Suchergebnis

Dieselfahrverbot

Hunderttausende Todesfälle durch Feinstaub in Europa

Feinstaub und andere Luftschadstoffe führen nach Angaben der Europäische Umweltagentur (EEA) dazu, dass jährlich Hunderttausende Menschen in Europa vorzeitig sterben.

Trotz einer Verbesserung der Luftqualität auf dem Kontinent hat die Luftbelastung durch Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahem Ozon im Jahr 2016 rund 400.000 vorzeitige Todesfälle allein in der EU verursacht, darunter Zehntausende Fälle in Deutschland. Das geht aus dem Jahresbericht zur Luftqualität in Europa hervor, den die Agentur in Kopenhagen veröffentlichte.

Marina und Herfried Münkler sind beide Lehrstuhlinhaber: Sie ist Professorin für Ältere und frühneuzeitliche deutsche Literatur

Wissenschaftlerpaar Marina und Herfried Münkler beim Bodensee Business Forum

„Der könnte einen guten Bundespräsidenten abgeben.“ Diese Bemerkung stammt von einem Techniker des Berliner Hörfunkstudios der ARD, bei dem Herfried Münkler oft als Experte zu Gast ist. Worum es auch geht: Münkler bleibt sachlich, er weiß, dass in der Ruhe die argumentative Kraft liegt. Jede Art von jenen Erregungszuständen, die öffentliche Debatten in Deutschland oft prägen, ist ihm fremd.

Zugleich scheint ihn das Krisenhafte und Chaotische des Politischen nicht nur wissenschaftlich wertneutral zu interessieren, sondern auch zu ...

 Stefan Monhardt vor dem Schulhaus in Westerheim. In diesem Gebäude lebte er mit seinen Eltern in einer Wohnung, nachdem sein Va

„Meine Arbeit ist vielseitig, experimentell und grenzüberschreitend“

Der 56-jährige Stefan Monhardt, Wahl-Berliner und Schriftsteller, hat seine Kindheit und Jugend in Westerheim verbracht. Für ihn war es eine prägende, positive Zeit, die auch heute noch Spuren in seiner Arbeit hinterlässt. Nach 18 Jahren kehrte er kürzlich einige Tage nach Westerheim zurück und gestaltete einen literarischen Abend in seinem einstigen Wohnort. In einem Gespräch mit SZ-Redakteur Kai Schlichtermann erzählt er, wie er als junger Mensch Literatur, Kunst und Sprache entdeckte.

Eine Frau und ein Mädchen

Der Gipfel der Greta Thunberg

So wütend hat man die Klimaaktivistin noch nicht erlebt. Im Grunde, sagt Greta Thunberg bei der UN-Vollversammlung, sei völlig falsch, was sie hier tue. Eigentlich müsste sie am anderen Ufer des Ozeans in der Schule sitzen statt hier oben auf dieser Bühne. Nun aber kämen alle zu ihr, damit sie ihnen Hoffnung einflöße. „Wie könnt ihr es wagen! Mit euren leeren Worten habt ihr meine Träume und meine Kindheit gestohlen“, beschwert sie sich über die Politiker dieser Welt.

250 Jahre Alexander von Humboldt

Humboldts Vermächtnis gegen Ausgrenzung gewürdigt

Mit Blick auf aktuellen Rassismus in Deutschland ist zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts das humanistische Erbe des Wissenschaftlers und Universalgelehrten gewürdigt worden.

„Sein Vermächtnis ist aktuell wie eh und je leider auch angesichts rassistischer und nationalistischer Ausgrenzung“, sagte Kulturstaatssekretärin Monika Grütters (CDU) am Samstag in Berlin während eines Festaktes „250 Jahre jung!“ im noch unfertigen Humboldt Forum.

Humboldt-Pinguine

Gestatten: Humboldt der Name

Sein Name hat Weltruf. Der Naturforscher Alexander von Humboldt (1769-1859) diente immer wieder als Namensgeber - etwa für Städte, Landkreise, Naturparks und Gebirge. Auf dem Mond ist eine Tiefebene nach ihm benannt - das Mare Humboldtianum - und auch ein Asteroid trägt seinen Namen.

TIERE: Auf den Spuren Alexander von Humboldts bereiste der junge Biologe Franz Julius Ferdinand Meyen in den 1830er Jahren den Südpazifik. Als erster beschrieb er einen von Humboldt selbst nur kurz erwähnten Vogel.

250. Geburtstag von Humboldt

Alexander von Humboldt ist aktueller denn je

Seinen Namen tragen Berge, Flüsse, Städte und Nationalparks: Schon zu Lebzeiten galt Alexander von Humboldt (1769-1859) als berühmtester Wissenschaftler seiner Zeit.

Der Forscher und Universalgelehrte hat das Naturverständnis nachfolgender Generationen wie kein anderer geprägt. „Alles hängt mit allem zusammen“ - so lautete Humboldts grundlegende Ansicht, dass unsere Umwelt nur im Zusammenspiel mit den menschlichen Wirken zu betrachten sei.

Kostadinka Malakova

Kostadinka Malakova ist die neue Kulturmanagerin

Seit 2. September ist Kostadinka Malakova als Kulturmanagerin im Kulturamt Ravensburg tätig. Sie tritt die Nachfolge von Verena Müller an, die seit Juli 2019 das Kulturamt leitet, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

Kulturschaffende der Region kennen Kostadinka Malakova (48) von ihrer langjährigen Tätigkeit in der Abteilung für Kultur und Tourismus der Stadt Weingarten. Sie hat Neuere Deutsche Literatur und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin mit Magister-Abschluss studiert.

Ökonometrie-Experte Fitzenberger neuer Direktor des IAB

Der Wirtschaftswissenschaftler Bernd Fitzenberger ist neuer Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Fitzenberger ist von September an Nachfolger von Joachim Möller, der vor einem Jahr nach elfjähriger Amtszeit in den Ruhestand ging, wie das Institut am Montag in Nürnberg mitteilte. Stellvertretender Direktor bleibt der Volkswirt Ulrich Walwei.

Zu den zentralen Forschungsgebieten des 56-Jährigen gehört den Angaben zufolge die Arbeitsökonomik, darunter die Arbeitsmarktpolitik und die berufliche ...

Krise der Demokratie: „Macht und soziale Intelligenz“

Die aktuelle Krise vieler Demokratien treibt auch viele Wissenschaftler um. In seinem Buch „Macht und Intelligenz“ fragt Michael Plauen, Philosophieprofessor an der Humboldt-Universität in Berlin, „warum moderne Gesellschaften zu scheitern drohen“.

Zunächst spannt er einen weiten historischen Bogen bis in die Nachkriegszeit. Druck von außen, so seine These, stärke den inneren Zusammenhalt einer Gesellschaft. Auch dies erkläre die Stabilität der Demokratien während des Kalten Krieges.