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 Brigadegeneral Peter Mirow hat in mehreren Auslandseinsätzen gedient.

Einsatzerfahrener Offizier rückt an die Spitze der deutsch-französischen Brigade

Die deutsch-französische Brigade hat seit Donnerstag einen der einsatzerfahrensten Offiziere der Bundeswehr an ihrer Spitze: Brigadegeneral Peter Mirow war in Bosnien-Herzegowina, Georgien, Afghanistan und Mali im Einsatz. Deutsche und französische Generalstabsausbildungen qualifizieren den 51-Jährigen für die Führung der binationalen Einheit, die mit derzeit 4900 Soldaten im deutschen Südwesten und im Osten Frankreichs stationiert ist.

Mirow ist zum dritten Mal bei der deutsch-französischen Brigade: Als junger Offizier war er in ...

Das Ehrengrab auf dem Bad Saulgauer Friedhof, in dem Sergej Motz beigesetzt wurde: Die Bundeswehr und der Volksbund Deutsche Kri

Chronik: Vom „friedlichen“ Engagement zum Kampfeinsatz

Oberstleutnant Josef Rauch, der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands in Süddeutschland, blickt kritisch zurück auf die Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan, die 2009 mehr als 3800 Soldaten im ISAF-Einsatz stationiert hatte:

Nach seiner Meinung ist zu wenig und zu wenig energisch getan worden. „Seit 2002 sind wir dort im Einsatz, 2003 gab es einen Sprengstoffanschlag auf einen Bus mit deutschen Soldaten. Und seit 2007 haben wir als Bundeswehrverband immer wieder gefordert, den Schützenpanzer Marder in ...

Am Grab von Hauptmann Friedrich Deininger: Oberstleutnant Horst Martin (von links), Kommandore Oberstleutnant Christian Mayer un

Volksbund gedenkt Piloten Deininger

Gemeinsam mit den Angehörigen sowie mit politischen und militärischen Repräsentanten hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dem Hauptmann der Bundeswehr, Friedrich Deininger gedacht. Im Auftrag des Volksbundes legte der Landesgeschäftsführer Martin Lunitz am Grab des Verunglückten auf dem Gutenzeller Friedhof ein Blumengebinde nieder.

Lunitz erklärte in seiner Gedenkrede, dass Hauptmann Deininger und sechs Kameraden am 21. Dezember 2002 ums Leben kam, als der Hubschrauber CH-53GS durch technischen Defekt nahe Kabul ...

Über 20 Milliarden Euro für Auslandseinsätze der Bundeswehr

Die mehr als 50 Auslandseinsätze der Bundeswehr seit Anfang der 90er Jahre haben zusammen mindestens 21,6 Milliarden Euro gekostet. Nach einer Aufstellung des Verteidigungsministeriums wurde mit 10,2 Milliarden Euro fast die Hälfte davon für die Nato-Missionen „Isaf“ und „Resolute Support“ in Afghanistan ausgegeben. Die Bundeswehr ist dort seit 17 Jahren stationiert. Dahinter folgen die Balkan-Einsätze im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina und Kroatien vor der Anti-Terror-Mission „Enduring Freedom“ in Afghanistan, Kuwait und am Horn von Afrika.

Kalenderblatt

Kalenderblatt 2018: 10. Februar

Das aktuelle Kalenderblatt für den 10. Februar 2018:

6. Kalenderwoche, 41. Tag des Jahres

Noch 324 Tage bis zum Jahresende

Sternzeichen: Wassermann

Namenstag: Bruno, Wilhelm

HISTORISCHE DATEN

2017 - Bei einer Massenpanik im Fußballstadion von Uige im Norden Angolas werden mindestens 17 Menschen totgetrampelt. Fans hatten das voll besetzte Stadion gestürmt, nachdem ihnen der Eintritt verweigert worden war.

Generalleutnant Jürgen Knappe ist neuer Befehlshaber in Ulm.

Zur Person: Jürgen Knappe, Befehlshaber

Seit wenigen Tagen trägt Jürgen Knappe den dritten goldenen Stern: Frisch zum Generalleutnant befördert, hat der Luftwaffenoffizier am Mittwoch den Befehl über das Multinationale Kommando Operative Führung der Bundeswehr in Ulm übernommen. Der 60-Jährige folgt auf Generalleutnant Richard Roßmanith (62), der seit 2012 in Ulm tätig war und in den Ruhestand ging.

Knappe kommt in einer entscheidenden Phase nach Ulm. Denn für das Kommando steht der „Nato-TÜV“ bevor, auf den Roßmanith seinen Stab konsequent vorbereitet hat.

Kalenderblatt

Kalenderblatt 2017: 24. September

Das aktuelle Kalenderblatt für den 24. September 2017:

38. Kalenderwoche, 267. Tag des Jahres

Noch 98 Tage bis zum Jahresende

Sternzeichen: Waage

amenstag: Gerhard, Rupert, Virgil

HISTORISCHE DATEN

2015 - Während der islamischen Wallfahrt nach Mekka (Saudi-Arabien) kommt es in dem nahegelegenen Ort Mina zu einer Massenpanik. Dabei sterben nach Angaben der saudischen Regierung 769 Menschen, inoffizielle Berechnungen gehen von rund 2000 Toten aus.

Schatten

Die Bundeswehr in Afghanistan

Die Bundeswehr ist seit 2002 als Nato-Verbündete der USA in Afghanistan. Während des Kampfeinsatzes Isaf (International Security Assistance Force) waren bis zu 5000 deutsche Soldaten im Land.

Isaf endete im Dezember 2014 und wurde vom Ausbildungs- und Beratungseinsatz „Resolute Support“ (RS, Entschlossene Unterstützung) abgelöst.

An diesem Einsatz beteiligen sich etwa 12.400 Soldaten aus 21 Staaten; das aktuelle Mandat der Bundeswehr erlaubt den Einsatz von bis zu 980 Soldaten.

Camp Marmal

Was macht die Bundeswehr in Afghanistan?

Der Nato-Ausbildungseinsatz „Resolute Support“ (Entschlossene Unterstützung) soll Afghanistan dabei helfen, die Sicherheit im Land selbst zu gewährleisten.

Es ist der Nachfolgeeinsatz der ISAF-Mission, die 2014 endete. Die afghanischen Sicherheitskräfte haben inzwischen offiziell eine Stärke von rund 350 000 Mann.

Die Bundeswehr stellt von den etwa 12 000 Soldaten des Nato-Einsatzes derzeit 941 Soldaten (Stand: 18. April). Damit bleibt Afghanistan der größte Einsatz der Truppe.


Daniel Hadrys

Voller Zynismus

Diese Einschätzung Thomas de Maizières ist an Zynismus kaum zu überbieten. Die „normale Bevölkerung“ sei zwar Opfer, aber nicht Ziel der Taliban, betonte der Innenminister, um die Gefahr für Zivilisten zu relativieren – und für alle jene, denen eine Abschiebung nach Afghanistan droht. 2016 sind dort so viele Menschen getötet worden wie seit acht Jahren nicht. Zivilisten wohlgemerkt, keine Soldaten und Polizisten, die für die Taliban als Vasallen des Westens gelten und zwangsläufig in Kämpfe verwickelt werden.