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Luftangriff

Russische Luftangriffe in Idlib - Aktivisten zählen 78 Tote

Es ist der offene und bisher wohl schwerste Bruch einer eigentlich geltenden Waffenruhe in Idlib: Bei russischen Luftangriffen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 78 mit der Türkei verbündete Rebellen getötet worden.

Rund 100 weitere seien bei den Bombardements eines Militärlagers verletzt worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Viele der Verwundeten schwebten in Lebensgefahr.

Aktivisten: Mehr als 30 Tote bei russischen Luftangriffen in Syrien

Bei russischen Luftangriffen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 30 mit der Türkei verbündete Rebellen getötet worden. Mehr als 70 weitere seien bei den Bombardements auf ein Militärlager in der Provinz Idlib verletzt worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag weiter mit.

© dpa-infocom, dpa:201026-99-83790/1

Terrormiliz

22 Tote nach US-Drohnenangriff im Nordwesten Syriens

Bei einem US-Drohnenangriff im Nordwesten Syriens sollen Angaben von Aktivisten zufolge mindestens 22 Menschen gestorben sein - darunter mehrere führende Mitglieder islamistischer Terrororganisationen.

Der Drohnenangriff westlich der syrischen Rebellenhochburg Idlib soll 17 Dschihadisten, darunter 11 Anführer, und fünf Zivilisten getötet haben, die sich nahe der syrisch-türkischen Grenze zum Abendessen trafen, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mitteilte.

Konflikt in Berg-Karabach

Aserbaidschan: Aktivisten berichten über Einsatz von Syrern

Die Türkei hat nach Angaben von syrischen Aktivisten Rebellen aus dem Bürgerkriegsland für den Einsatz im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan rekrutiert.

Die Männer ließen sich aus finanziellen Gründen anheuern, berichtete ein Aktivist aus einem von Regierungsgegnern kontrollierten Gebiet des Landes, der aus Sicherheitsgründen ungenannt bleiben will. Es seien vor allem „verzweifelte Kämpfer“, die von der Türkei für den Einsatz zwischen 1500 bis 2000 US-Dollar (etwa 1300 bis 1700 Euro) im Monat bekämen, sagte ein anderer ...

 Eine Ladenzeile in dem Camp ging in Flammen auf und damit die Existenzgrundlage vieler Flüchtlinge.

Feuer im Camp Sheikhan: Lebensgrundlage jesidischer Familien geht in Flammen auf

Im Flüchtlingscamp Sheikhan im Nordirak sind fünf Geschäfte einer Ladenzeile, die mit Mitteln aus der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“ der „Schwäbischen Zeitung“ finanziert worden waren, abgebrannt. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 15.000 Euro. Der Wiederaufbau hat bereits begonnen. Betroffen sind zwei Friseurgeschäfte, ein Schneider, ein Lebensmittelhändler und eine Reparaturwerkstatt für Handys. Im Camp leben derzeit 4000 Personen, die der religiösen Minderheit der Jesiden angehören.

Die Explosion einer Gas-Pipeline legte zeitweise die Stromversorgung in Syrien lahm. Kilometerweit waren die Flammen zu sehen.

Der „Islamische Staat“ meldet sich zurück

Eine gewaltige Feuersäule schoss in die Höhe und erhellte den Nachthimmel im Nordosten von Damaskus: Die Explosion einer Gas-Pipeline in der Nähe der syrischen Hauptstadt legte in der Nacht zum Montag zeitweise die Stromversorgung in ganz Syrien lahm. Aufnahmen des Feuers im Internet zeigten, dass die Flammen kilometerweit zu sehen waren. Am Morgen konnten die syrischen Behörden das Feuer löschen und die Gasversorgung wichtiger Kraftwerke wiederherstellen.

 Nach wochenlangem Streit hat sich der UN-Sicherheitsrat auf einen gefährlichen Kompromiss für Hilfslieferungen nach Syrien geei

Ein kleiner Rest Hilfe für Syrien

Ein Lastwagen nach dem anderen rollt durch das Tor am Grenzübergang Bab al-Salam von der Türkei nach Syrien. Die 31 Fahrzeuge bringen medizinische Hilfsgüter für Hunderttausende Menschen in die Gegend nördlich der syrischen Großstadt Aleppo. Mark Cutts, bei der UNO für die Koordinierung der Syrien-Hilfe zuständig, schaut den Lastwagen zu. Seit sechs Jahren werde Bab al-Salam von der UNO genutzt, sagt er in einem Videoclip am Grenzübergang, den er per Twitter verbreitet.

Hilfsgüter

UN-Sicherheitsrat verlängert Syrienhilfe eingeschränkt

Kurz vor der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat postierte sich Mark Cutts noch einmal demonstrativ am türkisch-syrischen Grenzübergang Bab al-Salam. „Wir nutzen ihn seit sechs Jahren.

Rund 5000 Lastwagen mit humanitärer Hilfe haben diese Grenze passiert, alle unter Aufsicht der Vereinten Nationen“, sagt der stellvertretende UN-Koordinator für die Syrienhilfe, wie in einem Video auf Twitter zu sehen ist. Im Hintergrund rollen Lkw mit Hilfsgütern, vor allem Medizin, in den Norden des Landes.

UN-Sicherheitsrat

Kompromiss für Syrienhilfe scheitert im UN-Sicherheitsrat

Ein deutscher Kompromissvorschlag zur Fortsetzung humanitärer Hilfe für Millionen Syrer ist im UN-Sicherheitsrat an den Vetos von Russland und China gescheitert.

Deutschlands UN-Botschafter Christoph Heusgen verkündete die Ablehnung am Freitag im mächtigsten UN-Gremium. Alle anderen Ländern stimmten demnach der Resolution zu.

Mit der Blockade des Sicherheitsrates könnten die bisherigen Lieferungen internationaler Hilfsorganisationen über zwei Grenzübergänge von der Türkei in das Rebellengebiet in Nordsyrien endgültig vor ...

Zerbombte Stadt

Sicherheitsrat bei Syrien-Hilfe blockiert

Nach einer Blockade im UN-Sicherheitsrat warnen Hilfsorganisationen vor den verheerenden Folgen für Millionen Notleidende in Syrien.

Einen Tag nach einem deutsch-belgischen Resolutionsentwurf für die Fortsetzung humanitärer Hilfe scheiterte auch ein russischer Gegenentwurf. Das von Russland eingebrachte Papier habe nicht ausreichend Stimmen für eine Verabschiedung bekommen, teilte der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen dem Rat per Videokonferenz mit.