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Der frisch markierte und neu ins Bewusstsein gerückte Arbeiterweg führt durch idyllische Abschnitte.

Zurück zu den Wurzeln

Rund 300 geschichtsinteressierte Wanderer sind am Pfingstmontag nach Himmlingsweiler gekommen, um von hier aus den 6,7 Kilometer langen Fachsenfelder Arbeiterweg bis nach Attenhofen zu gehen. Der von der Projektgruppe Heimatgeschichte neu belebte Weg markiert ein Stück Industriegeschichte.

Angesichts der großen Resonanz bei der offiziellen Eröffnung des Weges strahlten Eberhardt Looser und Franz Starz von der Projektgruppe um die Wette.

Daimler

Gericht verhandelt Anfechtung der Daimler-Betriebsratswahl

Das Arbeitsgericht Stuttgart befasst sich im August weiter mit der Anfechtung der Betriebsratswahl in der Zentrale des Autobauers Daimler. Die zuständige Kammer hat einen Termin für den 9. August angesetzt, wie ein Sprecher sagte. Zum Auftakt hatten die Beteiligten bei einem Gütetermin im April ihre Standpunkte dargelegt, jedoch ohne Ergebnis (Az. 21 BV 62/18).

Fünf Daimler-Beschäftigte haben die im März abgehaltene Wahl angefochten. Sie stellen laut Gericht unter anderem in Frage, ob es sich bei der Zentrale des Autobauers, in der ...

Rietheim-Weilheims Bürgermeister Jochen Arno überreicht Harald Marquardt, Vorsitzender der Marquardt-Geschäftsführung, zum Richt

Marquardt feiert Richtfest

Der Rietheimer Mechatronik-Spezialist Marquardt hat am Freitagnachmittag das Richtfest für sein neues Entwicklungs- und Innovationszentrum (EIZ) gefeiert. Das Unternehmen verbaut an seinem Stammsitz dafür rund 30 Millionen Euro. Die Eröffnung soll Anfang des kommenden Jahres gefeiert werden.

Das EIZ entstehe nur, weil die konstruktive Arbeit zwischen dem Arbeitgeberverband Südwestmetall und dem Unternehmen auf der einen Seite und der Gewerkschaft IG Metall und dem Betriebsrat auf der anderen Seite so gut funktioniere, betonte ...

Was in der LEA vor sich ging, sei nicht zu tolerieren und die Polizei habe besonnen und richtig, keinesfalls brutal gehandelt. V

Mack: „Abschottung führt ins Verderben“

Bildung, Zuwanderung, LEA, Verkehr und einiges mehr: Ein großes Themenbündel aus der Bundes- und Landespolitik hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack bei seinem Besuch des Wasseralfinger CDU-Ortsvereins mitgebracht. Und für Einblicke in die Kommunalpolitik sorgte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Wagenblast in der Sängerhalle, der direkt aus der Gemeinderatssitzung gekommen war.

Einen Fokus hatte der Stellvertretende CDU-Landesvorsitzende zunächst auf den Wohnungsbau gelegt.

Digitalisierung

Digitalisierung: Arbeitnehmer fühlen sich schlecht gerüstet

Die große Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich einer Umfrage zufolge nur unzureichend auf die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt vorbereitet.

Wie der „Trend Index“ zur bevorstehenden Robotik- und Automationsmesse Automatica (19. bis 22. Juni) in München ergab, hinkt die Aus- und Weiterbildung der Unternehmen bisher deutlich hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurück. Nur gut ein Fünftel der Arbeitnehmer in Deutschland habe den Eindruck, dass ihr Arbeitgeber entsprechende Angebote vorantreibt.

 Marquardt-Chef Harald Marquardt: „Wir mussten einem viel zu teuren Tarifabschluss zustimmen, er ist schädlich für den Standort

Marquardt-Chef wirft IG Metall ignorante Einstellung vor

Zuversichtlich und selbstbewusst, so tritt Harald Marquardt auf. Und genau so will der 57-Jährige Marquardt-Chef den Autozulieferer aus Rietheim-Weilheim (Kreis Tuttlingen) auch auf die Unwägbarkeiten der Zukunft vorbereiten. Benjamin Wagener und Andreas Knoch haben den Familienunternehmer am Stammsitz getroffen und ihn nach diesen Herausforderungen gefragt – und dabei auch viel über unverschämte Gewerkschaften gehört.

Herr Marquardt, Sie bauen Schalter für Bohrmaschinen und für Autos.


ZF-Gesamtbetriebsratschef Achim Dietrich bei der Kundgebung an der Spitze des Proteszuges durch Gelsenkirchen.

Gegen Schließung von ZF-Standort regt sich weiter Widerstand

Das alte TRW-Logo ziert noch immer die Arbeitskluft von Markus Spies. Der Techniker arbeitet in der Instandhaltung in der Fabrik auf Schalke, die der Friedrichshafener Autozulieferer ZF im Zuge der Übernahme des amerikanischen Konzerns im Jahr 2015 in die eigene Produktion eingegliedert hat. Wut und Frust spiegeln sich am Mittwoch im Gesicht des Arbeiters, als er aus der Betriebsversammlung kommt, um sich mit seinen Kollegen zu einem Protestzug durch den Norden Gelsenkirchens aufzumachen.


Gerd Grewin ist zum neuen Betriebsratsvorsitzenden bei der Gosheimer Hermle AG gewählt worden.

Gerd Grewin leitet den Hermle-Betriebsrat

Es sind ziemlich große Fußstapfen, in die Gerd Grewin, 55, tritt. Der Gosheimer ist zum neuen Betriebsratsvorsitzenden der Hermle AG gewählt worden und damit der Nachfolger des in den Ruhestand verabschiedeten Adolf Weber.

Seit 1979 ist Grewin bei Hermle. Er lernte Elektromechaniker und bildete sich zum Industriemeister weiter. Der Betriebsrat bei Hermle hat 13 Mitglieder, davon könnten theoretisch zwei frei gestellt werden. Grewin will sich für die umfänglichen Aufgaben allerdings zunächst nur zu 75 Prozent frei stellen lassen, um ...

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann nach seiner Wahl zur ersten Amtszeit. Er gilt als ruhig und freundlich – die einen loben ihn

Effektiv und geräuscharm

Die Messlatte liegt hoch. 93,1 Prozent. So viele Ja-Stimmen bekam Reiner Hoffmann vor vier Jahren bei seiner ersten Wahl zum Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Am Montag steht seine Wiederwahl an auf dem 21. DGB-Bundeskongress, der am Sonntag mit einer Ansprache des Bundespräsidenten eröffnet wird.

Es ist unstrittig, dass die 400 Delegierten Hoffmann in seinem Amt bestätigen werden. Aber er wird sich auf ein nicht ganz so gutes Ergebnis einstellen müssen, heißt es in Gewerkschaftskreisen.

Ein Arbeiter bei der Montage von Getrieben am ZF-Stammsitz in Friedrichshafen.

ZF-Sprecher: „Mehr als 50 000 Mitarbeiter in Deutschland - eigentlich zu viel“

Ein Spaziergang von gerade mal zehn Minuten liegt in Gelsenkirchen zwischen der Glückauf-Kampfbahn und dem ZF-Werk in der Freiligrathstraße 8. Das Stadion ist die langjährige Heimat des FC Schalke 04, des Vereins, dem seine Arbeitertradition so wichtig ist. Fast in Sichtweite, auf der anderen Seite der Autobahn 42, die Fabrik des drittgrößten Autozulieferers der Welt. Und vor dem Tor wütende Arbeiter.

Nicht mehr die Kumpel, die in den Zechen des Ruhrgebiets arbeiteten und dem FC Schalke zujubelten, bevor die billigere Kohle aus ...