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Landrat Heiko Schmid (rechts) und Erster Landesbeamter Walter Holderried machen den Wasserhahn für das Holznasslager auf.

Warten auf bessere Holzpreis-Zeiten – Kreis schafft Holzlager – Maßnahme nach Sturm Sabine

Das Kreisforstamt Biberach hat eine Holzkonservierungsanlage – ein sogenanntes „Nasslager“ – für die von ihm betreuten kommunalen und privaten Waldbesitzer eingerichtet. Es liegt nahe der Tierkörperbeseitigungsanlage in Warthausen. Der Bau der Anlage hat, wie das Landratsamt mitteilt, rund 250 000 Euro gekostet. Das Land Baden-Württemberg fördert den Bau zu 80 Prozent. Für die Einlagerung der Stämme erhalten die Waldbesitzer ebenfalls eine Förderung vom Land.

Hitze und Trockenheit sorgen für brandgefährliche Situationen im Wald oder auch auf Feldern. Oft reicht dann eine weggeworfene Z

Gefährlicher Leichtsinn: Was beim Grillen jetzt zu beachten ist

Am 31. Juli hat Forstminister Peter Hauk in einer Pressemitteilung auf eine wahrhaft brandgefährliche Situation hingewiesen: „Die höchste Waldbrandstufe wird erreicht“, heißt es darin. Was bedeutet das – und hat sich die Gefahr durch die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage vielleicht schon entschärft?

Mattes, gelblich gefärbtes Gras, staubtrockene Getreide- und Stoppeläcker, niedrige Wasserstände: In den vergangenen Wochen hat der Sommer richtig Gas gegeben in der Region.

Nach einem milden Winter und Stürmen fürchten Förster und Waldbesitzer deutschlandweit eine neue Borkenkäferplage in Deutschland

Wie sich das milde Klima auf unsere Tierwelt auswirkt

Der milde Winter und auch die sommerlichen Temperaturen im Frühjahr wirken sich auf die Tierwelt in der Region aus. Profitieren können davon in diesem Jahr vor allem Schädlinge wie Borkenkäfer und Zecken.

Durch die milden Temperaturen kommt der abgestimmte Rhythmus in der Natur aus dem Takt.

Martin Rösler

„Durch die milden Temperaturen kommt der abgestimmte Rhythmus in der Natur aus dem Takt“, sagt Martin Rösler.

 Im Fürstenwald laufen die Aufräumarbeiten der Sturmschäden. Das Kreisforstamt geht davon aus, dass „Sabine“ in den Wäldern der

Sturmschäden fordern Waldbesitzer: Schadholz sollte schnellstmöglich aus den Wäldern

Gut drei Wochen ist es her, dass Sturmtief „Sabine“ über die Region hinweggefegt ist. In vielen Wäldern hat das Sturmtief eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Das Kreisforstamt geht davon aus, dass durch „Sabine“ in den Wäldern der Städte, Gemeinden und der privaten Besitzer zwischen 30 000 und 50 000 Festmeter Holz angefallen sind. „Die Schäden sind durchaus ernstzunehmen“, sagt Hubert Moosmayer, Leiter des Kreisforstamts. „Aber es ist keine Katastrophe, die Orkane Wiebke und Lothar waren deutlich schlimmer.

Bilanz eines Unwetters: Sturmtief „Sabine“ hinterlässt Spuren im Kreis Biberach

Hunderte Notrufe erreichen die Leitstelle, mehrere wichtige Straßen sind blockiert und die Feuerwehren haben viel zu tun – das Sturmtief „Sabine“ hat am Montag seine Spuren auch im Landkreis Biberach hinterlassen. Doch die Schäden fallen vermutlich geringer aus, als zunächst angenommen. Trotzdem haben Einsatzkräfte, Pendler und Grundstücksbesitzer die Auswirkungen zu spüren bekommen.

Da liegt sie auf dem Hausdach, entwurzelt durch die Wucht des Sturmtiefs: eine der vier Tannen im Garten der Biberacher Familie Holz.

Die Riedlinger Feuerwehr reparierte die Beleuchtung mit Hilfe eines Leiterwagens innerhalb von 20 Minuten.

Sturmtief „Sabine“ wütet im Kreis Biberach - die aktuellen Entwicklungen im Überblick

Das Sturmtief „Sabine“ hält seit dem Montag auch die Einsatzkräfte im Landkreis Biberach auf Trab. Viele Wehren sind unterwegs. Einige Straßen im Kreisgebiet sind gesperrt. 

Mehrere Haushalte ohne Strom Führungsstab des Landkreises Biberach zusammen getreten  Leistelle mit deutlich mehr Personal aufgestockt Das Kreisforstamt rät dringend davon ab, Wälder zu betreten oder zu befahren. Schulen reagieren unterschiedlich auf das Sturmtief Die Straßensperrungen im Überblick: 

L 280 Wain - Dietenheim L 1268 Hörenhausen - ...

 Die Personalratsvorsitzende Gabriele Lott (von links) dankte den scheidenden Amtsleitern Georg Jehle, Bernhard Lutz und Frank B

Drei langjährige Amtsleiter verabschiedet

Gleich drei Amtsleiter des Landratsamts Biberach hat Landrat Heiko Schmid verabschiedet. Frank Bolay, bisher Leiter des Amts für Umwelt- und Arbeitsschutz, wechselt als Vorsitzender des Hauptpersonalrats zum Landesumweltministerium. Georg Jehle (Kreisforstamt) und Bernhard Lutz (Amt für Information und Kommunikation) gehen in den Ruhestand, teilt das Landratsamt in einem Pressebericht mit.

Frank BolayNach knapp vier Jahren als Leiter des Amts für Umwelt- und Arbeitsschutz verlässt Frank Bolay den Landkreis.

 Bürgermeister Jürgen Köhler (links) bedankte sich beim scheidenden Forstdirektor Georg Jehle für die Zusammenarbeit.

Ertingen schließt Vertrag zur Waldbetreuung

Zur letzten Sitzung des Gemeinderates Ertingen im alten Jahr wurden auch die „Herren im grünen Rock“ vom Kreisforstamt Biberach eingeladen. Grund dafür war die Besiegelung per Vertrag der künftigen Übernahme von Tätigkeiten im forstwirtschaftlichen Revierdienst im Körperschaftswald durch die Forstbehörde Biberach und die Gemeinde Ertingen. Beschlossen wurde vom Gremium auch, zukünftig das Holz aus dem rund 660 Hektar großen Gemeindewald über die Holzagentur vermarkten zu lassen, die ebenfalls beim Landkreis angesiedelt ist.

 Revierleiterin Bernadette Jochum, der Leiter der Holzagentur, Nico Schneider, der neue Amtsleiter des Kreisforstamtes, Hubert M

Waldbetreuung bleibt beim Landkreis

Zum letzten Mal am Riedlinger Ratstisch Platz genommen, hat der Leiter des Kreisforstamtes Biberach, Forstdirektor Georg Jehle, der zum Jahresende in den Ruhestand geht. Mit nach Riedlingen gekommen waren auch sein Nachfolger Hubert Moosmayer und der Leiter der Holzagentur, Nico Schneider. Eine vertraute Person am Ratstisch war Bernadette Jochum, als Revierleiterin künftig sowohl für den Hospital- wie auch den Stadtwald Riedlingens zuständig.

Bei einer seiner letzten Amtshandlungen, so Jehle, ging es um den Vertragsabschluss zur ...

 Uttenweiler ist nicht reich an Wäldern. Auch der Forst auf dem Bussen ist teilweise in Besitz des Hauses Thurn und Taxis.

Uttenweiler fällt künftig ins Forstrevier Ertingen

Mit gerade mal 1,1 Hektar ist Uttenweiler kein großer Waldbesitzer. Dennoch bekommt auch die Gemeinde die Folgen der Forstneuorganisation in Baden-Württemberg zu spüren.

Hintergrund ist ein Kartellstreit bei der Rundholzvermarktung. Nach dem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf widerspricht die bisherige Forstorganisation in Baden-Württemberg dem europäischen Wettbewerbsrecht. Ab 2020 ist deshalb vorgesehen, die Betreuung und Wirtschaftsverwaltung durch die Forstämter vom Holzverkauf strikt zu trennen.