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1. FC Köln - Hertha BSC

Labbadia und Gisdol fühlen sich nach Nullnummer als Sieger

Am Ende eines müden Spiels ohne Sieger fühlten sich alle als Gewinner. „Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir sehr gut gemacht“, sagte Trainer Bruno Labbadia von Hertha BSC nach der trostlosen Nullnummer in der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Köln.

Und sein Kölner Kollege Markus Gisdol erklärte: „Wir können mit dem Punkt gut leben. Wir hätten gerne gewonnen, aber wichtig war, dass die Null steht.“

Dass die Erleichterung über die vermiedene Niederlage so groß war, zeigt, unter welchem Druck beide Trainer standen.

Markus Gisdol

Fußball-Bundesliga: Sechs Spiele, sechs Köpfe

Markus Gisdol ist nicht der Einzige - in der Fußball-Bundesliga stehen mehrere Trainer unter Druck. Beim BVB ist Emre Can gefordert, bei Hoffenheim Andrej Kramaric der große Hoffnungsträger.

Sechs Spiele, sechs Köpfe, auf die am 16. Spieltag zu achten ist:

Borussia Dortmund - FSV Mainz 05 (15.30 Uhr)

EMRE CAN: Zuletzt musste er mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. Doch nach dem Ausfall von Axel Witsel ist der deutsche Nationalspieler beim BVB verstärkt gefordert.

Markus Gisdol

Gisdol und Labbadia im direkten Krisen-Duell

Markus Gisdol will einfach nur in Ruhe arbeiten. Bruno Labbadia wünscht sich hingegen auch mal wieder etwas Krach. Vor dem direkten Duell am Samstag gehen die Trainer des 1. FC Köln und von Hertha BSC sehr unterschiedlich mit der Schieflage ihrer Krisen-Clubs um.

Gisdol will sich mit der Frage nach seiner Zukunft jedenfalls nicht beschäftigen. „Warum soll ich mich damit auseinandersetzen müssen? Das würde mir nur Energie rauben für wichtige Dinge“, sagte er nach den glücklosen Auftritten des Tabellen-16.

Markus Gisdol

Jobgarantie für FC-Coach Gisdol?: Heldt weicht aus

Sportchef Horst Heldt vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat eine Jobgarantie für Trainer Markus Gisdol über das brisante Krisenduell gegen Hertha BSC am Samstag hinaus vermieden.

„Beide Mannschaften haben am Wochenende enttäuscht, von daher ist da natürlich Brisanz drin, natürlich ist da Feuer drin“, sagte Heldt und wich Fragen nach einem möglichen Endspiel für Gisdol aus: „Unter einem Endspiel verstehe ich, dass es danach nicht weitergeht, dass es das letzte Spiel der Saison ist.

FC-Legende

Littbarski sorgt sich um den 1. FC Köln: „Beängstigend“

Der ehemalige Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski sorgt sich um die Bundesligazukunft des 1. FC Köln, setzt aber großes Vertrauen in die Arbeit von Horst Heldt.

Nach der 0:5-Pleite beim SC Freiburg sagte der 60-Jährige dem TV-Sender RTL/ntv: „Du kannst mal verlieren, aber fünf auf der Anzeigentafel - das sieht nicht gut aus. Das hat tiefere Schäden.“ Der Club stecke auf jeden Fall in einer ganz schwierigen Saison. „Insgesamt ist es schon beängstigend“, befand Littbarski.

Köln-Coach

Trainer-Trio Labbadia, Gisdol und Hoeneß unter Druck

Auch in schwierigen Corona-Zeiten: Das Fußballgeschäft bleibt ein schnelllebiges und kennt kaum Gnade mit den Bundesliga-Trainern.

Lucien Favre (Borussia Dortmund), David Wagner und Manuel Baum (beide Schalke 04), Achim Beierlorzer und Jan-Moritz Lichte (beide FSV Mainz 05) mussten schon gehen. Kaum hat Bo Svensson in Mainz sein Amt als neuer Chefcoach angetreten, wackeln drei seiner Kollegen wegen chronischer Erfolglosigkeit: Bruno Labbadia bei Hertha BSC, Markus Gisdol beim 1.

Kölns Sportdirektor Horst Heldt

Kölns Heldt über Gisdol: „Wird Samstag auf der Bank sitzen“

Nach der 0:5-Niederlage beim SC Freiburg steht Trainer Markus Gisdol beim 1. FC Köln nicht zur Disposition. „Markus wird am Samstag auf der Bank sitzen“, sagte Sportchef Horst Heldt am Sonntag. Vor der nächsten Aufgabe gegen Hertha BSC haben die Kölner nur elf Punkte gesammelt und stecken damit im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. „Das ist nicht akzeptabel. So bleiben wir nicht in der Liga“, kritisierte Heldt den Auftritt im Breisgau.

Als eine Maßnahme schon vor dem Spiel in Freiburg sei entschieden worden, dass Frederik ...

Markus Gisdol

Nach Köln-Debakel in Freiburg: Coach Gisdol vorerst sicher

Horst Heldt hatte die Vertrauensfrage erwartet. „Das ist ja klar“, sagte der Sportchef des 1. FC Köln einen Tag nach dem 0:5-Debakel beim SC Freiburg - über Trainer Markus Gisdol werde aber trotzdem nicht diskutiert. Zumindest vorerst.

„Markus wird am Samstag auf der Bank sitzen“, sagte Heldt einen Tag nach dem Spiel, er werde nicht „jeden Tag, jede Woche und nach jedem Ergebnis die Diskussion“ führen. Vielmehr ging der 51-Jährige die Mannschaft an: „Das ist nicht akzeptabel.

Marco Rose

Impfen in der Bundesliga: Profis stellen sich hinten an

Kein Vorpreschen, keine Sonderrolle: Beim Thema Impfen will die Fußball-Bundesliga keine Forderungen stellen. Trainer und Manager verweisen auf die Bevölkerungsgruppen, die alle vor Profi-Fußballern gegen das Coronavirus geimpft werden sollten.

„Wir werden uns artig hinten anstellen“, sagt Manager Horst Heldt vom 1. FC Köln. Auch die Deutsche Fußball Liga betont, dass sich angesichts der klar geregelten Impfstrategie und Priorisierung von Personengruppen ein kurzfristiger Bezug zum Fußball erübrige.

Osnabrücks Lukas Gugganig (l) und Kölns Anthony Modeste

Trotz Siegtreffer im Pokal: Modeste nur Ersatz bei Köln

Anthony Modeste ist trotz seines Siegtors im Pokal im ersten Bundesliga-Spiel des Jahres beim 1. FC Köln wieder nur Ersatz. Der Franzose, der zwei Tage vor Weihnachten den einzigen Treffer beim 1:0-Pokalerfolg über Zweitligist VfL Osnabrück erzielt hatte, steht gegen den FC Augsburg wie erwartet nicht in der Startelf. Köln beginnt stattdessen wieder mit den zuletzt bewährten Ondrej Duda und Jan Thielmann als falschen Neunern.

„Modeste ist wieder eine echte Option“, sagte Sportchef Horst Heldt vor dem Spiel bei Sky: „Trotz alledem ...