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Unternehmen in der Region fürchten Chaos-Brexit

Das britische Parlament hat am Dienstagabend mit deutlicher Mehrheit den Brexit-Deal von Premierministerin Theresa May abgelehnt. Spätestens jetzt ist auch hierzulande die Verunsicherung groß. Denn: Großbritannien ist der fünftwichtigste Handelspartner Deutschlands, und ein ungeordneter Brexit würde auch baden-württembergische Unternehmen hart treffen. Die deutschen Wirtschaftsverbände schlagen Alarm – und die Unternehmen im Südwesten bereiten sich auf einen No-Deal-Brexit vor.

 Geschäftsführer Hubert Deutsch (Dritter von links) und Mitarbeiter der Werksführung gratulieren Branislav „Branko“ Babic (Mitte

Blank’sche Persönlichkeit geht in Ruhestand

Seit 40 Jahren sind Branislav Babic und die Stahlgießerei in der Firma Feinguss Blank in Riedlingen miteinander verbunden. Geschäftsführung und Belegschaft der Gießerei würdigten die 40-jährige Betriebszugehörigkeit und vor allem die Art, die den Jubilar bei seinen Kollegen beliebt macht.

„Mein Lebensalter und die Zeit Ihrer Zugehörigkeit zu Firma Blank sind in etwa gleich“, stellte Geschäftsführer Hubert Deutsch fest. „Ich entbiete Ihnen, lieber Herr Babic, meinen tiefen Respekt und meine Anerkennung für 40 Jahre Treue zu unserem ...

Quo vadis, Großbritannien und EU? Diese Frage bleibt nach dem Votum des britischen Unterhauses von Dienstagabend weiterhin offen

Sorgenfalten durch den Brexit: Das sagen Unternehmer und Politiker der Region

Krachend ist der Brexit-Deal, den die Europäische Union und die britische Regierung unter Ministerpräsidentin Theresa May zum Austritt Großbritanniens aus der EU ausgehandelt haben, am Dienstag gescheitert. Die Auswirkungen sind noch nicht abzusehen und glätten daher auch nicht die Sorgenfalten von Unternehmern und Politikern im Landkreis Tuttlingen

„Die Niederlage im britischen Unterhaus ist sehr hoch ausgefallen, aber aus ganz unterschiedlichen Gründen: Die einen wollen gar keinen Deal, anderen geht der Deal nicht weit genug.

 Ostwürttemberg als Wirtschaftsregion könnte bei einem harten Brexit stärker als andere regionen treffen.

Drohender Brexit: Das sagt die Ostalb

In London haben britische Politiker den Deal der Premierministerin Theresa May zum Brexit abgelehnt. In dem knapp 800 Kilometer entfernten Aalen ist man über diese Entscheidung nicht begeistert. Im Gegenteil, Unternehmer, IHK und Hochschule befürchten dadurch das Schlimmste: Ein ungeregelter Austritt Großbritanniens aus der EU. Viele hoffen, dass sich das Blatt wendet und die Briten sich doch noch gegen einen Brexit entscheiden.

Die 42-jährige Barbara Madden wohnt mit ihrer fast dreijährigen Tochter Lotti und ihrem Mann Kieran, der ...

 Hirsch-Inhaber Alexander Walser musste aufgrund des Fachkräftemangels die Speisekarte verkleinern.

Keine Köche: Waldseer Gastronomen bekommen Probleme

Köche sind derzeit Mangelware. Das bekommen auch die Bad Waldseer Gastronomen zu spüren. Angepasste Öffnungszeiten und verkleinerte Speisekarten sind die Folge. Die komfortable Personalsituation des Scala (die SZ berichtete: „Wir haben keine Personalprobleme“, 15. Januar) können einige Wirte der Kurstadt nur beneiden.

„Aufgrund eines enormen Fachkräftemangels mussten wir unsere Speisekarte verkleinern“, steht auf dem Tischaufsteller im Gasthaus Zum Hirschen geschrieben.

 Die belobigten Auszubildenden der Kessler-Gruppe (erste Reihe, von links):Timo Schmid, Gianluca Aloia, Daniel Gibert, Eva-Maria

Firma Kessler ehrt Arbeitsjubilare und Azubis

Sechs Arbeitsjubilaren hat die Firma Kessler für ihre langjährige Betriebstreue gedankt. Zudem wurden 17 Auszubildende für ihre überdurchschnittlichen Leistungen zum Lehrjahreswechsel und zu den Abschlussprüfungen gelobt.

Das Geschäftsführungsduo Dr. Börne Rensing und Dr. Markus Westhues informierten über das erfolgreiche Geschäftsjahr 2018, in dem das Unternehmen erneut deutlich gewachsen sei. „Diese tolle Entwicklung ist nur durch den Beitrag aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich – dafür herzlichen Dank“, betonte die ...

Zahl der Auszubildenden im Tourismus sinkt leicht

Die Zahl der Auszubildenden in der Tourismusbranche im Südwesten ist erneut leicht gesunken. Derzeit werden rund 7300 Menschen im Gastgewerbe und Reiseverkehr ausgebildet, teilten die Landesabteilungen des Industrie- und Handelskammertages und des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) am Mittwoch im Rahmen eines Karrieretags auf der Reisemesse CMT in Stuttgart mit. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl damit um 1,7 Prozent zurückgegangen.

Gastroverband stellt sich vor

Das Gastromobil des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands macht am Freitag, 18. Januar, Station beim Berufeaktionstag der IHK in Biberach. Von 9 bis 14 Uhr steht der umgebaute Linienbus vor dem Landratsamt in der Rollinstraße. Das Gastromobil informiert über die Berufs- und Karrierechancen im Hotel- und Gaststättengewerbe. Schüler lernen spielerisch die gastgewerblichen Berufe kennen und erfahren, welche Betriebe Ausbildungsplätze anbieten. Multimediaelemente ermöglichen eine Annäherung an die Branche: Die Schüler erleben eine virtuelle ...

Baustelle Autobahn

So viel Geld wie nie zuvor für Straßen in Baden-Württemberg

Bund und Land haben für das Straßennetz im Südwesten im vergangenen Jahr so viel Geld ausgegeben wie nie zuvor. „Nach vorläufigen Ergebnissen konnte eine Rekordsumme von eineinhalb Milliarden Euro an Bundes- und Landesmitteln in Baden-Württemberg umgesetzt werden“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. 2017 gab die Straßenbauverwaltung insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro aus.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte, man konzentriere sich auf die Modernisierung und den Erhalt von ...