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Diese Idee ist Geschichte: Eine Mediathek am Union-Areal, wie in der Visualisierung zu sehen, kommt nicht.

Aus der Mediathek im Tuttlinger Union-Areal wird erstmal nichts

Eine Mediathek im Drei-Kronen-Hof? Diese Vorstellung ist Geschichte. Wie Stadtsprecher Arno Specht auf Nachfrage mitteilt, wird die Idee nicht weiter verfolgt – aus mehreren Gründen.

Es gab schon Visualisierungen und gemischtes Echo im Gemeinderat: Eine Mediathek im Drei-Kronen-Hof – der Gebäudekomplex, den die Wohnbau auf dem alten Union-Areal errichten will – hätte zum neuen Treffpunkt werden können. Eine Mischung aus Bibliothek, Buchhandel und Cafébetrieb war angedacht.

Wie hier in Bayern sind auch die Lokale in Tuttlingen zu. Das spürt die Tuttlinger Wohnbau bei den fehlenden Pachteinnahmen.

Mietschulden bei der Wohnbau häufen sich durch Coronakrise an

Auf fast eine Dreiviertel Million Euro beziffert Geschäftsführer Horst Riess die Summe, die in der Kasse der Tuttlinger Wohnbau inzwischen aufgrund von Corona fehlt. Das Geld würde die Wohnbau normalerweise durch Pacht einnehmen, vor allem durch die Vermietung an Einzelhandel und Gastronomie. Durch den Lockdown fallen diese Einnahmen weg.

Natürlich komme die Wohnbau ihren Mietern entgegen, sagt Riess. Zu den Mietern, das ist kein Geheimnis, gehören so prominente Namen wie das Irish Pub, das Scala-Kino oder das Café Dream.

 Das Hanneleshaus samt Nachbargebäude werden abgerissen.

Hanneleshaus weicht für neue Ortsmitte

Die Veränderung der Nendinger Ortsmitte nimmt Fahrt auf. Der Abriss des an der Ortsdurchfahrt gelegenen Hanneleshauses steht bevor. In der Ortschaftsratssitzung am Mittwoch in den Nendinger Donau-Hallen stimmten die Räte einstimmig dem Abbruch und damit der Vergabe dieser Maßnahme zu.

Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude in der Mühlheimer Straße nahe der Schule ist im Besitz der Stadt Tuttlingen und seit Jahren in einem baufälligen Zustand.

 Laut der Diakonie gibt es in Tuttlingen nicht für jeden bezahlbare Wohnungen.

Wie fair wohnt es sich in Tuttlingen?

Geringverdiener haben es laut Jürgen Hau vom Arbeitskreis Wohnen schwer, bezahlbaren Wohnraum in Tuttlingen zu finden. Mieten liegen oft über dem vor kurzem erneuerten Mietspiegel der Stadt. Wohnbau-Chef Horst Riess hält dagegen: In Tuttlingen gebe es genug bezahlbare Wohnungen. Ein Problem seien vielmehr fehlende Berechtigungsscheine für Förderangebote.

Ende Juli hat der Tuttlinger Gemeinderat den Mietspiegel der Stadt bis zum 27.7.2022 fortgeschrieben.

 So sehen die Pläne für eine Bebauung des Drei-Kronen-Hofs aus.

Drei-Kronen-Hof: Wohnbau will Bauantrag im September stellen

Beim Innenstadt-Quartier „Drei-Kronen-Hof“ will die Tuttlinger Wohnbau im September den Bauantrag einreichen; Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Das erklärte Wohnbau-Geschäftsführer Horst Riess anlässlich der Vorstellung der Bilanz 2019 seines Unternehmens.

Geplant sind dort Wohn- und Geschäftsräume. Fraglich ist noch die Integration einer neuen Mediathek – da liegt die Entscheidung noch beim Gemeinderat. Die Wohnbau hat ihre Pläne so modular aufgebaut, dass die Konzeption mit oder ohne Mediathek funktioniert, ertklärt Riess.

„Charly’s House“ wird derzeit renoviert.

Die Tuttlinger Wohnbau schafft weiter

TUTTLINGEN – Mit ungebremsten Aktivitäten geht die Tuttlinger Wohnbau in die Zukunft – aufbauend auf eine gute Bilanz 2019. Die ist jetzt von der Geschäftsleitung vorgelegt worden, verspätet durch die Corona-Krise. Mehrere große Vorhaben werfen ihre Schatten voraus – sie werden das Bild der Stadt verändern.

Bahnhof, Drei-Kronen-Areal, Bodenseestraße, Unter Jennung – das sind nur einige der Projekte, die derzeit in der Pipeline liegen. Dabei hat Corona auch beim städtischen Wohnungsunternehmen seine Spuren im laufenden Jahr ...

 Gähnende Leere: Das war die Realität in der Gastronomie in den vergangenen Wochen.

Corona schlägt bei den Pachteinnahmen durch

Zwölf Prozent der Mieteinnahmen der Tuttlinger Wohnbau stammen aus dem gewerblichen Bereich. Die wochenlange Schließung durch den Lockdown hat die Gewerbetreibenden – auch die Gastronomie – an den Rand ihrer Existenz gebracht. Die Wohnbau hat deshalb bei den Pachtzahlungen überwiegend Stundungen mit den Mietern vereinbart, so Geschäftsführer Horst Riess, mit der Ankündigung, „dass wir nicht versuchen, alle Ausstände nach einer Woche einzutreiben“.

27 baugleiche Einfamilienhäuser will die Tuttlinger Wohnbau im Wohngebiet Unter Jennung III in der Möhringer Vorstadt bauen. Um

Begrenzter Platz mit maximaler Belegung

Durch Masse soll der Kaufpreis so günstig wie möglich werden: Im Technischen Ausschuss sind am Donnerstag Pläne der Tuttlinger Wohnbau vorgestellt worden, im Wohngebiet Unter Jennung III in der Möhringer Vorstadt 27 baugleiche Einfamilienhäuser zu bauen.

Die Häuser sollen auf einer rund 6000 Quadratmeter großen Fläche zwischen den Straßen Beim Heiligental und Beim Grenztäle hoch oben in der Möhringer Vorstadt entstehen. Da das Hanggelände ein Gefälle von rund 20 Höhenmetern aufweist, sei das Vorhaben nicht ganz einfach zu ...

Im Hintergrund läuft der Bau des Torhauses auf Hochtouren, im Vordergrund tut sich noch nichts: Die Erschließung des Neubaugebie

Wohngebiet hängt in der Warteschleife

Ursprünglich hätten die Erschließungsarbeiten bereits im vergangenen Jahr beginnen sollen, doch die Entwicklung des geplanten Neubaugebiets Thiergarten West mit rund 420 Wohneinheiten stockt nach wie vor. Voraussichtlich wird das neue Wohngebiet nun etwas kleiner als die ursprünglich geplanten 6,2 Hektar. In der kommenden Woche tagt deswegen der Umlegungsausschuss.

Das Problem am geplanten Wohngebiet am Rande der Tuttlinger Nordstadt war von Anfang an, dass sich die Grundstücke überwiegend in privater Hand befanden.

 Die Wohnbau hat das Gebäude des ehemaligen Café Martins gekauft.

Wohnbau kauft Gebäude des Café Martin

Für das Gebäude des Café Martin in der Tuttlinger Königstraße bricht eine neue Ära an: Nachdem Café und Konditorei mittlerweile endgültig geschlossen sind, hat die Wohnbau das Gebäude erworben.

Zum einen aus Altersgründen, zum anderen aufgrund des Todes seiner Frau hatte Konditor Klaus Martin vor kurzem seine Konditorei und Café für immer geschlossen (wir haben berichtet). 113 Jahre lang hatte sich das Café im Besitz der Konditoren-Familie Martin befunden.