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Tarifstreit der Textil- und Bekleidungindustrie

IG Metall: Angebot in Textil-Tarifverhandlungen „mickrig“

Im Tarifkonflikt für rund 100 000 Textilbeschäftigte in Westdeutschland zeichnet sich keine rasche Lösung ab. Die Arbeitgeber boten einen Anstieg der Löhne und Gehälter von 3,4 Prozent über einen Zeitraum von 28 Monaten an und damit weniger als von den Gewerkschaften gefordert. Angesichts der wirtschaftlichen Lage in der Branche brauche es mehr denn je einen maßvollen und mittelstandstauglichen Abschluss, sagte der Verhandlungsführer des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie, Markus Simon, am Mittwoch nach Gesprächen im ...

Das Arbeitszeitmodell „mehr Freizeit, weniger Geld“ gilt bei Marquardt derzeit nicht.

Marquardt verwehrt Mitarbeitern zusätzliche Freizeit

Mehr Freizeit, dafür weniger Geld – Diese Wahlmöglichkeit hat ein Teil der Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie seit Januar. Der Automobilzulieferer Marquardt aus Rietheim-Weilheim gewährt das seinen Mitarbeitern zumindest derzeit nicht. Der Betriebsrat will erneut das Gespräch mit der Geschäftsleitung suchen.

Die Fronten beim Automobilzulieferer Marquardt sind verhärtet. Grund dafür ist die neue flexible Arbeitszeitregelung, die seit Beginn des Jahres in der Metall- und Elektrobranche gilt.

 Auto in der Schrottpresse: Mit der vor zehn Jahren eingeführten Abwrackprämie sind mehr als 1,9 Millionen Neufahrzeuge und Jahr

Strohfeuer oder Konjunkturprogramm? Was aus der Abwrackprämie wurde

Das Angebot war verlockend: 2500 Euro für ein altes Auto – egal welches Modell, egal ob Diesel oder Benziner und egal in welcher Stadt. Im Januar 2009 führte die Bundesregierung die so genannte Abwrackprämie ein – mit den heutigen Anreizen für den Kauf neuer Diesel und Elektrofahrzeuge hat sie allerdings nur wenig gemein.

Die Abwrackprämie war Teil des Konjunkturpakets II, das die Auswirkungen der durch die Immobilienblase in den USA provozierte Finanz- und Wirtschaftskrise abmildern sollte.

Streikende Fahrer von Geldtransportern: Im Tarifstreit einigten sich die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste und d

An den Flughäfen gibt es den ersten Arbeitskampf des Jahres 2019

Im Jahr 2019 werden die Gehälter und Arbeitsbedingungen für rund 7,3 Millionen Beschäftigte neu ausgehandelt. Das sind nach Erhebungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung deutlich weniger als im Vorjahr mit 9,7 Millionen, ohne Arbeitskämpfe wird es aber dennoch kaum abgehen. Wegen noch ungelöster Tarifstreits aus dem Vorjahr wird es voraussichtlich bereits im Januar an den Flughäfen zu Streiks mit größeren Auswirkungen für Reisende kommen.

Die SPD in Baden-Württemberg möchte eine kostenlose Kinderbetreuung bis zum Schuleintritt

SPD will notfalls Volksabstimmung über kostenlose Kinderbetreuung

Die oppositionelle SPD will eine kostenlose Kinderbetreuung bis zum Schuleintritt im Südwesten durchsetzen und sammelt Unterschriften für ein Volksbegehren. Am Montag gab die SPD in Stuttgart den Startschuss dafür. Ihr Gesetzentwurf sieht eine Beitragsfreiheit für bis zu 35 Betreuungsstunden pro Woche vor. Unterstützung bekommen die Sozialdemokraten vom Deutschen Gewerkschaftsbund, der IG Metall und den Gewerkschaften GEW und Verdi. Notfalls soll es zum Jahresende eine Volksabstimmung geben.

Stefan Wolf

Südwestmetall-Chef warnt nach Tarifeinigung vor Unfrieden

Acht freie Tage statt mehr Geld - die Tarifeinigung vom vergangenen Februar stößt landesweit auf große Nachfrage. Südwestmetall-Chef Stefan Wolf, der die Einigung mit ausgehandelt hat, warnt nun vor Problemen: „Leider kommen viele Betriebsräte ihrer Verpflichtung nicht nach, sich um einen entsprechenden Ausgleich der entfallenden Arbeit zu bemühen“, sagt er. „Es werden daher viele Anträge abgelehnt werden. Das wird zu betrieblichem Unfrieden führen.

Metall- und Elektroindustrie

Jeder vierte Metaller wählt mehr Freizeit statt mehr Geld

Acht zusätzliche freie Tage im neuen Jahr oder lieber 1300 Euro brutto extra? Vor diese Wahl hat der Tarifvertrag viele Mitarbeiter der bayerischen Metall- und Elektroindustrie zum ersten Mal gestellt - und jeder vierte hat sich jetzt für mehr Freizeit entschieden. Bei den Schichtarbeitern wollten sogar 36 Prozent lieber mehr Freizeit, teilte der Arbeitgeberverband vbm nach einer Umfrage bei den Betrieben am Donnerstag mit.

Die große Anzahl von Anträgen auf mehr freie Tage stelle die Betriebe allerdings vor erhebliche Probleme, ...

IG Metall: Umstieg auf E-Auto-Produktion kostet Jobs

Die neuen Abgasziele der EU führen nach Einschätzung der IG Metall in Deutschland zu erheblichen Jobverlusten in der Branche. Um den von 2030 an geltenden CO2-Grenzwert für Autos einzuhalten, sei hierzulande eine Quote von fast 50 Prozent Elektrofahrzeugen bei den Neuzulassungen notwendig. Das sagte der Erste Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann, der Deutschen Presse-Agentur. Und durch die andere Produktionsart im Vergleich zum Verbrennungsmotor sei dadurch nahezu jeder fünfte Job in Gefahr.

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann

IG Metall warnt vor Folgen eines schnellen Elektro-Umbaus

Die neuen Abgasziele der Europäischen Union führen nach Einschätzung der IG Metall in Deutschland zu erheblichen Jobverlusten und unabsehbaren sozialen Folgen.

Um den von 2030 an geltenden CO2-Grenzwert für Autos in Europa einzuhalten, sei nach seiner Einschätzung eine Quote von fast 50 Prozent Elektrofahrzeugen in Deutschland bei den Neuzulassungen notwendig, sagte der Erste Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann, der Deutschen Presse-Agentur.

 Lilo Rademacher arbeitet im Ruhestand an ihrer Promotion.

Im Ruhestand zum Doktortitel

Wer in Rente geht, steckt sich meist neue Ziele: Mehr Reisen, ein besonderes Hobby oder Zeit für sich und die Enkelkinder. Neue Ziele hat auch Lilo Rademacher, die bis 2012 Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Friedrichshafen war und 2014 in den Ruhestand gegangen ist. 2015 hat sie die Arbeit an ihrer Doktorarbeit aufgenommen: „Es war schon immer ein Traum von mir, zu promovieren.“

Das Thema ist nicht weit weg von ihrer beruflichen Tätigkeit.