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„Man stellt sich langsam schon die Frage, ob der Vorstand nur nach Ausreden sucht oder nach Lösungen“: Achim Dietrich, Vorsitzen

Bis zu 11 000 Arbeitsplätze in Gefahr? ZF-Betriebsratschef schlägt Alarm

Betriebsbedingte Kündigungen bei schnellerem Aus für den Verbrenner, mögliche Standortschließungen wegen des hohen Kostendrucks: Bei den Betriebsräten der ZF Friedrichshafen AG sorgt ein Interview mit Sabine Jaskula, Personalvorständin beim Zulieferer vom Bodensee, das am Freitag in der „Schwäbischen Zeitung“ erschienen ist, für Aufregung.

„Man stellt sich langsam schon die Frage, ob der Vorstand nur nach Ausreden sucht oder nach Lösungen“, sagt Gesamt-Betriebsratsvorsitzender Achim Dietrich – und fordert Sicherheit für alle ...

Jörg Hofmann

IG Metall und BUND für Abbau klimaschädlicher Subventionen

Die Gewerkschaft IG Metall und der Umweltverband BUND haben sich für einen Abbau klimaschädlicher Subventionen sowie massive öffentliche Investitionen für den Umbau der Wirtschaft ausgesprochen.

Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, warnte am Freitag in Berlin vor Jobverlusten. Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sagte, die Finanzierung des Umbaus sei die zentrale Frage.

In einem Aufruf zu einem Aktionstag am Freitag kommender Woche verlangt die Gewerkschaft bis 2030 ...

Drohendes Aus für Plug-in-Hybride bei ZF: Personalvorständin warnt vor Kündigungen

Der Autozulieferer ZF setzt das größte Schulungsprogramm in der Unternehmensgeschichte gegen den grundlegendsten Strukturwandel in der Branchengeschichte. Mehr als 30000 Mitarbeiter will das Friedrichshafener Unternehmen mit Elektrokenntnissen und IT-Know-how ausstatten, um auch in der Welt der Elektromobilität erfolgreich zu sein.

Im Vorstand verantwortet Sabine Jaskula diese Mammutaufgabe. Benjamin Wagener hat sich mit der 53-jährigen Personalvorständin und Arbeitsdirektorin unterhalten – über die Notwendigkeit einer ...

Landet Streit über verstopfte Klos vor Bundesarbeitsgericht?

Ein Streit über sanierungsbedürftige Toiletten in einer Firma im Landkreis Rastatt könnte ein Fall für das Bundesarbeitsgericht werden. Das Landesarbeitsgericht Freiburg hatte den klagenden Mitarbeitern in Teilen Recht gegeben und ihnen eine rückwirkende Entgelterhöhung von 0,1 Prozent zugesprochen. In einem alten Tarifvertrag war ein Anstieg um 0,5 Prozent vereinbart gewesen, sollte die Firma nicht mehrere Punkte erfüllen - darunter die Toiletten bis zum 1.

IG Metall demonstriert für sichere Arbeitsplätze

Die IG Metall fordert von der neuen Bundesregierung Beschäftigungsgarantien und hat für den 29. Oktober zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen. In Bayern sollen die größten Demonstrationen in München, Schweinfurt und Augsburg stattfinden. Der bayerische IG-Metall-Chef Johann Horn sagte am Freitag: «Wir müssen den Umbau zu einer klimaneutralen Industrie so gestalten, dass wir auch in Zukunft ein starker Industriestandort mit sicheren Arbeitsplätzen sind.

Holzproduktion

Mehr Geld für Arbeit in Holz- und Kunststoffverarbeitung

Mehrere Zehntausend Beschäftigte in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie im Südwesten bekommen künftig mehr Geld. Die Arbeitgeber und die IG Metall einigten sich in der dritten Verhandlungsrunde auf eine Aufstockung der Entgelte in zwei Stufen, wie beide Seiten am Mittwoch bestätigten. Zum 1. April nächsten Jahres steigen die Einkommen für die Beschäftigten zunächst um 2,7 Prozent. Ein Jahr später kommen weitere 2,2 Prozent obendrauf. Zudem soll es eine Corona-Prämie von 385 Euro geben.

IG-Metall-Chef Zitzelsberger

Südwest-IG-Metall: Regierung muss in Industrie investieren

Die IG Metall im Südwesten hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, kräftig in eine klimafreundliche Industrie zu investieren. Der nachhaltige Umbau der Industrie und der Kampf gegen den Klimawandel müssten zusammen gedacht werden, sagte der IG-Metall-Chef für Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger, am Mittwoch in Stuttgart.

Es dürfe keine Entlassungen in der Industrie geben, erklärte er weiter. Die Gewerkschaft forderte für den Ausbau von Zukunftstechnologien und Infrastruktur bis 2030 Investitionen von zusammen 500 ...

Kundgebung bei Mahle

Mahle-Beschäftigte besorgt um Jobs: Demo vor Firmenzentrale

Mehrere Hundert Beschäftigte des Autozulieferers Mahle haben am Dienstag vor der Konzernzentrale in Stuttgart gegen einen weitergehenden Stellenabbau demonstriert und für sichere Jobperspektiven geworben. Mitarbeiter mehrerer Standorte hätten «konkrete Zusagen» von der Geschäftsleitung für «die Nachverbrennerzeit» gefordert, sagte ein Sprecher der IG Metall mit Blick auf das nachlassende Geschäft mit Diesel- und Benzinfahrzeugen. Die Gewerkschaft befürchtet unter anderem Produktionsverlagerungen in andere Länder und Jobverluste.

Schiffbau

Schiffbau in Deutschland weiter in schwieriger Lage

Der Schiffbau in Deutschland steuert weiter schwierigen Zeiten entgegen. Laut einer am Dienstag vorgestellten Betriebsrätebefragung im Auftrag der IG Metall Küste wird auf jeder dritten Werft in den kommenden zwölf Monaten mit einem weiteren Stellenabbau gerechnet.

Dabei seien im zurückliegenden Jahr bereits rund 1500 Stammarbeitsplätze verloren gegangen. Das entspreche einem Rückgang um 8,1 Prozent. Besonders stark betroffen gewesen sei dabei Mecklenburg-Vorpommern, wo auf den Werften fast ein Viertel (23,2 Prozent) aller ...

Opel

IG Metall droht Opel-Mutter Stellantis mit Konflikt

Die IG Metall hat den europäischen Autokonzern Stellantis vor einem Kahlschlag bei seiner deutschen Tochter Opel gewarnt.

«Der Stellantis Konzern sollte sich bewusst sein, dass ein massiver Konflikt droht, sollten Ausgliederungspläne und Produktverlagerungen umgesetzt werden», erklärte der Bezirkschef der IG Metall Mitte, Jörg Köhlinger, am Freitag. Die Unterstützung der Ministerpräsidenten von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen sei «Ausdruck eines breiten Bündnisses gegen den Kahlschlag».