schwere Bombardements in der syrischen Rebellenhochburg Idlib einen sofortigen Stopp der Angriffe gefordert.

Willkürlich würden von russischen, syrischen und in geringerem Umfang iranischen Kräften viele Zivilisten getötet, schrieb Trump am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter. „Die Welt schaut auf dieses Schlachten“, schrieb Trump. „Was ist der Sinn, was soll euch das bringen?“, fragte er.

Die Hilfsorganisation Weißhelme hatte vor wenigen Tagen von der schlimmsten humanitären ...

Erdogan dringt auf Waffenstillstand in Idlib

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Telefon über die Lage im nordsyrischen Idlib beraten. Erdogan sprach sich für einen sofortigen Waffenstillstand aus. Die Türkei befürchtet, dass viele Menschen in Richtung der nahen türkischen Grenze fliehen könnten. Idlib ist das letzte große Rebellengebiet in Syrien. Russland als Alliierter der syrischen Regierung sowie die Türkei als Verbündeter der Opposition hatten die Region zur „Deeskalationszone“ erklärt.