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 Kräftig zugelangt hat ein Biber bei einem Gartengrundstück an der Ach.

Böse Überraschung am Sonntagmorgen

Als sich eine Frau am vergangenen Sonntagmorgen nach ihren derzeit voller Äpfel hängenden beiden Obstbäume sehen wollte, erwartete sie eine sehr unerfreuliche Überraschung: Ein Biber hatte an dem achtseitig gelegenen Gartentürchen, erbaut im Jägerzaunstil, mit seinen scharfen Zähnen mächtig gewütet.

Vermutlich wollte sich das Nagetier Zugriff auf die zwei Obstbäume verschaffen. Um diese fürchtet die Gartenbesitzerin nun, zumal die Biberattacke auf das kleine Gärtchen am Espenweg nicht die erste war.

Blütengewandet alle drei: Adelgund Mahler, Wolfram Karrer und in der Mitte die Kunsterzieherin Ute-Beatrix Schraag.

„Im Fokus“ interessiert viele Gäste

Schöner kann ein sommerlicher Sonntag kaum sein. Blauer Himmel. Interessante und interessierte Menschen. Ein spannender Vortrag von Uwe Degreif. Ein leckeres vegetarisches Buffet. Weltmusikklänge auf dem Akkordeon von Wolfram Karrer. Tief berührende Werke von Sepp Mahler im denkmalgeschützten Haus in der Ravensburger Straße. Und eine Ausstellung im wildblühenden Garten. „Im Fokus“ heißt das Projekt des Salvatorkollegs, zusammen mit dem Naturschutzzentrum.

Mara, Laura und Lara präsentieren ihr Exponat, das im Foyer des Salvatorkollegs die Ausstellung ergänzt.

„Im Fokus“: Gymnasiasten präsentieren Naturfotografien

Natur im Fokus der Kunst? Oder doch andersherum? Die Schüler der Klassen 9a und 9b des Salvatorkollegs haben sich unter der Projektleitung von Ute Beatrix Schraag mit dieser Thematik auseinandergesetzt und entstanden sind dabei Fotos, die jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Nach Begrüßungsworten von Schulleiter Pater Friedrich Emde, Maximilian Eiden, Kulturamtsleiter des Landkreises Ravensburg und Horst Weisser, Leiter des Naturschutzzentrums Bad Wurzachs, entführte Viz Michael Kremietz die zahlreichen Gäste in seine ...

 Neben zahlreicher, technischer Stationen ergänzt ein Präparat die Ausstellung im Naturschutzzentrum.

Ein Wildtier kehrt zurück

„Wir haben lange diskutiert und die Vorbereitungen sorgfältig abgewägt.“ So begrüßte Horst Weisser die zahlreichen Gäste zur Eröffnung der vierten Sonderausstellung im Naturschutzzentrum Bad Wurzach. Unter dem Titel „Der Wolf – Ein Wildtier kehrt zurück“ sind im Gewölbesaal Exponate des Landesmuseums Niedersachsen zum Thema Wolf ausgestellt.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe an, mit Fakten und Zahlen Klarheit zu schaffen, um die emotionalen Querschläge auszugleichen, die derzeit die Bevölkerung spalten“, begründete der Leiter des ...

 Einblicke in die aktuellen Bemühungen um den Moorschutz (von links): Horst Weisser, Leiter Naturschutzzentrum Wurzacher Ried; R

Tappeser informiert sich über Moorschutz

In Begleitung des Abteilungsleiters Naturschutz, Dietmar Enkel, und des Referatsleiters Naturschutz, Burkhard Schall, hat sich Regierungspräsident Klaus Tappeser im Naturschutzzentrum Wurzacher Ried kürzlich über aktuelle Entwicklungen im Moorschutz, insbesondere zu den Renaturierungsmaßnahmen, im Wurzacher Ried informiert. Laut Pressemitteilung ist dieses als eines von sechs Pilotgebieten im Moorschutzprogramm des Landes Baden-Württemberg mit einem umfassenden Schutzkonzept ein Vorzeigebeispiel erfolgreicher Naturschutz- und ...

 Die Artenvielfalt liegt Franz Renner besonders am Herzen. Hier steht er vor der von ihm entworfenen Infotafel, die viele, aber

Franz Renner nach 28 NAZ-Jahren im Ruhestand

Nach 28 Jahren und vier Monaten endet eine Ära am Naturschutzzentrum (NAZ) Wurzacher Ried. Franz Renner geht endgültig in den Ruhestand. Am 31. Mai war sein letzter offizieller Arbeitstag.

Gemeinsam mit Horst Weisser hat er das NAZ geprägt und sich um den Schutz und die Wiedervernässung des Wurzacher Rieds verdient gemacht. „30 Millimeter Torfwachstum, das ist mein Lebenswerk“, sagt Renner schmunzelnd.

1956 geboren wuchs er in Granheim auf der Schwäbischen Alb auf, studierte in Tübingen und fand danach eine Festanstellung ...

 Mit der richtigen Technik lassen sich die kleinen, flinken Vögel besser beobachten.

Seltene Vögel im Blick

Rund 80 Teilnehmer haben am Sonntag beim Oberschwäbischen Naturschutztag den Sitzungssaal in Maria Rosengarten in Bad Wurzach gefüllt. Rege und kontrovers sei dort die Problematik des starken Vogelrückgangs am Rohrsee diskutiert worden, teilt das Naturschutzzentrum mit.

Verschiedene Standpunkte seien beleuchtet, konstruktive Gedanken und Ideen zur Verbesserung der Situation ausgetauscht und entwickelt worden. Zur Frühwanderung ins Wurzacher Ried fanden sich laut Mitteilung mehr als 30 Teilnehmer ein.

 Nicole Jüngling (links) und Sabrina Schiller sind unter anderem für den Kinder-Naturschutz-Treff verantwortlich.

Zwei „Draußen-Kinder“ fürs Naturschutzzentrum

Zwei neue Mitarbeiterinnen hat das Naturschutzzentrum (NAZ) Wurzacher Ried. Nicole Jüngling und Sabrina Schiller haben gemeinsam die Stelle übernommen, die durch den Ruhestand von Franz Renner frei wurde.

Ursprünglich sollte Elsa Löffler die Nachfolge von Renner übernehmen. Doch sie erhielt kurzfristig eine Anstellung in der Landesnaturschutzverwaltung. Hochzufrieden ist NAZ-Leiter Horst Weisser daher, dass es gelungen ist, ebenso kurzfristig die Stelle für Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit neu zu besetzen.

Ernst Peter Fischer

Unstetigkeit, Unbestimmtheit, Unentscheidbarkeit

Ernst Peter Fischer, habilitierter Wissenschaftsgeschichtler und Wissenschaftspublizist sowie als Herausgeber des „Mannheimer Forums“ Nachfolger von Hoimar von Dithfurth, war am Samstag Gastredner des Biologischen Kolloquiums . Diese Reihe findet seit 1953 einmal jährlich statt.

Trotz des herrlichen Frühlingswetters hatten sich mehr als 50 Interessierte eingefunden, um den Vortrag „Die Unbelehrbarkeit des Menschen“ zu hören und mit Fischer zu diskutieren.

 Das Kopfmodell einer Klapperschlange.

Schlangen – zwischen Mythos und Realität

Schlangen sind die Tiere, um die sich die meisten Mythen ranken. Die Ausstellungseröffnung im Naturschutzzentrum am Mittwochabend mit dem Titel „Von Würgeschlangen und Höllenottern“ beleuchtete die Thematik rein fachlich und räumte einige Vorurteile aus.

„Wenn so mancher Kurgast von einer Schlangenbegegnung im Ried erzählte, hätte man glauben können, er sei einer Kobra begegnet“ eröffnete Horst Weisser, Leiter des Naturschutzzentrums, den Abend.