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 Nach wochenlangem Streit hat sich der UN-Sicherheitsrat auf einen gefährlichen Kompromiss für Hilfslieferungen nach Syrien geei

Ein kleiner Rest Hilfe für Syrien

Ein Lastwagen nach dem anderen rollt durch das Tor am Grenzübergang Bab al-Salam von der Türkei nach Syrien. Die 31 Fahrzeuge bringen medizinische Hilfsgüter für Hunderttausende Menschen in die Gegend nördlich der syrischen Großstadt Aleppo. Mark Cutts, bei der UNO für die Koordinierung der Syrien-Hilfe zuständig, schaut den Lastwagen zu. Seit sechs Jahren werde Bab al-Salam von der UNO genutzt, sagt er in einem Videoclip am Grenzübergang, den er per Twitter verbreitet.

Hilfsgüter

UN-Sicherheitsrat verlängert Syrienhilfe eingeschränkt

Kurz vor der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat postierte sich Mark Cutts noch einmal demonstrativ am türkisch-syrischen Grenzübergang Bab al-Salam. „Wir nutzen ihn seit sechs Jahren.

Rund 5000 Lastwagen mit humanitärer Hilfe haben diese Grenze passiert, alle unter Aufsicht der Vereinten Nationen“, sagt der stellvertretende UN-Koordinator für die Syrienhilfe, wie in einem Video auf Twitter zu sehen ist. Im Hintergrund rollen Lkw mit Hilfsgütern, vor allem Medizin, in den Norden des Landes.

UN-Sicherheitsrat

Kompromiss für Syrienhilfe scheitert im UN-Sicherheitsrat

Ein deutscher Kompromissvorschlag zur Fortsetzung humanitärer Hilfe für Millionen Syrer ist im UN-Sicherheitsrat an den Vetos von Russland und China gescheitert.

Deutschlands UN-Botschafter Christoph Heusgen verkündete die Ablehnung am Freitag im mächtigsten UN-Gremium. Alle anderen Ländern stimmten demnach der Resolution zu.

Mit der Blockade des Sicherheitsrates könnten die bisherigen Lieferungen internationaler Hilfsorganisationen über zwei Grenzübergänge von der Türkei in das Rebellengebiet in Nordsyrien endgültig vor ...

Zerbombte Stadt

Sicherheitsrat bei Syrien-Hilfe blockiert

Nach einer Blockade im UN-Sicherheitsrat warnen Hilfsorganisationen vor den verheerenden Folgen für Millionen Notleidende in Syrien.

Einen Tag nach einem deutsch-belgischen Resolutionsentwurf für die Fortsetzung humanitärer Hilfe scheiterte auch ein russischer Gegenentwurf. Das von Russland eingebrachte Papier habe nicht ausreichend Stimmen für eine Verabschiedung bekommen, teilte der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen dem Rat per Videokonferenz mit.

Syrien

Syrien-Konflikt: Deutschland sagt für Opfer Milliarden zu

Deutschland und zahlreiche andere Staaten haben den Opfern des Syrienkrieges zusätzliche Hilfen in Höhe von 6,9 Milliarden Euro versprochen. Allein Bundesaußenminister Heiko Maas sagte für Deutschland bei einer Online-Geberkonferenz 1,58 Milliarden Euro zu.

Weitere 2,3 Milliarden Euro sollen zum Beispiel aus EU-Kassen fließen. „Zwar können wir uns kaum die Qualen vorstellen, die das syrische Volk durchleiden muss. Aber es ist unsere Pflicht, dieses Leid zumindest zu lindern“, sagte Maas (SPD).

Bürgerkrieg

Hilfsorganisationen schlagen vor Syrienkonferenz Alarm

Vor dem Beginn einer Syrienkonferenz in Brüssel schlagen Hilfsorganisationen angesichts der Hungerkrise in dem Bürgerkriegsland Alarm.

„Die wirtschaftliche Situation wird schlimmer und schlimmer“, sagte der Programmkoordinator der Welthungerhilfe für Syrien, Halil Kurt, der Deutschen Presse-Agentur. Überall im Land gebe es mittlerweile Probleme bei der Versorgung mit Lebensmitteln.

Die Sprecherin des UN-Nothilfewerks Ocha warnte: „Nach neun Jahren der Krise und einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen werden täglich mehr ...

Konflikt in Syrien

Auswärtiges Amt: Ganz Syrien gefährlich für Rückkehrer

Keine Region des Bürgerkriegslands Syrien ist nach Einschätzung des Auswärtigen Amts sicher für Rückkehrer.

Das geht aus dem vertraulichen Bericht des Amtes für die Innenministerkonferenz hervor, die diese Woche in Erfurt über eine sechsmonatige Verlängerung des Abschiebestopps für Syrer entscheiden soll. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

Unter Berufung auf die Vereinten Nationen (VN) schreiben die Diplomaten: „Laut den VN kommt es in allen Teilen Syriens weiterhin zu massiven Menschen- und ...

Abschiebung

Zankapfel auf Wiedervorlage: der Abschiebestopp für Syrien

Seit mehr als neun Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien, mit mehr als 400.000 Toten und rund zwölf Millionen Vertriebenen. Weite Teile des Landes sind noch immer zerstört, der Konflikt ist noch lange nicht vorbei.

Und dennoch entbrennt zwischen den Innenministern von Union und SPD regelmäßig eine heftige öffentliche Auseinandersetzung um eine mögliche Aufweichung des Abschiebestopps nach Syrien. Bei der Innenministerkonferenz, die am Mittwoch in Erfurt beginnt, steht die Verlängerung der Regelung um weitere sechs Monate an.

Kritiker werfen Syriens Regierung und Russland vor, zivile Einrichtungen wie Schulen vorsätzlich zu bombardieren. Amnesty Intern

Syrien und Russland sollen gezielt Schulen und Krankenhäuser angreifen

In einer Schule in der nordwestsyrischen Provinz Idlib war am Morgen des 25. Februar gerade die erste Unterrichtsstunde vorbei, als die Bomben fielen. Eine Lehrerin floh mit ihren Schülern aus dem Gebäude, doch retten konnten sie sich nicht: Streubomben, die auf den Spielplatz einer weiteren Schule abgeworfen wurden, trafen die Gruppe, töteten mindestens einen Schüler und verletzten die Lehrerin. „Ich weiß genau, wie sich ein Angriff mit Streubomben anhört“, sagte die Lehrerin später.

Peter Neumann

Experte: IS-Anschläge auf Türken in Europa neu

Die Anschläge auf Geschäfte türkischstämmiger Inhaber im oberbayerischen Waldkraiburg durch einen mutmaßlich islamistischen Täter sind nach Angaben des renommierten Extremismusforschers Peter Neumann neu. Es sei das erste Mal, dass ein Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat türkische Ziele in Europa ins Visier genommen habe. „Es ist wirklich ungewöhnlich, dass er sich gegen Türken gewendet hat“, sagte der Politikwissenschaftler am King's College in London.