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Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung

Gewerkschaft kritisiert längere Ladenöffnungszeiten

Die Gewerkschaft Verdi sieht die Gesundheit der Beschäftigten im bayerischen Lebensmitteleinzelhandel durch die Auswirkungen des Coronavirus in Gefahr. Vielfach fehle hygienischer Schutz, die Arbeitsbelastung sei extrem hoch - „und nun sollen auch noch Ladenöffnungszeiten ausgeweitet werden“, kritisierte Hubert Thiermeyer von Verdi Bayern am Montag. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte kurz zuvor angekündigt, die Ladenöffnungszeiten für bestimmte Geschäfte als Reaktion auf die Krise zu verlängern.

Streik Kaufhof

Kaufhof-Verkäufer zu Streiks aufgerufen

Verdi hat die Kaufhof-Beschäftigten in München, Nürnberg, Erlangen, Würzburg und Schweinfurt für Donnerstag zu Streiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft den Druck bei den parallel laufenden Tarifverhandlungen bei Kaufhof erhöhen. Die Beschäftigten kämpften gegen Einschnitte bei den monatlichen Entgelten, für die Rückkehr in die Flächentarifverträge und für die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze, sagte verdi-Bereichsleiter Hubert Thiermeyer. Sie wollten „an der Weiterentwicklung des Zukunftskonzepts Warenhaus beteiligt werden“.

Euro-Banknoten und -münzen

Tarifabschluss im bayerischen Einzelhandel

Rund 330 000 der 530 000 Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel bekommen rückwirkend ab 1. Juli mehr Lohn. Nach mehreren Warnstreiks einigten sich die Tarifparteien am Mittwoch in München darauf, den Pilotabschluss aus Nordrhein-Westfalen im Kern zu übernehmen.

Die Gehälter der Verkäuferinnen und Verkäufer in den unteren Lohngruppen steigen laut Handelsverband Bayern (HBE) nach zwei Nullmonaten ab Juli um 3 Prozent. Beschäftigte in den oberen Lohngruppen - das heißt mit mehr als 2583 Euro Monatslohn - erhalten pauschal 77,50 Euro ...

Eine Weste mit der Aufschrift «Warnstreik» und dem Verdi-Logo

Verdi kündigt mehr Warnstreiks im Einzelhandel an

Der Tarifkonflikt im bayerischen Einzelhandel geht verschärft weiter. Die Arbeitgeber erhöhten ihr Angebot für die 300 000 Tarifbeschäftigten am Freitag auf 1,7 Prozent mehr Lohn im ersten Jahr und 1,2 Prozent mehr im zweiten Jahr. Die Gewerkschaft Verdi lehnte das jedoch ab, sprach von einem Eklat und kündigte die Ausweitung ihrer Streikaktionen an. Die dritte Verhandlungsrunde soll am 17. Juli in folgen.

Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer sagte: „Das Angebot bedeutet für die Beschäftigten Reallohnsenkung für die nächsten ...

Mann bei Warnstreik

Nach Warnstreik-Verbot Tarifkonflikt im Handel verschärft

Ein von Arbeitgebern gerichtlich erwirktes Warnstreikverbot droht den seit Mitte Mai schwelenden Tarifkonflikt im bayerischen Einzelhandel weiter zu verschärfen. Die Karstadt Warenhaus GmbH erwirkte am Freitag per Eilentscheidung beim Arbeitsgericht Nürnberg ein Verbot des für diesen Samstag in Nürnberger Karstadt- und Kaufhof-Warenhäusern geplanten Warnstreiks; zu der befristeten Arbeitsniederlegung hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen.

Tarifstreit: Verdi ruft zu Warnstreiks im Einzelhandel auf

Im bayerischen Einzelhandel soll es schon in dieser Woche zu Warnstreiks kommen. Die erste Verhandlungsrunde für die rund 300 000 Tarifbeschäftigten am Dienstag offenbarte eine riesige Kluft zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaft.

Der Handelsverband Bayern (HBE) bot eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 1,5 Prozent ab Mai und 1,0 Prozent mehr ab Mai 2020 an. Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer wies dies als inakzeptabel zurück und kündigte umgehend Warnstreiks an.

Die Statue der Justizia

Gericht schränkt verkaufsoffene Sonntage in Ansbach ein

Bei Festen oder Märkten in der Ansbacher Innenstadt dürfen an Sonntagen die Geschäfte nur dort, aber nicht im gesamten Stadtgebiet öffnen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hob mit dieser am Freitag veröffentlichten Entscheidung eine anderslautende Verordnung der Stadt Ansbach auf, wie eine Gerichtssprecherin in München sagte (Az.: 22 N 18.243). Die Verordnung hatte es Läden im gesamten Stadtgebiet erlaubt zu öffnen, wenn in der Altstadt ein Street Food Festival, ein Stadtfest oder ein Martinimarkt stattfindet.

Verdi-Logo

Tarifeinigung im bayerischen Einzelhandel

Rund 330 000 Arbeitnehmern im bayerischen Einzelhandel steht eine Gehaltserhöhung bevor. Nach monatelangen Tarifverhandlungen einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft Verdi am Dienstag bei der vierten Verhandlungsrunde in München, wie der Handelsverband Bayern anschließend mitteilte. Die Gehälter steigen in den nächsten 24 Monaten um 4,3 Prozent, zusätzlich soll es 2018 eine Einmalzahlung von 50 Euro für Vollzeitstellen geben, für Teilzeitbeschäftigte anteilig.

Warnstreik

Warnstreiks vor Tarifverhandlungen im Einzelhandel

Vor der dritten Tarifrunde im bayerischen Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi für Donnerstag mehrere hundert Beschäftigte in Supermärkten und Modeläden zu Warnstreiks aufgerufen. In Schweinfurt ist ein Demonstrationszug durch die Innenstadt geplant. Verdi-Verhandlungsführer Hubert Thiermeyer zeigte sich aber skeptisch, ob bei den Verhandlungen am Freitag in München ein Abschluss erreicht wird. In Nordrhein-Westfalen ist soeben auch die vierte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben.

Frau geht mit Einkaufstüten in der Hand

Neue Warnstreiks im Einzelhandel in Sicht

Die Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel sind zum zweiten Mal ergebnislos vertagt worden. Die Gewerkschaft Verdi lehnte das nachgebesserte Angebot der Arbeitgeber am Mittwoch ab, wie der Handelsverband Bayern mitteilte. Die Arbeitgeber bieten heuer eine Lohnerhöhung um 1,5 Prozent und im kommenden Jahr ein weiteres Prozent mehr an. In der zweiten Runde ergänzten sie das um eine jährliche Einmalzahlung von 150 Euro, was die Gewerkschaft ablehnte.