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 Sonne scheint über erntereifem Weizen: Bei Getreide ist Trockenstresstoleranz für viele Bauern inzwischen das ausschlaggebende

Wenn es dem Weizen zu heiß wird: Wie der Klimawandel die Landwirtschaft verändert

Sojabohnen im Hegau, Süßkartoffeln und Melonen auf der Insel Reichenau und Obstkulturen im Bodenseeraum, die im Durchschnitt zwei Wochen früher blühen als noch vor 20, 30 Jahren: Während die Menschheit noch über den Klimawandel debattiert, hat die Natur längst darauf reagiert. Der Anstieg der Temperaturen und Verschiebungen beim Einsetzen der Jahreszeiten sorgen nicht nur dafür, dass Kulturen, die ursprünglich in mediterranen oder subtropischen Gebieten heimisch waren, nun auch in Mitteleuropa gedeihen.

 So wird auf der interaktiven Karte des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung die Veränderungen des Klimas in Deutschland a

Das steckt hinter den Szenarien RCP 8.5 und RCP 2.6

Ravensburg (iau) - RCP-Szenarien legen bestimmte Szenarien mit unterschiedlichen Treibhausgaskonzentrationen fest. Dabei spielen Faktoren wie unter anderem Bevölkerungszunahme, Bruttosozialprodukt und Energieverbrauch wichtige Rollen. Die Zahlen hinter der Szenario-Bezeichnung stehen für den sogenannten Strahlungsantrieb: Damit wird das Maß bezeichnet, in dem sich die Energiebilanz der Erde durch externe Faktoren verändert. Ein positiver Wert bedeutet, dass sich die Erde erwärmen wird.

Blumenkästen mit blühenden Blumen, die an einem Balkon befestigt sind

Spezialisten werden es nicht schaffen: So wirkt sich der Klimawandel auf Pflanzen vor unserer Haustür aus

Die Verlierer heißen Sumpfdotterblume, Fichte und Geranie. Sie werden wie zahlreiche weitere Pflanzen, Sträucher und Bäume in den nächsten Jahrzehnten immer seltener in heimischen Gärten zu finden sein. Gleichzeitig gedeihen Bananen in einem Privatgarten in Weißenau und Avocados bei den Obstbauern in der Region. Grund dafür ist der Klimawandel.

Schon heute kann man in den Gärten in Ravensburg und Umgebung die ersten Veränderungen durch den Klimawandel spüren und ablesen: Die Sommer sind trockener und heißer geworden, die Winter ...

Zeichen des Klimawandels? Ausgetrockneter Boden des größten thailändischen Trinkwasserspeichers Pasak Cholasit im Juni 2010.Foto

Die 6 Top-Argumente der Klimawandel-Leugner: Sind sie wahr oder falsch?

Der wohl mächtigste Leugner des Klimawandels sitzt im Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump glaubt nicht daran, dass der Mensch mit seinem hohen Ausstoß an klimaschädlichen Gasen verantwortlich ist für die Folgen: Erderwärmung, Waldsterben, Dürre und Überschwemmungen.

Während einer Kältewelle in den USA im Januar schrieb Trump auf Twitter: „Wäre nicht schlecht, jetzt ein bisschen von der guten alten Erderwärmung zu haben!“

Er hält den Klimawandel für einen Scherz – oder gar für eine Erfindung der Chinesen, die damit ...

Riesiger Eisberg in Antarktis abgebrochen

Riesiger Eisberg in der Antarktis abgebrochen

In der Antarktis ist ein riesiger Eisberg mit einer Fläche von rund 1600 Quadratkilometern abgebrochen - etwa so groß wie das Stadtgebiet von London.

Die Eismasse zwischen den australischen Forschungsstationen Davis und Mawson löste sich Mitte vergangener Woche, wie die australische Antarktis-Agentur AAD mitteilte. Der etwa 50 mal 30 Kilometer große Eisberg mit dem Namen „D28“ war Teil des sogenannten Amery-Schelfeises der Ostantarktis.

Die Erderwärmung lässt die Eismassen schmelzen.

Der Meeresspiegel steigt doppelt so schnell an

Der Weltklimarat der Vereinten Nationen prognostiziert Düsteres: Der Klimawandel und seine Folgen könnten laut den Voraussagen der Experten zu einer lebensgefährlichen Bedrohung für Hunderte Millionen Menschen werden. Selbst wenn die Staaten den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase stark reduzieren, werden die Konsequenzen der Erderwärmung „für Menschen und ihre Lebensgrundlagen herausfordernd sein“, warnte der Vorsitzende des Weltklimarates, Hoesung Lee.

Küsten in Gefahr: Dramatische Warnung des Weltklimarats

Mit einer eindringlichen Warnung vor steigenden Meeresspiegeln und schmelzenden Gletschern hat der Weltklimarat den Druck auf die Politik auch in Deutschland erhöht. Der Bericht für die Vereinten Nationen zeige, dass mit Hochwassern, Sturmfluten und mehr zerstörerischen Tropenstürmen schon jetzt die Folgen des Klimawandels zu spüren seien, sagte Umweltministerin Svenja Schulze. Dem Weltklimabericht zufolge steigt der Meeresspiegel doppelt so schnell wie im vergangenen Jahrhundert.

Isländischer Gletscher Okjökull

Jetzt taut's: Eisschmelze, Meeresspiegel, Gletscherschwund

Der menschengemachte Klimawandel hat auf die Eisschmelze und die Ozeane größere Auswirkungen als bisher angenommen. Bis 2100 könnte der Meeresspiegel um bis zu rund einen Meter steigen, falls nicht mehr Klimaschutz betrieben wird.

Das geht aus einem Report des Weltklimarates (IPCC) zu den Folgen der Erderhitzung auf Ozeane und Eismassen hervor, der am Mittwoch in Monaco veröffentlicht wurde. Zuvor war der IPCC von einem Anstieg um bis zu 82 Zentimeter von 1901 bis 2100 ausgegangen.

Eisberg in der Antarktis

Weltklimarat: Dramatische Eisschmelze und Ozean-Erwärmung

Der Weltklimarat IPCC hat am Mittwoch einen Bericht zur Eisschmelze und den Ozeanen vorgestellt. Einige Kernaussagen:

- Die Temperaturen im Permafrost, also Dauerfrostböden, haben in den vergangenen 40 Jahren Rekordwerte erreicht. Und er taut vielerorts bereits. In den arktischen und borealen Permafrostböden lagern 1460 bis 1600 Gigatonnen organischer Kohlenstoff. Das ist fast doppelt so viel Kohlenstoff wie in der Erdatmosphäre.

- Weltweit kommt es häufiger zu Ereignissen im Zusammenhang mit der Erwärmung der Ozeane.

Schulze zum Klimarat-Bericht: Werden uns anpassen müssen

Angesichts des Weltklimareports zur Eisschmelze und den Ozeanen sieht Umweltministerin Svenja Schulze Anpassungsbedarf auch für Deutschland. „Wir wissen, dass wir nicht mehr alles abwenden können“, sagte die SPD-Politikerin. An Veränderungen, die nicht mehr rückgängig zu machen seien, müsse Deutschland sich anpassen - etwa über Kanalsysteme und mehr Flächen, auf denen Starkregen ablaufen und versickern könne. Der Weltklimarat hatte heute einen Sonderbericht zur Eisschmelze und den Ozeanen vorgestellt - demnach wird der Meeresspiegel in jedem ...