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Landung

USA erhöhen Druck auf Iran

Nach den mysteriösen Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman erhöhen die USA den Druck auf den Iran. Der amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan kündigte in Washington an, zu „Verteidigungszwecken“ rund 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden.

Shanahan betonte zugleich: „Die Vereinigten Staaten streben keinen Konflikt mit dem Iran an.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) drang am Dienstag in Berlin auf eine friedliche Lösung des Konflikts.

Jean Asselborn und Heiko Maas

EU folgt US-Vorwürfen gegen Iran nicht

Der Iran hat den Bemühungen der EU um Deeskalation der Krise im Nahen Osten einen erheblichen Dämpfer versetzt.

Teheran kündigte an, bereits vom 27. Juni an offiziell einen Teil seiner Verpflichtungen aus dem internationalen Atomabkommen nicht mehr zu erfüllen. Mehrere EU-Außenminister hatten zuvor klargemacht, dass die USA im Fall der Angriffe gegen Tanker im Golf von Oman bei ihren Vorwürfen gegen den Iran vorerst nicht auf geschlossene Unterstützung aus Brüssel bauen können.

Zwischen Freundschaft und Eiszeit - die USA und der Iran

Es ist längst Geschichte, dass die USA und der Iran einst enge Partner waren. Entspannung versprach das Wiener Atomabkommen von 2015, doch der von Präsident Donald Trump forcierte einseitige Ausstieg der USA machte die Hoffnung zunichte.

DER PUTSCH: 1953 bringen die USA und Großbritannien Irans demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Mohammed Mossadegh zu Fall und stellen die Macht des Schahs wieder her. Mossadegh hatte sich den Zorn Londons und Washingtons zugezogen, weil er die Verstaatlichung der Ölindustrie verteidigte.

Nationaler Atomtag im Iran

Neuer Krieg am Golf? Die einen warnen, die anderen zündeln

Explosionen auf Tankern, Flammen und Rauch auf einem Schiff, Besatzungsmitglieder, die gerettet werden müssen - die Nachrichten vom Golf klingen wie aus dem Vorspiel eines Kriegsfilms.

Sie verschärfen weltweit die Sorgen, im Konflikt mit dem Iran könnte es tatsächlich zu einer militärischen Eskalation kommen. Doch viele Fragen sind offen - vor allem ist es völlig unklar, was genau am Donnerstagmorgen im Golf von Oman geschah und wer dahinter steckt.

Außenminister Maas im Iran

Maas im Iran: Das „Wunder von Teheran“ bleibt aus

Heiko Maas hat in seinen 15 Monaten als Außenminister fast 400.000 Flugkilometer zurückgelegt und 38 Länder besucht. Nun steuerte er in seinem Regierungs-Airbus „Theodor Heuss“ das 39. Land in dem Wissen an, dass dies wohl die schwierigste Station seiner bisherigen Amtszeit wird.

Kurz vor Mitternacht landet Maas in der iranischen Hauptstadt Teheran. Seine Mission: Rettung des Abkommens zur Verhinderung einer iranischen Atombombe, an dem Deutschland 12 Jahre lang mitverhandelt hat.

IAEA besorgt wegen Spannungen um iranisches Atomprogramm

Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, Yukiya Amano, ist besorgt wegen der Spannungen rund um das iranische Atomprogramm. „Ich hoffe, dass die derzeitigen Spannungen durch einen Dialog reduziert werden können“, sagte Amano bei der Eröffnung einer Routinesitzung des IAEA-Gouverneursrats in Wien. Es sei unerlässlich, dass der Iran alle Vorgaben des Atomabkommens einhalte. Außenminister Heiko Maas ist heute in Teheran, um unter anderem für den Erhalt des Atomabkommens zu werben, aus dem die USA ausgestiegen sind.

König Salman

IAEA-Bericht: Iran hält Atom-Vorgaben ein

Die Sorgen waren groß, doch zumindest vorerst unbegründet: Der Iran hat sich nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) auch nach seinem Teilausstieg aus dem Wiener Atomabkommen bisher an die Vorgaben gehalten.

Der Streit zwischen den USA und dem Iran ging aber ungeachtet des Reports heute in die nächste Runde. Der iranische Erzrivale Saudi-Arabien und andere arabische Staaten warfen Teheran zudem Terrorunterstützung vor.

Demonstranten

USA: Wollen keinen Krieg mit dem Iran

Exakt ein Jahr nach dem Ausstieg der USA setzt der Iran das internationale Atomabkommen teilweise aus. Die Führung in Teheran gab den Vertragspartnern am Mittwoch aber eine Frist von 60 Tagen, um die Vereinbarung einzuhalten.

Der Iran fordert insbesondere, dass Sanktionen im Öl- und Bankensektor aufgehoben werden. Sollte dies nicht geschehen, will der Iran wieder in die Uran-Anreicherung einsteigen.

Mit der Ankündigung erhöht sich der Druck auf die Vertragsparteien Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien und ...

Hassan Ruhani

Das Atomabkommen mit dem Iran

Nach jahrelangen harten Verhandlungen einigten sich die UN-Vetomächte, Deutschland und der Iran am 14. Juli 2015 in Wien auf ein Abkommen, das Teheran vom Aufbau einer Atomstreitmacht abbringen sollte.

Es stellt die iranische Atomindustrie unter Kontrolle und sagt den Abbau westlicher Wirtschaftssanktionen zu. Die Unterzeichner vermieden den Begriff Vertrag und sprachen von einem Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan. Ein internationaler Vertrag hätte nach US-Recht mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit vom Senat ratifiziert werden müssen.

Präsident Ruhani

Iran setzt Atomdeal teilweise aus und setzt Partnern Frist

Exakt ein Jahr nach dem Ausstieg der USA setzt der Iran das internationale Atomabkommen teilweise aus. Die Führung in Teheran gab den Vertragspartnern aber eine Frist von 60 Tagen, um die Vereinbarung einzuhalten.

Der Iran fordert insbesondere, dass Sanktionen im Öl- und Bankensektor aufgehoben werden. Sollte dies nicht geschehen, will der Iran wieder in die Uran-Anreicherung einsteigen.

Mit der Ankündigung erhöht sich der Druck auf die Vertragsparteien Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien und China, die ...