Suchergebnis

Der Baikalsee

Das Eis birgt böse Überraschungen

Die Menschen im Nordosten Sibiriens glaubten die gefährlichen Bakterien längst besiegt. Doch dann taute der Permafrostboden auf. Ein Zwölfjähriger starb und mehr als 70 Menschen kamen ins Krankenhaus. Ursache war der Milzbranderreger, den Terroristen auch schon für Anschläge eingesetzt haben.

Die Erklärung für die Vorfälle auf der Jamal-Halbinsel im Jahr 2016 bereitet Sorgen: Der Junge soll den Erreger über das Fleisch eines kranken Rentiers aufgenommen haben.

Maiskolben

Wissenschaftsministerin: Grüne sollen Gentechnik nicht kategorisch ablehnen

Die Grünen sollten der Gentechnik eine Chance geben, findet die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Neue Methoden wie die sogenannte Genschere Crispr/Cas könnten schon bald einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, heißt es in einem Thesenpapier von Bauer und weiteren 21 grünen Wissenschaftspolitikern aus Bund, Ländern und EU-Parlament.

In der traditionell der Gentechnik sehr kritisch gegenüberstehenden Partei stößt das auf viel Skepsis.

In 50 Jahren könnten rund 3,5 Milliarden Menschen unter großer Hitze leiden – sofern sie nicht auswandern.

Die große Hitze droht

Wenn der Ausstoß der Treibhausgase nicht gemindert wird, könnten in 50 Jahren 3,5 Milliarden Menschen unter großer Hitze leiden. Sie würden in Gebieten leben, in der die jährliche Durchschnittstemperatur mehr als 29 Grad Celsius beträgt – so sie denn nicht auswandern. Damit befänden sie sich außerhalb der klimatischen Nische, die der Mensch seit mindestens 6000 Jahren bewohnt, berichten Wissenschaftler um Marten Scheffer von der Wageningen University (Niederlande) in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Hitze und Trockenheit

Drittel der Weltbevölkerung könnte unter großer Hitze leiden

Wenn der Ausstoß der Treibhausgase nicht gemindert wird, könnten in 50 Jahren 3,5 Milliarden Menschen unter großer Hitze leiden. Sie würden in Gebieten leben, in der die jährliche Durchschnittstemperatur mehr als 29 Grad Celsius beträgt - so sie denn nicht auswandern.

Damit befänden sie sich außerhalb der klimatischen Nische, die der Mensch seit mindestens 6000 Jahren bewohnt, berichten Wissenschaftler um Marten Scheffer von der Wageningen University (Niederlande) in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ...

Hartmut Graßl

Promi-Geburtstag vom 18. März 2020: Hartmut Graßl

Hartmut Graßl war schon vor rund 60 Jahren vom heraufziehenden menschengemachten Klimawandel überzeugt. „Im 1. Semester habe ich das im November 1960 in München gelernt. Da das simple Physik ist, gab es für mich keinen Zweifel“, sagt Graßl, der später einer der bedeutendsten Klimaforscher Deutschlands und weltweit wird.

Heute wird der Mann mit dem weißen Haarschopf und dem charakteristischen Wirbel am linken Hinterkopf 80 Jahre alt. Er hat noch ein Büro im Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, an dem er einer der ...

Fridays for Future in Hamburg

Zehntausende setzen mit Greta Thunberg Zeichen fürs Klima

Greta Thunberg, die HipHop-Combo Fettes Brot und eine Schweigeminute: Zehntausende Menschen haben am Freitag in Hamburg zusammen mit der schwedischen Klimaaktivistin ein Zeichen für einen entschlosseneren Kampf gegen die Erderhitzung gesetzt.

Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl in der Hansestadt forderten die Teilnehmer auf Plakaten entschlossene politische Initiativen für mehr Kliamschutz. Auf Transparenten war unter anderem zu lesen: „Wir streiken bis ihr handelt“ und „The earth is on fire“.

Erderwärmung

114 Staaten wollen nationale Klimaschutzpläne nachbessern

Vor dem nächsten Weltklimagipfel im November in Glasgow haben schon 114 Staaten zugesagt, bis spätestens dann ihre nationalen Pläne für mehr Klimaschutz nachzubessern. Dies geht aus einer Liste des UN-Klimasekretariats hervor.

Die Präsidentin des kommenden Gipfels, die frühere britische Energieministerin Claire O'Neill, lobte, dies sei ein Anstieg um rund 60 Prozent seit September. Nach dem Pariser Klimaschutzabkommen sind die Staaten verpflichtet, rechtzeitig zum Gipfel in Schottland ihre Klimaschutzziele zu verschärfen.

 In Sachen CO 2 -Ausstoß ist Bad Waldsee vorbildlich.

Wer hat den geringsten CO2-Ausstoß pro Kopf in der Region?

Welche Stadt verbraucht wie viel Energie? Und wo kommen Strom oder Wärme her? Die Städte Ravensburg, Friedrichshafen, Bad Waldsee, Biberach und Ulm haben sich einem Vergleich gestellt. In den unterschiedlichen Kategorien steht immer eine andere Kommune ganz vorne.

Die Analyse soll ausdrücklich zum Abschauen bei den jeweils besseren Städten aus der Region genutzt werden, sagt der Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg, Walter Göppel.

Claudia Sheinbaum

Neue Maßnahmen gegen Luftverschmutzung in Mexiko-Stadt

Mit 14 Maßnahmen will die Regierung von Mexiko-Stadt die Luftqualität verbessern und zum Klimaschutz beitragen. Unter anderem soll der Kauf weniger umweltbelastender Autos gefördert und der Straßenverkehr eingeschränkt werden.

Ziel sei es, den Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb von fünf Jahren um 30 Prozent zu reduzieren, erklärte die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Claudia Sheinbaum, am Freitag. Die Maßnahmen würden ab März nach und nach eingeführt.

Windräder

Bundesrat billigt Klimapaket

Der Bundesrat hat dem Kompromiss von Bund und Ländern zum Klimapaket zugestimmt und damit den Weg frei gemacht für günstigere Bahntickets. Ab Januar wird die Mehrwertsteuer bei Bahntickets im Fernverkehr gesenkt.

Der Bundestag hatte die im Vermittlungsausschuss ausgehandelte Einigung am Donnerstag gebilligt. Der Kompromiss sieht vor, dass die Länder vom Bund mehr Geld bekommen - als Ausgleich etwa für Steuerausfälle wegen der geplanten Mehrwertsteuersenkung bei der Bahn.