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Kein Gang ins Wahlbüro: Wegen der Bestimmungen in der Corona-Krise stimmten die Katholiken in diesem Jahr ausschließlich per Bri

Das sind die Ergebnisse der Kirchengemeinderatswahl

Im Dekanat Allgäu-Oberschwaben hat vor Kurzem die Kirchengemeinderatswahl stattgefunden. Die demokratische Wahl der Entscheidungsgremien zeigt für Dekan Ekkehard Schmid laut Mitteilung der Regionalredaktion Bodensee-Oberschwaben Diözese Rottenburg-Stuttgart, dass Kirche nicht nur eine Sache von Klerikern und Hauptamtlichen ist, sondern dass sie von der Basis getragen wird. Er dankt nach Feststellung des Wahlergebnisses am 6. April allen, „die als Getaufte aktiv Verantwortung übernehmen und bewusst mitgestalten wollen – gerade in für Glaube und ...

Catalin und Cenni (von links) beim Aufhängen der Drähte mit Hopfenpflanzer Markus Bonenberger.

Den Hopfenpflanzern fehlen Arbeitskräfte

Für die Hopfenpflanzer beginnt nun eine besonders arbeitsintensive Phase in den Anlagen. Die Drähte müssen aufgehangen gestupft, die Hopfentriebe angeleitet werden. Normalerweise übernehmen Saisonarbeitskräfte aus Osteuropa, vornehmlich aus Polen und Rumänien, diese Tätigkeiten. Doch wie viele andere Landwirte auch bangen die Hopfenpflanzer darum, im Moment genug Arbeiter für diese körperlich anstrengenden und stundenmäßig umfangreichen Aufgaben zu bekommen.

 Im Märzen der Bauer den Traktor einspannt: Im Landkreis Tuttlingen kommt die Landwirtschaft dabei aber ohne Saisonarbeitskräfte

Einreisestopp betrifft Landwirte im Kreis nicht

Landwirte in Baden-Württemberg und ganz Deutschland schlagen Alarm: Das vom Bundesinnenministerium am Mittwoch verfügte Einreiseverbot für Saisonkräfte und Erntehelfer aus bestimmten Ländern könnte manche Landwirte vor existenzielle Probleme stellen. Doch für die Bauern im Landkreis Tuttlingen stellt sich die Lage entspannter dar. Grund ist auch das hiesige Klima.

Allein in Baden-Württemberg sind laut einer Pressemitteilung des Landesbauernverbands 53 000 Saisonarbeitskräfte jährlich in der Landwirtschaft beschäftigt.

 Hubert Hengge

„Das Einreiseverbot trifft unsere Betriebe“

Die heimischen Landwirte blicken sorgenvoll auf die kommenden Wochen, denn seit Mittwoch ist klar: Saisonarbeiter dürfen nicht mehr einreisen. Für die Bauern ist das ein schwerwiegendes Problem, vor allem in Anbetracht der bevorstehenden Ernte. Sandra Philipp hat sich mit dem Geschäftsführer des Maschinenrings Tettnang, Hubert Hengge, über die Folgen unterhalten.

Was bedeutet der Einreisestopp für Saisonarbeitskräfte für die heimische Landwirtschaft?

 Noch sind die Lindauer Obstbauern nicht in der Stresssituation von wegen Mangel an Erntehelfern. Die Erdbeerernte beginnt erst

Online-Plattform für Erntehelfer gestartet

Nachdem das Bündnis der Bodensee Bauern auf Instagram und Facebook nach Erntehelfern gesucht hatte, war die Rückmeldung riesig. Zum Bündnis gehört auch der Maschinenring Lindau. „Wir waren von der Hilfsbereitschaft überwältigt und mussten erst einmal schauen, wie wir die Hilfe organisieren können“, sagt Geschäftsführer Adrian Dillmann. Die Zeit drängt, denn in ein paar Wochen beginnt für viele Landwirte die arbeitsreichste Zeit des Jahres, wegen der anstehenden Ernten.

 In den Hopfengärten fallen in den kommenden Wochen viele Frühjahrsarbeiten an.

Helfende Hände auf den Feldern gesucht: So wollen Tettnanger Landwirte die Krise meistern

Geschlossene Grenzen, starke Einschränkungen und eine große Verunsicherung aufgrund der Corona-Krise machen vielen Landwirten derzeit Sorgen. Denn in ein paar Wochen beginnt für sie die arbeitsreichste Zeit des Jahres.

Viele Bauern sind auf Saisonarbeitskräfte angewiesen, die nun jedoch oftmals Probleme bei der Einreise haben – oder gar nicht erst einreisen wollen. Doch die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist groß: eine Online-Jobbörse bringt bereits erste Erfolge.

Spargelernte

Schüler, Studenten und Gastronomen wollen bei Ernte helfen

Weil ihnen wegen der Corona-Krise die Erntehelfer aus dem Ausland fehlen, haben Bauern am Bodensee im Internet um Hilfe gerufen - und unzählige Angebote bekommen. Die Reaktionen seien weit zahlreicher gewesen als erhofft, sagte der Geschäftsführer des Maschinenrings Tettnang, Hubert Hengge, am Freitag. „Aktuell gibt es etwa 2000 Rückmeldungen unterschiedlichster Couleur. Von der Anfrage, wie die Arbeit ablaufen würde, über konkrete Angebote, dass sie helfen und arbeiten wollen, bis hin zu Beistand und mentaler Unterstützung unserer Aktion.

Erntehelfer stechen die ersten Spargelstangen auf einem Feld, doch um die Haupternte in einigen Wochen bewältigen zu können, wer

Keine Ernte ohne Helfer - Wegen der Coronakrise fehlen im Südwesten Saisonkräfte

Die schlechte Nachricht bekommt Martin Muth, Hopfenbauer aus Tettnang, per Facebook: Vier seiner rumänischen Saisonarbeiter stecken an der ungarischen Grenze fest. Sie wollen nach Deutschland, werden aber nicht durchgelassen. Eigentlich kommen sie seit Jahren im Frühjahr auf den Hof der Familie Muth, um zu helfen. Zu dieser Zeit werden die Hopfentriebe geschnitten, die Rankdrähte gespannt, um die die Pflanzen dann gewickelt werden. „Das ist zum Teil aufwendige Handarbeit“, sagt Muth, „und außerdem die Grundlage für das gesamte Hopfenjahr.

 Eigentlich verspricht es ein gutes Spargeljahr zu werden – doch Spargelbauer Thomas Geiger bangt momentan darum, ob genügend Sa

Wegen Corona fehlen Erntehelfer: Wie die Landwirte sich nun behelfen wollen

In etwa zwei Wochen ist der Spargel auf den Feldern von Thomas Geiger erntereif. Doch derzeit weiß der Tettnanger Spargelbauer nicht, ob dann genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen werden, um das kostbare Stangengemüse zu ernten. Die Corona-Krise stellt auch die Landwirtschaft auf die Probe.

Weil viele Erntehelfer wegen der aktuellen Grenzschließungen nicht einreisen dürfen, bangen viele Landwirte in der Region um ihre Existenzen.

 Dieser Aufruf der Bodensee-Bauern hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Nun gilt es Hilfesuchende und Helfende zusamm

Existenzsorgen: Landwirten fehlen Saisonarbeiter

Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft sind knapp. Das Coronavirus verschärft das Problem gravierend. „Viele Länder schließen ihre Grenzen. Arbeiter, die trotz gültigem Arbeitsvertrag aus Polen und Rumänien nach Deutschland einreisen wollen, werden an den Grenzen abgewiesen.“ All das berichtet Hubert Hengge, Geschäftsführer des Maschinenrings Tettnang. Wie lange diese Situation andauern wird, ist unklar.

Hengge: „Das ist für die heimischen Landwirte keine leichte Zeit.