Suchergebnis

Die Kapelle oberhalb des Kreuzbergfriedhofes wurde beschmiert.

Hakenkreuz-Schmierereien auf Kapelle und Pilgerstation in Weingarten

Unbekannte Täter haben auf dem Kreuzweg in Weingarten eine Kapelle sowie eine Pilgerstation mit Hakenkreuzen beschmiert.

In roter Farbe und in einer Größe von 60 Zentimetern auf einem Meter wurden die beiden Zeichen der Nationalsozialisten wohl zwischen dem 8. und 15. September aufgesprüht. Das teilt die Polizei in ihrem Bericht mit. Da es sich bei solch einem Vergehen um eine politisch motivierte Straftat handeln könnte, ermittelt nun der Staatsschutz der Kriminalpolizei in Friedrichshafen.

Der Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf – das Bild zeigt einen der fünf Angeklagten und Justizbeamte am Auftakttag – neigt s

Dellmensinger Fackelwurf: Anwälte beantragen Bewährungsstrafen

Mehrjährige Jugendhaftstrafen, größtenteils ohne Bewährung, hatte Staatsanwalt Patrick Bader vergangene Woche im Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf vor dem Ulmer Landgericht für die fünf Angeklagten gefordert. Die insgesamt sieben Verteidiger hingegen plädierten am Mittwoch erwartungsgemäß für weichere Urteile. Relativ milde gestimmt zeigte sich auch Opfer-Anwalt Mehmet Daimagüler. Und das aus bemerkenswertem Grund.

Dabei war Daimagüler mit den Angeklagten in seinem Plädoyer erstmal durchaus hart ins Gericht gegangen.

 An das Leiden und die Ermordung des Ellwanger Kunst- und Kirchenmalers Max Reeb im KZ Dachau hat die Kolpingsfamilie bei einer

Ellwanger Kolpingsfamilie erinnert an Max Reeb

An das Leben und Wirken des Ellwanger Kunst- und Kirchenmalers Max Reeb und an seine Ermordung am 9. September 1940 im Konzentrationslager Dachau hat die Kolpingsfamilie Ellwangen bei einer Gedenkfeier am Mittwochnachmittag vor dem Gebäude Cäsar-Flaischlen-Weg 10 erinnert. Dort, an Reebs letztem Wohnort in Ellwangen, wurde am 10. Juli auf Anregung der Stolpersteininitiative Ellwangen zu seinem Gedenken von Gunter Demnig ein in den Boden eingemauerter Stolperstein verlegt.

Zweiter «Gruppe Freital»-Prozess

„Gruppe Freital“-Prozess in Dresden: Beihilfe zu Mordversuch

Zwischen Hitlergruß und Beihilfe zu versuchtem Mord: Zweieinhalb Jahre nach Verurteilung zweier Rädelsführer und sechs weiterer Mitglieder der rechtsextremen „Gruppe Freital“ müssen sich drei Männer und eine Frau am Oberlandesgericht Dresden (OLG) verantworten.

Im zweiten Prozess zu dem Komplex geht es um Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, Beteiligung an Sprengstoffanschlägen, Sachbeschädigung sowie das Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.

Blaulicht Polizei

Wohnung nach judenfeindlichen Schmierereien durchsucht

Nach antisemitischen Schmierereien in Stuttgart hat die Polizei die Wohnung eines 28-Jährigen durchsucht. Der Verdächtige soll seit Ende Juni etliche judenfeindliche Sprüche im Stuttgarter Stadtgebiet hinterlassen haben. Neben dem Schriftzug „Merkel ist Jüdin“ soll er die Sprüche laut Polizei zweimal mit Hakenkreuzen versehen haben und öffentlich den Hitlergruß gezeigt haben. Nach Ermittlungen beschlagnahmte die Polizei bei der Durchsuchung unter anderem ein Mobiltelefon.

Szene aus dem Theaterstück „„s’Höchste“ vom Juli 2011 anlässlich des 1150-jährigen Bestehens der Gemeinde Westerheim, das unter

Wie Margaretha Schweizer aus Westerheim die Schulzeit im Zweiten Weltkrieg erlebte - Teil 2

Margaretha Schweizer aus Westerheim hat ihre Erfahrungen und Erlebnisse als junges Mädchen während des Zweiten Weltkrieges niedergeschrieben. Ihre Memoiren sollen für die künftige Generation erhalten bleiben, SZ-Redakteur Hansjörg Steidle hat sich mit ihr unterhalten. Während des sechs Jahre dauerndes Krieges von 1939 bis 1945 war sie an der Schule in Westerheim, wo das Thema Krieg immer eine Rolle spielte. Im zweiten Teil der kleinen SZ-Serie erzählt sie von russischen Kriegsgefangenen und dem Krieg gegen Russland, aber auch von den ...

Justitia vor Gerichtsgebäude

Streit um Entlassung von früheren KSK-Offizieren eskaliert

Ein Kommando-Offizier der Bundeswehr hat in einem Brief an die Wehrbeauftragte Eva Högl schwere Missstände beim Einsatz in Afghanistan gemeldet. Zugleich wies der Oberstleutnant, der die Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte mit Sitz in Calw 2017 nach einer zweifelhaften Abschiedsfeier verlassen hatte, jeden Vorwurf zurück, dass er ein Extremist sei. Högl schickte das am 13. August eingegangene Schreiben an das Verteidigungsministerium mit Bitte um Prüfung und Stellungnahme.

Abzeichen auf Barett

Streit um Entlassung von früheren KSK-Offizieren eskaliert

Ein Kommando-Offizier der Bundeswehr hat in einem Brief an die Wehrbeauftragte Eva Högl schwere Missstände beim Einsatz in Afghanistan gemeldet.

Zugleich wies der Oberstleutnant, der die Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte 2017 nach einer zweifelhaften Abschiedsfeier verlassen hatte, jeden Vorwurf zurück, dass er ein Extremist sei. Högl schickte das am 13. August eingegangene Schreiben an das Verteidigungsministerium mit Bitte um Prüfung und Stellungnahme.

 Als Spaß bezeichnete der junge Mann das verschicken von Hitler-Bildern in Whatsapp.

20-Jähriger verschickt Hitler-Bilder - Gericht bestraft ihn mit Arrest

In dieser WhatsApp-Gruppe verabreden sich die zehn Freunde normalerweise, um feiern zu gehen. Doch ab und an tauchen zwischen organisatorischen Fragen, zum Beispiel wer wem noch wie viel Geld für den Eintritt schuldet, auch Bilder von Adolf Hitler auf.

„Als Spaß gesehen“ hat das Teilen solcher Bilder ein 20-jähriger Angeklagter aus Nersingen, der sich jetzt im Amtsgericht in Neu-Ulm vor dem Jugendschöffengericht verantworten musste.

Ihm wird von Staatsanwältin Patrizia Rabe vorgeworfen, im Juli 2019 in besagter ...

Prozess im Mordfall Lübcke

Lübcke-Mord: Laut Angeklagtem gab es keine Mitwisser

Im Prozess um den gewaltsamen Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben die Hinterbliebenen über ihren Anwalt Fragen an den Angeklagten gestellt.

Der Verteidiger wollte von Stephan Ernst, der die Bluttat gestanden hat, insbesondere etwas über die Stunden davor erfahren und stellte Fragen nach weiteren Mitwissern außer dem Mitangeklagten Markus H., der bei der Tat ebenfalls anwesend gewesen sein soll. „Von meiner Seite: nein“, sagte der mutmaßliche Rechtsterrorist dazu.