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Verdi

Tarifverhandlungen für bayerischen Einzelhandel gescheitert

Die Gewerkschaft Verdi hat die Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel am Donnerstag für gescheitert erklärt und eine Ausweitung ihrer Arbeitskampfmaßnahmen angekündigt. «Ein neuer Verhandlungstermin wurde nicht vereinbart», teilte Verdi in München mit. Die Hoffnungen richten sich jetzt auf Nordrhein-Westfalen, wo die Verhandlungen am 1. September fortgesetzt werden.

Verdi fordert eine Lohnerhöhung um 4,5 Prozent plus 45 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und einen Mindeststundenlohn von 12,50 Euro.

Regenschirme mit der Aufschrift «Handel ver.di» sind zu sehen

Kein Tarifabschluss im Einzelhandel: Verdi will mehr Streiks

Auch in der dritten Tarifrunde im bayerischen Einzel- und Versandhandel sind sich die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber nicht einig geworden. Die Gespräche wurden am Dienstag ergebnislos beendet, wie beide Seiten bestätigten. Verdi kündigte eine Ausweitung der Warnstreiks an.

Die Arbeitgeber waren mit einem verbesserten Angebot zu den Verhandlungen gekommen. Sie offerierten bei einer Laufzeit von 36 Monaten in drei Schritten Erhöhungen von 2 Prozent, 1,4 Prozent und 2 Prozent.

Warnstreiks im bayerischen Einzelhandel

Bislang größte Warnstreikrunde im Einzelhandel

Im Tarifkonflikt im bayerischen Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi ihre bislang größte Warnstreikrunde gestartet. Am Freitag legten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in bayernweit rund 60 Betrieben die Arbeit nieder. Auch am Samstag sollen die Warnstreiks in einem Großteil dieser Betriebe fortgesetzt werden, sagte Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer.

Zielscheibe sind große Unternehmen in verschiedenen Orten und Zweigen des Handels - darunter Filialen von Edeka und Rewe, der Textilkette H&

Warnstreik

Tarifstreit im Handel: Warnstreiks in Betrieben geplant

Verdi verstärkt den Druck im Tarifkonflikt des bayerischen Groß- und Einzelhandels. Am Freitag startete die Gewerkschaft ihre bisher größte Aktion in der laufenden Tarifrunde, wie sie mitteilte. Im Laufe des Tages soll es dabei Warnstreiks in mehr als 50 Betrieben im Freistaat geben. In einigen laufen die Warnstreiks den Angaben zufolge bereits seit Tagen.

Mit der Aktion am Freitag will Verdi unter anderem Baumärkte, Supermärkte, Parfümerien, Bekleidungsgeschäfte, Möbelhäuser in verschiedensten Teilen Bayerns treffen.

Warnstreiks im bayerischen Einzel- und Großhandel

Warnstreiks im bayerischen Einzel- und Großhandel

Die Gewerkschaft Verdi unterstreicht ihre Forderungen in der Tarifrunde im bayerischen Groß- und Einzelhandel mit Warnstreiks. Am Montag waren acht Supermärkte der Unternehmen Rewe und Edeka in München und Schwaben betroffen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Beteiligung sei «außerordentlich gut» gewesen, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitnehmerseite in der Tarifrunde, Hubert Thiermeyer. Wegen Schutz- und Hygienemaßnahmen hatte Verdi auf größere Kundgebungen verzichtet.

Erste Tarifrunde im Einzelhandel ohne Ergebnis

Die erste Runde der Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Man habe sich für die nächste Runde auf den 8. Juni vertagt, erklärten die Tarifparteien. Verdi fordert ein Lohnplus von 4,5 Prozent plus 45 Euro auf 12 Monate und einen Mindeststundenlohn von 12,50 Euro. Die Arbeitgeberseite lehnt dies ab, ein eigenes Gegenangebot hat sie bisher nicht vorgelegt.

«Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Pandemie gibt es für die meisten Geschäfte nichts zu verteilen», sagte die ...

Verdi fordert 4,5 Prozent und 45 Euro mehr im Handel

Die Gewerkschaft Verdi geht mit einer Forderung von 4,5 Prozent und 45 Euro pro Monat mehr Lohn in die Tarifverhandlungen für den Einzelhandel in Bayern. Zudem soll das Mindesteinkommen auf 12,50 Euro pro Stunde steigen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. Als Laufzeit strebt Verdi 12 Monate an.

«Rekordumsätze im Einzelhandel fußen auf Rekordarbeit der Beschäftigten», sagte Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer. «In manchen Betrieben mussten die Beschäftigten aber empfindliche Gehaltskürzungen durch Kurzarbeit über Monate ...

Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung

Gewerkschaft kritisiert längere Ladenöffnungszeiten

Die Gewerkschaft Verdi sieht die Gesundheit der Beschäftigten im bayerischen Lebensmitteleinzelhandel durch die Auswirkungen des Coronavirus in Gefahr. Vielfach fehle hygienischer Schutz, die Arbeitsbelastung sei extrem hoch - „und nun sollen auch noch Ladenöffnungszeiten ausgeweitet werden“, kritisierte Hubert Thiermeyer von Verdi Bayern am Montag. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte kurz zuvor angekündigt, die Ladenöffnungszeiten für bestimmte Geschäfte als Reaktion auf die Krise zu verlängern.

Streik Kaufhof

Kaufhof-Verkäufer zu Streiks aufgerufen

Verdi hat die Kaufhof-Beschäftigten in München, Nürnberg, Erlangen, Würzburg und Schweinfurt für Donnerstag zu Streiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft den Druck bei den parallel laufenden Tarifverhandlungen bei Kaufhof erhöhen. Die Beschäftigten kämpften gegen Einschnitte bei den monatlichen Entgelten, für die Rückkehr in die Flächentarifverträge und für die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze, sagte verdi-Bereichsleiter Hubert Thiermeyer. Sie wollten „an der Weiterentwicklung des Zukunftskonzepts Warenhaus beteiligt werden“.

Euro-Banknoten und -münzen

Tarifabschluss im bayerischen Einzelhandel

Rund 330 000 der 530 000 Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel bekommen rückwirkend ab 1. Juli mehr Lohn. Nach mehreren Warnstreiks einigten sich die Tarifparteien am Mittwoch in München darauf, den Pilotabschluss aus Nordrhein-Westfalen im Kern zu übernehmen.

Die Gehälter der Verkäuferinnen und Verkäufer in den unteren Lohngruppen steigen laut Handelsverband Bayern (HBE) nach zwei Nullmonaten ab Juli um 3 Prozent. Beschäftigte in den oberen Lohngruppen - das heißt mit mehr als 2583 Euro Monatslohn - erhalten pauschal 77,50 Euro ...