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Protest in Brandenburg

Wo steht die Welt beim Klimaschutz?

In Madrid hat am Montag die 25. Weltklimakonferenz begonnen, aber das Jubiläum mag dort niemand feiern.

Wetterextreme haben in diesem Jahr drastisch vor Augen geführt, was der Menschheit blüht, wenn die Erderhitzung nicht eingedämmt wird: Mehr gigantische Wirbelstürme wie über Ostafrika, verheerende Waldbrände wie in den USA und Australien und weiter dramatisch schwindende Eismassen an den Polen und in den Gletschergebieten. Wo steht die Welt in Sachen Klimaschutz?

Händeschütteln

UN-Klimakonferenz: Guterres fordert Tempo

Die Zeit drängt, Millionen demonstrieren - aber die Staaten handeln langsam: Mit eindringlichen Rufen nach mehr Klimaschutz hat die 25. UN-Klimakonferenz begonnen.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, sprach in Madrid von einem „Krieg gegen die Natur“, der beendet werden müsse. „Wenn wir nicht schnell unseren Lebensstil ändern, gefährden wir das Leben an sich.“

196 Staaten und die EU verhandeln in den kommenden zwei Wochen darüber, wie das Pariser Klimaabkommen verwirklicht und die ...

Klimawandel

Das Ozonloch haben wir im Griff - den Klimawandel also auch?

Gegen den Klimawandel muss man etwas unternehmen, logisch. Das mit der Ozonschicht haben wir doch auch hinbekommen. Ist der Optimismus berechtigt?

BEHAUPTUNG: Das Ozonloch ist wieder verschwunden - so wird es auch mit dem Klimawandel sein.

BEWERTUNG: Der Klimawandel hat ein deutlich größeres Ausmaß. Zudem sind Kohle, Öl und Gas für den Menschen viel bedeutender als die Ozon-Zerstörer FCKW.

FAKTEN: Wir haben ein Problem, ein riesiges Problem!

Klimakonferenz in Madrid

25 Klimakonferenzen - ist das alles überhaupt nötig?

Klimakonferenz Nummer 25: In Madrid ringen von diesem Montag an wieder rund 200 Länder um den internationalen Klimaschutz.

Im vergangenen Jahr hatten sie sich auf ein Regelwerk zum Pariser Klimaabkommen von 2015 geeinigt und damit darauf, wie die Erderhitzung auf deutlich unter 2 oder gar 1,5 Grad begrenzt werden soll. In Madrid geht es unter anderem darum, dass die Länder ihre Klimaschutzziele erhöhen und wie sie untereinander Verschmutzungsrechte handeln können.

Klima-Demonstration im September in Stuttgart: Die „Friedays for Future“-Aktivisten halten den Druck auf die Politik aufrecht.

Klimaaktivisten klagen Grün-Schwarz an

Eva Städele sollte nicht hier in Stuttgart sein an diesem Mittwoch. „Eigentlich sollte ich im Matheunterricht sitzen und fürs Abi lernen“, sagt die junge Ravensburgerin. Doch stattdessen tragen sie und ihre Mitstreiter, Klimaaktivisten von „Fridays for Future“, Forderungen an die Landesregierung vor. Trotz grüner Führung sei Baden-Württemberg „planlos“. Die bisherigen Anstrengungen im Kampf gegen die globale Erwärmung reichten bei Weitem nicht aus.

Kohlestrom

Experten warnen vor weltweit wachsendem Energiehunger

Die Internationale Energie-Agentur IEA appelliert eindringlich an Staaten und Unternehmen, mehr für den Klimaschutz zu tun.

Der klimaschädliche Ausstoß von Treibhausgasen wird noch bis 2040 steigen, selbst wenn alle Länder ihre Zusagen zum Klimaschutz einhalten, wie aus dem aktuellen Weltenergiebericht der IEA hervorgeht. Nach übereinstimmender Ansicht von Klimaexperten wäre hingegen eine radikale Senkung nötig.

„Die Welt muss dringend einen Laser-ähnlichen Schwerpunkt darauf legen, die Emissionen zu vermindern“, forderte ...

Gletscherlagune

Polarregionen klimarelevant und gefährdet

Im Sommer brennen in Alaska und Sibirien Tausende Quadratkilometer Tundra und Taiga. In weiten Teilen der Arktis werden neue Hitzerekorde verzeichnet.

Und in Island schmilzt ein Gletscher soweit ab, dass er nicht mehr als Gletscher gilt. „Auch 2019 belegen die Satellitenbeobachtungen den fortschreitenden Verlust großer Meereisgebiete in der Arktis und die fortschreitende Dynamisierung antarktischer und grönländischer Kontinentaleismassen“, schreibt der Vorsitzende des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM), Prof.