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Deutsche Wirtschaft

Deutsche Wirtschaft kraftlos - Coronavirus dämpft

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus trifft die deutsche Konjunktur mitten in der Flaute.

Weil das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal stagnierte, geht Europas größte Volkswirtschaft ohne nennenswerten Rückenwind ins laufende Jahr. Die Hoffnung auf eine rasche Konjunkturerholung schwindet, nachdem die Coronavirus-Epidemie inzwischen in Europa angekommen ist und sich derzeit vor allem in Italien ausbreitet.

IWF-Logo

IWF senkt wegen Coronavirus die Wachstumsprognose für China

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat wegen der Auswirkungen der Lungenkrankheit Covid-19 die Wachstumsprognose für China gesenkt.

Der Fonds erwarte nun für 2020 ein Wirtschaftswachstum von 5,6 Prozent statt der noch im Januar vorhergesagten 6,0 Prozent, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa beim Treffen der Finanzminister der führenden Industrie- und Schwellenländern (G20) in Riad. Das Wachstum der Weltwirtschaft werde wegen des Coronavirus voraussichtlich 0,1 Prozent geringer ausfallen.

Gerd Müller

Müller mahnt Hilfe für Sudan an: Keine Zeit zu verlieren

Auf seinem Weg in die Demokratie benötigt der Sudan aus Sicht von Entwicklungsminister Gerd Müller umgehend internationale Hilfe.

„Es darf keine Zeit verloren gehen“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor einem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in dem ostafrikanischen Staat. „Wir sind vorbereitet und wir starten sofort“, betonte Müller und verwies auf ein 80-Millionen-Euro-Programm Deutschlands. Schwerpunkte seien Investitionen in Ausbildung, Landwirtschaft und Energie sowie die Förderung von ...

Container

Coronavirus könnte Aufschwung bei Konjunktur verzögern

Der Auswirkungen des Coronavirus in China könnten eine Erholung der Konjunktur in Deutschland und neue Impulse für den Arbeitsmarkt verzögern. Davon gehen Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute aus, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

„Die Frühjahrsbelebung fällt erwartungsgemäß schwach aus“, sagte Marc Schattenberg von der Deutschen Bank. Seine Kollegin Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe hält sogar ein leichtes Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal für möglich.

Internationale Währungsfonds

IWF empfiehlt Argentinien einen Schuldenschnitt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkt den Daumen über Argentinien: Der Fonds hält die Verbindlichkeiten des südamerikanischen Landes für nicht mehr tragbar und empfiehlt daher einen Schuldenschnitt.

Es brauche einen „bedeutenden Beitrag von privaten Gläubigern“, um Argentiniens Verschuldung mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig vertretbar zu machen, teilte der IWF am Mittwoch in Washington (Ortszeit) mit.

Die Schulden Argentiniens seien inzwischen angesichts eines fallenden Wechselkurses und einer steigender ...

Ein Mann im Anzug

Der Rekord-Handelsüberschuss ärgert die USA

Auch 2019 hat Deutschland wieder einen Rekordüberschuss in der Leistungsbilanz erzielt. Mit 262 Milliarden Euro oder 293 Milliarden Dollar war der sogar der weltgrößte weit vor Japan (194 Milliarden Dollar) und China (183 Milliarden Dollar). Das hat das Münchner ifo-Institut ausgerechnet. Das könnte zu Schwierigkeiten führen, denn das Ausland drängt Deutschland seit Langem dazu, wieder einen größeren Ausgleich etwa von Aus- und Einfuhren zu suchen.

Tamas Ajan

McLaren untersucht Vorwürfe gegen IWF-Präsident Ajan

Doping-Aufklärer Richard McLaren wird die Untersuchung der Korruptions- und Betrugsvorwürfe rund um IWF-Präsident Tamas Ajan leiten.

„Ich habe immer gesagt, dass wir jemanden brauchen, der kein Freund des Gewichthebens ist, um die ernsten, historischen Anschuldigungen zu untersuchen“, erklärte die amerikanische IWF-Interimspräsidentin Ursula Papandrea in einer Mitteilung. „Wenn wir der Sache auf den Grund gehen wollen, brauchen wir einen Ermittler, dessen Ergebnisse vertrauenswürdig und unbestreitbar sind.

Tamas Ajan

Gewichtheber-Verband im Streit mit suspendiertem Präsidenten

Der Gewichtheber-Weltverband IWF liegt im Streit mit seinem suspendierten Präsidenten Tamas Ajan.

Der 81-jährige Ungar hat Briefe an alle nationalen Verbände mit Einladungen zum IWF-Kongress im März in Bukarest verschickt. Diese sind von ihm als Präsident unterzeichnet. Dies ist ihm aber untersagt, weil er für 90 Tage suspendiert wurde und von der Amerikanerin Ursula Papandrea als Interimspräsidentin vertreten wird.

In dieser Zeit werden Vorwürfe gegen Ajan während seiner 20-jährigen Präsidentschaft untersucht.

Weinstein-Prozess - Mimi Haleyi

Zwei Frauen im Zentrum des Weinstein-Prozesses

Harvey Weinstein blickt auf, als seine Hauptverteidigerin Donna Rotunno vor dem Zeugenstand auf und ab tigert. Seit Minuten versucht sie, eine für ihn unangenehme Zeugin als unglaubwürdig darzustellen: die ehemalige Mitbewohnerin einer der Hauptbelastungszeugen, der Produktionsassistentin Mimi Haleyi.

Sie stützt Haleyis Vergewaltigungsvorwurf am Dienstag im Prozess gegen den ehemaligen Hollywood-Mogul mit bemerkenswerter Klarheit.

Als sie kurz vorher in den Saal kam, lächelt sie Chef-Anklägerin Joan Illuzzi nervös zu - ...

Containerumschlag in Hamburg

Ifo-Geschäftsklima trübt sich überraschend ein

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn überraschend eingetrübt. Wie das Münchner ifo-Institut am Montag mitteilte, fiel das von ihm erhobene Geschäftsklima im Januar um 0,4 Punkte auf 95,9 Zähler. Analysten hatten im Mittel mit einem Zuwachs auf 97,0 Punkte gerechnet.

„Die deutsche Wirtschaft startet verhalten ins neue Jahr“, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Belastet wurde die Stimmung in den Unternehmen von den Erwartungen für das nächste halbe Jahr.