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Unter den leeren Stränden wie hier in Isreal leiden auch die Reiseunternehmen in Ehingen.

Nichts geht mehr: Stillstand in der Reisebranche

Die Reiseunternehmen aus der Region leiden unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie extrem. Das Geschäft liegt derzeit auf Eis und eine ganze Branche bangt um ihre Existenz.

Egal ob Städtetrips in Europa, Entdeckungsreisen auf anderen Kontinenten oder das Sonnenbaden am Mittelmeer - all das stand für die wenigsten Deutschen dieses Jahr auf dem Programm. Einige hatten Angst zu reisen und sich im Ausland mit dem Virus zu infizieren.

Auf Busreise mit Maske: Noch ist die Nachfrage nach Busreisen verhalten – diese Erfahrung haben Busunternehmen in der Region gem

Noch halten sich die Menschen zurück bei Reisen mit dem Bus

Die Corona-Krise hat die Reisebusunternehmen im Frühjahr eiskalt erwischt. Mittlerweile nimmt die Branche langsam wieder Fahrt auf, Bund und Länder wollen durch diverse Förderprogramme die Omnibusbetriebe stärken. Die SZ hat bei Busunternehmen in der Region nachgefragt, wie es ihnen wirtschaftlich geht, wie die Nachfrage nach Busreisen ist und ob sie von den Fördermitteln profitieren.

Hohe Sicherheitsstandards„Wir bieten seit 15. Juni wieder Fahrten an“, sagt Sigrid Fromm, Geschäftsführerin bei Omnibus Fromm in Wain.

Auf Busreise mit Maske: Nach anfängliche Akzeptanz überwiege vor allem bei der älteren Kundschaft die Angst, im Risikogebiet zu

Tagesfahrten, Skikurse, Fasnet: Corona bremst Busunternehmer massiv aus

Trotz der Lockerungen seit Mitte Juni werden Busunternehmen durch die Corona-Beschränkungen weiterhin stark ausgebremst. Mit verschiedenen Förderprogrammen versuchen Bund und Länder die Verluste auszugleichen. Die Unternehmen im Raum Riedlingen profitieren davon ganz unterschiedlich – und klagen zum Teil auch über Ungerechtigkeiten.

Über recht undurchsichtige Fördermittel-Regelungen beklagt sich Alexander Walk, technischer Betriebsleiter beim Busunternehmen Walk in Riedlingen und Munderkingen: „Es ist nicht einfach, ...

Auf Busreise mit Maske: Nach anfänglicher Akzeptanz überwiege jetzt vor allem bei der älteren Kundschaft die Angst, dass das Rei

Diese Regelungen beklagen Busunternehmen als ungerecht

Trotz der Lockerungen seit Mitte Juni werden Busunternehmen durch die Corona-Beschränkungen weiterhin stark ausgebremst. Mit verschiedenen Förderprogrammen versuchen Bund und Länder die Verluste auszugleichen. Die Unternehmen im Raum Ehingen profitieren davon ganz unterschiedlich – und klagen zum Teil auch über Ungerechtigkeiten.

Von den so genannten „Altmaier-Milliarden“, die das Wirtschaftsministerium schon vor Monaten als Rettungspaket für den Mittelstand in Aussicht gestellt hat, bekam das Ringinger Busunternehmen Rösch zum ...

Haben eineinhalb Stunden über die Reisebranche gesprochen (v.l.): SPD-Stadtrat Georg Mangold, Unternehmer Horst Bottenschein und

Krisenmodus: So kämpft Bottenschein-Reisen derzeit ums Überleben

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis hat am Montag Bottenschein Reisen in Ehingen einen Besuch abgestattet. Der Unternehmer Horst Bottenschein kämpft in Zeiten der Corona-Pandemie, wie alle andere Firmen der Bus- und Reisebranche, ums nackte Überleben.

Von 120 auf null „Von 120 auf null“, so beschreibt Horst Bottenschein die Entwicklung seiner Unternehmensgruppe, die mittlerweile rund 290 Mitarbeiter groß ist, seit dem Lockdown im März.

Wann die Flotte von Bottenschein wieder ausrücken wird, ist noch ungewiss.

Wie geht es mit dem Bustourismus weiter? Nicht jedes Konzept ist rentabel

„Man kann mit gar nichts rechnen momentan“, sagt Eckhard Werner, Geschäftsführer der Firma Bayer. Die Busunternehmen in Baden-Württemberg tappen bislang noch im Dunkeln, denn aktuell hat die Landesregierung nur verordnet, dass Busreisen nicht erlaubt sind.

„Darüber hinaus wissen wir gar nichts“, sagt Werner. Am vergangenen Mittwoch hat die Landesregierung den Busunternehmen eine Soforthilfe in Höhe von 200 Millionen Euro für den Nahverkehr und 40 Millionen Euro für die Bustouristik zugesichert.

Keine Auslandsreisen und so gut wie kein Linienverkehr: Den Busunternehmen wurde während der Corona-Krise die Geschäftsgrundlage

Corona-Krise: Niemand fährt mehr Bus - Linienverkehr muss trotzdem laufen

Den Busunternehmen geht es während der Corona-Krise denkbar schlecht. Urlaubsreisen sind nicht mehr möglich und auch der Linienverkehr wird kaum genutzt. Bottenschein, Reinalter und Fromm befinden sich im Ausnahmezustand – und das auf unbestimmte Zeit.

„Wir fahren seit Wochen nur noch im Ferienfahrplan“, sagt Horst Bottenschein. Dieser Fahrplan beinhaltet wesentlich weniger Fahrten als der normale. Auch Fromm und Reinalter haben umgestellt.

Ab Montag stellen die Busse auf den Ferienfahrplan um.

Busse im Alb-Donau Kreis: Ab Montag gilt der Ferienfahrplan

Eine Änderung hat es bereits jetzt gegeben: Die Fahrgäste dürfen nur noch hinten in die Busse der Linien in der Region einsteigen. Der Fahrer ist mit einem Sperrband von den Fahrgästen getrennt. Aber noch fahren die Busse alle nach Plan und in vollem Umfang.

Doch das wird sich bald ändern: Ab Montag, 23. März, gilt für alle Buslinien in der Region der Ferienfahrplan. Wie auch für die meisten anderen Öffentlichkeitsbereiche gilt die Maßnahme zunächst bis zum 19.

Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts in Berlin seien ausschlaggebend dafür, ob eine Reise abgesagt wird, erklären Reiseverans

Wie Reiseveranstalter in der Region auf das Coronavirus reagieren

Das Coronavirus beunruhigt dieser Tage viele Menschen – deutlich zu spüren bekommen das die Reiseunternehmen in der Region. Dutzende Kunden erkundigen sich nach den Möglichkeiten, von einer Reise zurückzutreten. Die SZ hat mit den Firmen Reinalter in Laupheim, Fromm-Reisen in Wain und Bottenschein in Ehingen gesprochen.

Reisen werden teilweise abgesagt „Einige Kunden haben sich darüber informiert, was es kostet, von einer Reise zurückzutreten“, berichtet Sigrid Fromm, Geschäftsführerin von Fromm-Reisen in Wain.

 Das Reisebusunternehmen Bottenschein hat seinen Tag der Reise abgesagt.

Wegen Corona-Virus: Bottenschein sagt die Messe „Tag der Reise“ ab

Das Ehinger Reiseunternehmen Bottenschein hat seinen für 8. März in der Lindenhalle und auf dem Marktplatz geplanten „Tag der Reise“ abgesagt. Als Grund wird die Ausbreitung des Coronavirus genannt.

Die Firma hat ihre Stammkunden, Partner und Aussteller in einem Rundbrief über die Entscheidung informiert. In den vergangenen Tagen und Wochen habe sich beim gesamten Bottenschein-Team alles um die Vorbereitung auf die „mittlerweile traditionsreiche Reisemesse“ gedreht.