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 Der Hospizverein Tettnang möchte dafür sorgen, dass mehr Menschen beim Sterben zuhause begleitet werden können.

Wer hilft am Ende eines Lebens?

Das Jubiläumsjahr des Hospizvereins Tettnang ist fast vorbei – da bietet sich an, eine Bilanz zu ziehen und zu fragen, wie gut die ambulante Hospizarbeit in Tettnang verankert ist. Hubert Jocham als Vorsitzender des Hospizvereins hat sich Zeit für ein Gespräch genommen. „Wir haben mit unseren Veranstaltungen viele Menschen erreicht“, ist sich Jocham sicher. Trotzdem beschäftigt ihn ein Thema: „Bei unserem Festakt im Oktober haben wir einen Slogan in den Mittelpunkt gestellt.

Das Publikum beim Festakt des Hopsizvereins Tettnang im Rittersaal applaudiert.

25 Jahre Hospizarbeit in Tettnang

Ein gold-orangener Sonnenuntergang über dem Bodensee, Harfenmusik von Simone Häusler: Der Rahmen war gut gesetzt zum Festakt, der anlässlich von 25 Jahren ambulanter Hospizarbeit am Freitagabend in Tettnang stattfand.

„Wir sind überwältigt und sehr bewegt“, mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Hospizvereins, Hubert Jocham, die Gäste im Rittersaal des Neuen Schlosses. Im Rittersaal waren die ersten Reihen für diejenigen reserviert, die im Ehrenamt für den Hospizverein da sind: Menschen, die im Verein Funktionen übernehmen, ...

Person hält Betroffenem die Hand

25 Jahre Hospizgruppe Tettnang: Ehrenamtliche helfen, damit am Ende niemand allein sein muss

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist das eine Ausnahmesituation. Da spielen Ängste eine Rolle. Aber es geht auch darum, nicht allein in dieser Situation zu sein - sowohl für Betroffene als auch deren Angehörige. In Tettnang gibt es seit 25 Jahren eine Hospizgruppe, in der Ehrenamtliche in dieser Situation helfen. Diese wurde 2009 in den Hospizverein Tettnang integriert. In einem Festakt am Freitag, 11. Oktober, wird dieses doppelte Jubiläum gefeiert.

 Pflegende Angehörige sprechen mit Rolf Arnold, Hausarzt im Ruhestand, über das Thema Pallativmedizin.

Nicht der Tod macht Angst, sondern das Sterben

Eine große Gruppe mit pflegenden Angehörigen hat sich am Montagnachmittag im Gemeindezentrum St. Gallus getroffen, um über palliative Therapie bei Menschen zu sprechen, die dem Tode krankheits- oder altersbedingt nahe sind. „Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer fortschreitenden Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung“, heißt es in der Definition der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

 Neue und alte Vorstandsgesichter (von links): Manuela Stauber, Irmgard Schickel, Günther Peternek, Antje Claßen, Karin Kathan,

Hospizverein Tettnang wählt Vorstand

Wenn es einem Verein gelingt, alle Posten des Vorstandes zu besetzen, ist das heutzutage ein Ergebnis, über das man sich freuen darf. Dem Hospizverein Tettnang ist es gelungen. Der Wahl vorausgegangen waren die Berichte des Vorsitzenden Hubert Jocham, heißt es in einer Pressemitteilung des Hospizvereins. Dabei zog er ein positives Resümee zu dem Projekt „Bevor ich sterbe, möchte ich...“, das im Frühjahr 2018 an vielen Orten in und um Tettnang stattgefunden hat.

 Von links: Dieter Baur, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, Christa Schwarzenbacher, Sabine Länge, Christine Barth, Konrad Neu

„Zuverlässig, verborgen und grenzenlos“

Vier Tettnanger Bürger haben am Dienstagabend im Rahmen der Stifterversammlung von der Bürgerstiftung „Menschen für Tettnang“ im Hotel Bären Preise für ihr soziales Engagement erhalten. Die „Stillen Ehrenamtspreise“ in Form einer Urkunde, einem Geschenkkorb und einem Scheck über 1000 Euro, der umgehend weitergespendet wird, wurden in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen.

Wolfgang Schilha eröffnete die bestens besuchte Versammlung mit einem Dank an alle ehrenamtlichen Amtsträger und gab das Wort an den Vorsitzenden des ...

 Claudia Sengenhoff-Neitz

Zehn Ehrenamtliche gehen für ihr Engagement mit dem Zeppelin in die Luft

Schüler, Lehrer und das Betreuungsteam der Grundschule Fischbach haben sich beworben, um Eugen Rainer in die Luft gehen zu lassen. Mit großem Bedauern sehen Groß und Klein dem endenden Berufsleben ihres Hausmeisters entgegen. Der Zeppelinflug war für für sie „eine wunderbare Möglichkeit, Herrn Rainer zu zeigen, wie sehr wir ihn schätzen“. Der scheidende Hausmeister sei die gute Seele der Schule und habe bei allem Stress nie seine gute Laune verloren.

Zur Spendenübergabe haben sich im Foyer von H&H Gerätebau in Langenargen zum Foto aufgestellt (von links): Geschäftsführer Jürge

500 Euro für den guten Zweck

Die Kältespezialisten für Kühlsysteme vom Bodensee haben sich vorgenommen, etwas für einen guten Zweck zu tun. 500 Euro sind schon an den Hospizverein Tettnang gegangen (die SZ berichtete). Nun sollen die Hieroniemuß’ Doctor-Clowns, die zwischen Friedrichshafen und Kempten, Memmingen und Ulm tätig sind, ebenfalls 500 Euro bekommen. Die Spende hat Reinhard Böhm alias Clown-Professor Dr. Hieroniemuß Pinkel entgegengenommen. Das Clownskostüm finanziere man zwar selbst – aber der Verein habe noch zahlreiche andere Kosten wie Fahrtkostenzuschüsse, ...

 Wunschkandidatin und Traumjob: Maja Dornier (links) freut sich, dass der „Besuchsdienst für Kranke und Sterbende“ mit Susanne B

„Auf einen großen Schatz zurückgreifen“

Der Tod gehört zum Leben dazu. Dass diese oft vergessene Wirklichkeit wieder mehr im Denken der Gesellschaft Platz findet, dazu trägt nun auch Susanne Brillisauer bei. Als neue Koordinatorin beim ambulanten Hospizverein „Besuchsdienst für Kranke und Sterbende“ ist sie diejenige, die dabei hilft, dass Menschen ihre letzte Lebenszeit zu Hause verbringen können. Und sie ist auch diejenige, die für die Angehörigen der Sterbenden da ist.

Seit Oktober ist Susanne Brillisauer da.

„Gesang zum Abschied“ beim Hospizverein in Tettnang

Zu einem Abend mit Liedern und Texten zum Abschied hat der Hospizverein Tettnang in die Anlaufstelle für Bürgerengagement eingeladen. Die Koordinatorin vom Hospizverein, Antje Claßen, hieß die zahlreichen Zuhörer willkommen. Weil Musik und Gedichte ein wichtiger Teil der Hospizarbeit seien, habe man die Ravensburger Jazz- und Bluessängerin Sabine Essich eingeladen, die ihr Programm „Moondance“ präsentierte.

Die Künstlerin stellte sich als „woman on a mission“ vor, eine Frau mit der Mission, Abschied mit Leichtigkeit zu verbinden.