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IAEA: Iran reichert Uran an - Maas droht mit härterem Kurs

Dem Iran droht nach Verstößen gegen das Atomabkommen mehr Gegenwind von den drei europäischen Vertragspartnern. Wie die Internationale Atomenergiebehörde bestätigt, reichert die Islamische Republik wieder Uran in der unterirdischen Anlage in Fordo an. Außenminister Heiko Maas drohte dem Iran mit einer Wiedereinführung europäischer Wirtschaftssanktionen. Der Iran müsse seine Verpflichtungen aus dem Abkommen vollständig umsetzen, heißt es in einer Erklärung der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens sowie der ...

IAEA

IAEA: Iran reichert in unterirdischer Anlage Uran an

Dem Iran droht nach weiteren Verstößen gegen das Atomabkommen mehr Gegenwind von den drei europäischen Vertragspartnern.

Wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in ihrem neuen Iran-Report bestätigt, reichert die Islamische Republik wieder Uran in der unterirdischen Anlage in Fordo an. Teheran hatte diesen neuerlichen Verstoß gegen das Abkommen selbst am Wochenende verkündet. Am Montagmorgen drohte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) dem Iran mit dem Start eines Verfahrens, das zu einer Wiedereinführung europäischer ...

Atomanlage Fordo

Iran beginnt mit Urananreicherung in Atomanlage Fordo

Nach mehr als vier Jahren hat der Iran die Urananreicherung in der unterirdischen Anlage Fordo südlich von Teheran wieder aufgenommen und damit erneut gegen das internationale Atomabkommen verstoßen.

Die Führung in Teheran will damit den Druck auf Deutschland und die anderen Vertragspartner erhöhen, ihren Verpflichtungen aus dem Atomdeal nachzukommen. Das Wiener Atomabkommen von 2015 sollte verhindern, dass die Islamische Republik Nuklearwaffen entwickeln kann.

Nationaler Atomtag im Iran

Iran beginnt am Wochenende mit Urananreicherung in Fordo

Der Iran wird am Wochenende die Urananreicherung in der Atomanlage Fordo südlich von Teheran wieder aufnehmen. Das gab der Sprecher der iranischen Atomorganisation (AEOI), Behrus Kamalwandi, am Donnerstag bekannt.

Inzwischen sei bereits Urangas in die 1044 Zentrifugen in Fordo injiziert worden, sie müssten aber vor der Anreicherung noch stabilisiert werden. Das werde noch bis Samstag dauern. Danach sei Fordo bereit dafür, die Urananreicherung bis zu einem Anreicherungsgrad von 4,5 Prozent wieder aufzunehmen, fügte der Sprecher nach ...

Ruhani besucht Atomkraftwerk

Iran wendet sich demonstrativ von Atomabkommen ab

Der Iran wendet sich mit einem offenen Verstoß weiter vom internationalen Atomabkommen ab und befeuert damit den Konflikt um sein Nuklearprogramm. 2000 Kilogramm Urangas seien in die Atomanlage Fordo befördert worden, teilte die iranische Atomorganisation (AEOI) am Mittwoch mit.

Das Gas solle in den nächsten Stunden in bisher inaktive 1044 Zentrifugen injiziert werden, sagte AEOI-Sprecher Behrus Kamalwandi dem Staatssender IRIB. Die Inbetriebnahme soll bis Samstag erfolgen.

Hassan Ruhani

Iran erhöht im Atomstreit Druck auf Europäer

Irans Präsident Hassan Ruhani hat im Streit über die Rettung des historischen Atomabkommens den Druck auf die europäischen Vertragspartner erhöht.

„Leider zeigen die europäischen Staaten Unfähigkeit oder mangelnde Bereitschaft, wenn es um konkrete Aktionen geht“, sagte Ruhani am Donnerstag bei einer Pressekonferenz am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Für den Fall, dass sie nicht zu ihren Versprechen stünden, stellte er „weitere Schritte“ weg von den Vereinbarungen des mühsam ausgehandelten Abkommens von 2015 in Aussicht.

USA werfen Iran Angriff auf globalen Ölmarkt vor

US-Energieminister Rick Perry hat den Iran für den Drohnenangriff in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht und der Islamischen Republik einen Angriff auf den globalen Energiesektor vorgeworfen. „Das war ein vorsätzlicher Angriff auf die Weltwirtschaft“, sagte Perry bei einem Treffen der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien. Die Führung in Teheran bestreitet vehement jede Tatbeteiligung. Am Samstagmorgen hatten mehrere Explosionen Anlagen des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco erschüttert.

Donald Trump

Drohende Eskalation: USA werfen Iran Angriff vor

Die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien haben die Sorge vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten befeuert und den Ölpreis sprunghaft steigen lassen.

Deutschland, Russland und China riefen alle Beteiligten am Montag zu Besonnenheit auf. US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor Vergeltungsschläge angedroht. Mitglieder der US-Regierung machten den Iran weiter für die Drohnenangriffe auf Ölanlagen am Samstag verantwortlich. „Das war ein vorsätzlicher Angriff auf die Weltwirtschaft und den globalen Energiemarkt“, sagte ...

Europa besorgt über iranisches Vorgehen im Atomkonflikt

In einer gemeinsamen Erklärung haben Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die EU ihre große Besorgnis über das Vorgehen des Irans im Atomkonflikt geäußert. Ankündigungen und Handlungen Teherans seien mit den Verpflichtungen der Wiener Nuklearvereinbarung unvereinbar, teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes mit. Die Internationale Atomenergiebehörde hatte vor wenigen Tagen bestätigt, dass der Iran in Natans weitere Zentrifugen installiert, die zur schnelleren und leistungsstärkeren Urananreicherung genutzt werden könnten.

Pressekonferenz in Teheran

Teheran droht mit Ende des Atomabkommens

Der Iran hat mit dem endgültigen Aus des internationalen Atomabkommens Anfang November gedroht. Die nächste Stufe des Teilausstiegs könnte die finale sein und damit auch des Ende des Wiener Atomabkommens.

„Besonders für die europäischen Vertragspartner bleibt bis dahin nur noch wenig Zeit, den Deal zu retten“, sagte der Sprecher der iranischen Atomorganisation (AEOI), Behrus Kamalwandi, in Teheran.

Die USA waren 2018 einseitig aus dem Atomdeal ausgestiegen.