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Rückgang

Disney erleidet 4,7 Milliarden Dollar Verlust

Die Corona-Pandemie hat den US-Unterhaltungsriesen Walt Disney tief in die roten Zahlen gebracht.

In den drei Monaten bis Ende Juni fiel unterm Strich ein Verlust von 4,7 Milliarden Dollar (4,0 Mrd Euro) an, wie der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss im kalifornischen Burbank mitteilte.

Vor einem Jahr hatte es noch einen Nettogewinn von 1,8 Milliarden Dollar gegeben, das Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft lag bei 1,4 Milliarden.

Überwachung statt Verbot

Überwachung statt Verbot

TikTok verbieten oder nicht? Die Wahl fällt leicht. Ein Medium rundheraus zu sperren, sollte nur die allerletzte Gegenwehr des Staates sein. Mögliche Szenarien dafür beinhalten eine echte Bedrohung für die Bürger oder die freiheitliche Ordnung. Auf TikTok geht es dagegen um kleine Spaßvideos. Ein Datenabfluss kleineren oder größeren Ausmaßes in Richtung China ist zwar anzunehmen, bisher aber nicht belegt. Es ist keine größere Jugendgefährdung zu erkennen als jene, die auch sonst vom Internet ausgeht.

 Emma Heim (links) und Freya Kretzer wollen im Mariphil-Kinderdorf auf den Philippinen als Freiwillige arbeiten.

Kommuniziert wird notfalls mit Zeichensprache

Für ein halbes Jahr fliegen Emma Heim und Freya Kretzer in das Mariphil-Kinderdorf auf den Philippinen, um dort ehrenamtlich zu arbeiten. Eigentlich wollten sie zum Arbeiten und Reisen nach Australien gehen, doch als sie in der „Schwäbischen Zeitung“ einen Artikel über das Kinderdorf auf der Insel Mindanao lasen, haben sie sich spontan umentschieden. 

Die beiden jungen Frauen haben gerade das Abitur gemacht. Seit der fünften Klasse sitzen Emma Heim und Freya Kretzer in der Schule neben einander und sind beste Freundinnen.

TikTok

Trump im Kampf gegen China: Zukunft von TikTok in den USA in der Schwebe

Nach dem angedrohten Verbot durch US-Präsident Donald Trump ist die Zukunft der internationalen Videoplattform TikTok in den USA in der Schwebe.

Trump hatte am Freitagabend in seinem Dienstflugzeug Air Force One mitreisenden Journalisten zufolge gesagt: „Was TikTok betrifft, so verbannen wir sie aus den USA.“ Er habe die Befugnis dafür und könne dies mit einer Präsidentenverfügung oder einer wirtschaftlichen Notstandsermächtigung tun. Eine Ankündigung dazu stand am Sonntag aber zunächst weiter aus.

Hongkongs Regierung verschiebt Parlamentswahl

Streit um Hongkong: China wirft Deutschland Rechtsbruch vor

China hat verärgert auf die Aussetzung des Auslieferungsabkommens mit Hongkong durch Deutschland reagiert. Die chinesische Seite warf Deutschland einen „ernsten Verstoß gegen internationales Recht“ und „Einmischung in innere Angelegenheiten“ vor.

„Wir behalten uns das Recht zu weiteren Reaktionen vor“, hieß es in einer Stellungnahme, die Chinas Botschaft in Berlin verbreitete. Es wurde auch Verärgerung über „irrige Äußerungen“ von Außenminister Heiko Maas (SPD) geäußert.

Carrie Lam

Aussetzung des Auslieferungsabkommens verärgert China

China hat verärgert auf die Aussetzung des Auslieferungsabkommens mit Hongkong durch Deutschland reagiert.

In einer Stellungnahme der chinesischen Botschaft in Berlin wurden Deutschland am Samstag ein „ernster Verstoß gegen internationales Recht“ und eine schwere Einmischung in innere Angelegenheiten Chinas vorgeworfen. „Wir lehnen das entschieden ab und behalten uns das Recht zu weiteren Reaktionen vor.“ Auch wurde Verärgerung über die „irrigen Äußerungen“ von Außenminister Heiko Maas (SPD) geäußert.

Außenminister Heiko Maas

Berlin setzt Auslieferungsabkommen mit Hongkong aus

Nach der Verschiebung der Parlamentswahl in Hongkong um ein Jahr setzt auch Deutschland das Auslieferungsabkommen mit Hongkong aus. Das teilte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag in Berlin mit.

„Wir haben wiederholt unsere Erwartung klargestellt, dass China seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einhält“, sagte Maas zur Begründung. Hierzu gehöre gerade auch das Recht auf freie und faire Wahlen, das den Menschen in Hongkong zustehe.

Joshua Wong

Joshua Wong von Wahl in Hongkong ausgeschlossen

Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong und andere prodemokratische Kandidaten sind von der Wahl für das Parlament der chinesischen Sonderverwaltungsregion ausgeschlossen worden.

Rund ein Dutzend erhielt am Donnerstag Briefe vom Wahlamt, dass ihre Nominierung für das im September geplante Votum für den Legislativrat ungültig und damit abgelehnt worden sei. Zu der Gruppe gehören nach Medienberichten auch Dennis Kwok, Kwok Ka-ki und Alvin Leung von der Civic Party sowie Lester Shum.

Heiko Maas

EU beschließt Reaktionspaket zur Hongkong-Krise

Die EU-Staaten haben gemeinsam auf das umstrittene Vorgehen Chinas in Hongkong reagiert. Ein Maßnahmenpaket sieht unter anderem eine weitere Einschränkung von Exporten vor, die zur Niederschlagung von Protesten oder zur Überwachung von Kommunikation genutzt werden können.

Zudem sollen bis auf Weiteres keine neuen Verhandlungen mehr mit Hongkong aufgenommen werden. „Wir erwarten, dass China seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einhält“, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD).

Heiko Maas

EU beschließt Reaktionspaket zur Hongkong-Krise

Die EU-Staaten haben gemeinsam auf das umstrittene Vorgehen Chinas in Hongkong reagiert. Ein Maßnahmenpaket sieht unter anderem eine weitere Einschränkung von Exporten vor, die zur Niederschlagung von Protesten oder zur Überwachung von Kommunikation genutzt werden können.

Zudem sollen bis auf Weiteres keine neuen Verhandlungen mehr mit Hongkong aufgenommen werden. „Wir erwarten, dass China seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einhält“, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD).