Suchergebnis

Die Angeklagte Jennifer W. betritt den Gerichtssaal

Nebenklage fordert Verurteilung mutmaßlicher IS-Terroristin

Im Prozess gegen die IS-Rückkehrerin und mutmaßliche Terroristin Jennifer W. vor dem Oberlandesgericht München hat auch die Nebenklage eine Verurteilung gefordert. Die junge Frau soll dabei zugesehen haben, wie ein fünf Jahre altes, jesidisches Mädchen in der Stadt Falludscha im Irak verdurstete - in der Mittagssonne angekettet in einem Innenhof. Die Mutter des Kindes tritt in dem Verfahren als Nebenklägerin auf. Ihre Anwältin schloss sich in weiten Teilen der Bundesanwaltschaft an, die lebenslange Haft verlangt.

Jesiden leiden stark unter Ohnmachtsgefühlen angesichts des Stillstands

Perspektivlos, hoffnungslos, mutlos: Im Nordirak droht eine humanitäre Katastrophe angesichts des politischen und wirtschaftlichen Stillstands in der Region. „Schon jetzt sind die Suizidzahlen in den von aus ihrer Heimat vertriebenen Jesiden bewohnten Flüchtlingscamps sehr hoch“, sagt Professor Jan Ilhan Kizilhan und spricht von über 440 Opfern, „aber auch unter den dort heimischen Kurden in der Autonomen Region Kurdistan verbreiten sich Angst und Sorge um die persönliche Zukunft, um ihren Job und die Sicherheit.

 Benni und Leonie von Fridays for Future Ostalb mit einem Banner für die Klimastreikdemo, die an diesem Freitag in Aalen stattfi

Camp bereitet Klimastreik-Demo vor

Seit dem vergangenen Freitag haben Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays for Future Ostalb ein „Klimacamp" am Südlichen Stadtgraben aufgebaut. Zwischen Zelten, Bänken und Plakaten wird mit Vorträgen, Diskussionen und Aktionen der Höhepunkt der Woche vorbereitet, der Klimastreik mit einer Demonstration an diesem Freitag, 24. September.

So stand auch eine Bannerwerkstatt auf dem Programm, um die Botschaften zur Klimakrise deutlich in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken.

 Im Nordirak reiste Gerd Müller im Jahr 2018 in die zerstörte Stadt Mossul. Dieses Bild zeigt ihn vor der al-Nuri-Moschee in der

Entwicklungsminister Gerd Müller nimmt nach 27 Jahren Abschied von Berlin

Für die Personenschützer des Bundeskriminalamtes muss die Reise in den Nordirak das Grauen gewesen sein. Ein Minister, mitten in den unübersichtlichen Ruinen der zerstörten Stadt Mossul. Die meisten anderen in der Gruppe überragte er um mindestens einen Kopf – da hilft die Schutzweste am Oberkörper wenig.

Doch Gerd Müller machte sich in diesem Moment offensichtlich nicht allzu große Gedanken um seinen eigenen Schutz. Er ließ sich neben dem Betongerippe eines früheren Krankenhauses interessiert die Sprengfallen erklären, die als ...

Hausdurchsuchung

Anschlagspläne auf Synagoge - Weitere Funde bei 16-Jährigem

Bei dem 16-Jährigen, der einen Anschlag auf die Synagoge in Hagen geplant haben soll, haben die Ermittler islamistisches Propagandamaterial entdeckt.

Es gebe nicht mehr nur den Chat mit einem mutmaßlichen IS-Terroristen, hieß es von Seiten der Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen. Bei dem Jugendlichen sei im Zuge der Auswertung inzwischen deutlich mehr Material entdeckt worden, darunter seien auch grausame Darstellungen.

Die Behörden sehen in dem Fall ein bekanntes Vorgehen des Islamischen Staates (IS), das schon ...

Pfarrer Viktor Moosmayer verlässt die Seelsorgeeinheit und zieht in den Wohnpark Maria Hilf in Untermarchtal.

Pfarrpensionär Viktor Moosmayer geht nun endgültig in den Ruhestand

Eine lange Seelsorgetätigkeit geht zu Ende. Nach 63 Priesterjahren in verschiedenen Kirchengemeinden scheidet der 90-jährige Pfarrer im Ruhestand, Viktor Moosmayer, aus der Seelsorgeeinheit Unteres Rottal aus. Anfang Oktober wird er in den Wohnpark Maria Hilf in Untermarchtal ziehen, um dort seinen wohlverdienten Lebensabend zu verbringen. Der Weggang fällt dem Scheidenden nicht leicht, sind ihm doch seine von ihm mitbetreuten und begleiteten Pfarreien ans Herz gewachsen.

Synagoge Hagen

Jüdische Gemeinde in Hagen dankt Polizei nach Terroralarm

Nach dem Terroralarm in der Hagener Synagoge hat die Jüdische Gemeinde der Polizei gedankt.

«Wir möchten uns bei den vielen Polizisten bedanken, die uns in der Not beigestanden haben, die uns weiter beschützen und dafür viele zusätzliche Belastungen wie selbstverständlich in Kauf nehmen», schrieb die Gemeinde in Hagen. «Ihnen verdanken wir es, dass wir uns nun mit Zuversicht auf das Laubhüttenfest freuen können.»

Die Gemeinde hatte den Gottesdienst zur Begehung des höchsten jüdischen Feiertages Jom Kippur in der ...

 Marlon Maurer, 15 Jahre alt, gibt für den Foto-Wettbewerb „Demokratie auslösen: Freiheit!“ gleich viermal die Freiheitsstatue.

250 Fotos für Demokratie und Freiheit

Sie ist die Freiheit. Die Frau in Grün mit der Zackenkrone, die die rechte Hand mit einer Fackel in die Höhe streckt. So hat sie vor New York schon Millionen Menschen begrüßt, im selbsternannten Land der Freiheit. Aber .... Freiheitsstatue? Kann ich auch, dachte sich Marlon Maurer. Der Junge, 13 Jahre alt, war auf einen Foto-Wettbewerb gestoßen, eine Idee des Ulmer Stadthauses. Thema: „Demokratie auslösen: Freiheit!“

Ein ganzes Panorama von Freiheits-Gefühlen Prompt schwang sich Marlon in Umhang und Krone für vier Fotos, die eine ...

Neues Buch über «Mercury in München»

„Seine besten Jahre“ - Neues Buch feiert Mercury in München

Freddie Mercury war einer der größten Rockstars aller Zeiten - und hat das womöglich auch München zu verdanken. Denn von 1979 bis 1985 war die bayerische Hauptstadt für Queen das musikalische Zentrum.

Songs wie «Crazy Little Thing Called Love» oder «Another One Bites The Dust» entstanden hier, fünf Alben hat die Band im Studio in Bogenhausen aufgenommen. Doch für Mercury persönlich war es wohl noch viel mehr als das. Hier, so sagen es diejenigen, die dabei waren, hatte er die Zeit seines Lebens.

Start der WirtshausWiesn 2021

„Ozapft is“ mit 139 Schlägen in 51 Münchner Gaststätten

Mit einem dezentralen «Ozapft is» haben die Münchner das wegen der Coronapandemie abgesagte Oktoberfest gefeiert. Bei der Wirthauswiesn der Innenstadt- und Wiesnwirte brauchte es am Samstag in 51 Gaststätten 139 Schläge, bis das Bier floss, wie die Veranstalter am Sonntag mitteilten.

Mit dem Anzapf-Ritual eröffnet gemeinhin der amtierende Münchner Oberbürgermeister das Oktoberfest. Dieses Jahr schwangen in den Gaststätten Wirte und Braumeister, aber auch ein Playmate und ein Pfarrer den Schlegel - und auch ein Minister: Bayerns ...