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Die Polizei hat hart durchgegriffen.

Justizministerin Lambrecht: „Der Staat muss zeigen, wer das Gewaltmonopol hat“

Justizministerin Christine Lambrecht hat den Polizeieinsatz mit Wasserwerfern gegen Demonstranten gebilligt, die am Mittwoch in Berlin gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert haben.

Wenn Auflagen wie Maskenpflicht oder Abstandhalten bewusst missachtet würden, müsse die Versammlung aufgelöst werden, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Der Staat muss zeigen, wer in diesem Land das Gewaltmonopol hat.

 Laut Polizei verliefen Versammlung und Gegenkundgebung störungsfrei.

Der Lockdown in Vorarlberg macht den Menschen in Lindau Angst

Der Lockdown in Vorarlberg bereitet Lindauern Angst. Dort sind Intensivstationen fast voll, die Coronazahlen sind um ein Vielfaches höher, aber die Vorarlberger dürfen jederzeit über die Grenze.

13 Intensivbetten standen am Montag in ganz Vorarlberg noch zur Verfügung. 35 Menschen mussten wegen ihrer Corona-Erkrankung auf Intensivstationen behandelt werden. Fast 200 Patienten liegen mit Corona in einem Krankenhaus. 74 Menschen sind in Vorarlberg bisher an Corona gestorben, davon 52 allein in den vergangenen sieben Wochen.

 Auf einem Video bei Youtube ist zu sehen, wie der Arzt Rolf Kron bei der Veranstaltung der Pandemie-Leugner Ende Oktober in Lin

Nazi-Verdacht bei den Lindauer "Klardenkern": Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Leugner der Corona-Pandemie stehen unter Nazi-Verdacht: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Arzt, der in Lindau den Hitlergruß gezeigt hat. Die Veranstalterin verteidigt ihn.

Rolf Kron ist am 25. Oktober bei der Veranstaltung von „Klardenken“ in Lindau aufgetreten. Ein Youtube-Video zeigt den Auftritt des aus Kaufering stammenden Arztes, der bei vielen Veranstaltungen der Pandemie-Leugner als Redner auftritt. Nach Minute 32 ist zu sehen, wie er das Mikrofon in die linke Hand nimmt, den Körper strafft und die rechte Hand ...

Chemnitz

Spannung in fünf Städten: Wer wird Kulturhauptstadt 2025?

Jahrelang wurden Ideen gewälzt, Programme aufgestellt und dicke Bewerbungen geschrieben.

Am Mittwoch (28.10.) gegen 13.30 Uhr soll es nun soweit sein: Dann verkündet die europäische Auswahljury in einem Livestream, welche deutsche Stadt im Jahr 2025 den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ tragen wird. Auf der Shortlist sind noch fünf Bewerber: Chemnitz, Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg.

Ursprünglich waren acht Städte ins Rennen gegangen, doch Dresden, Gera und Zittau schieden in der ersten Runde im Dezember ...

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife

Männer stehlen Bier aus Tankstelle und brüllen „Sieg Heil“

Zwei Betrunkene haben im Landkreis Passau aus einer Tankstelle zwei Dosen Bier gestohlen, die Polizei beleidigt, „Sieg Heil“ gebrüllt und mehrfach den sogenannten Hitlergruß gezeigt. Laut Angaben vom Sonntag müssen die beiden etwa 30 Jahre alten Männer nach dem Vorfall am Freitagabend in Hauzenberg mit mehreren Strafverfahren rechnen.

Der Aussteiger Philip Schlaffer bei seinem Vortrag in der Angerhalle Möhringen.

Gruppendynamik zog Ex-Neonazi in rechtsextreme Szene

Respekt, Toleranz, Vorurteile oder Mobbing – Rund 80 Jugendliche und junge Erwachsene des Berufsförderungszentrums (BFZ) Möhringen haben sich bei einem Aktionstag mit diesen Themen auseinandergesetzt. Der Aussteiger aus der Neonazi-Szene Philip Schlaffer hat zum Abschluss seine Lebensgeschichte in der Angerhalle erzählt.

Impulsgeber für diesen Aktionstag sei die BFZ-Jugendvertretung selbst gewesen, die bemängelte, dass zu wenig Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme im alltäglichen Leben und Arbeiten vorherrsche, wie es ...

Rund 20 Interessierte kommen im Rittersaal Anfang Oktober für einen Runden Tisch zum Thema Rechtsextremismus zusammen.

Hakenkreuze und rechte Parolen auf Mauern: Wie Tettnang mit Rechtsextremismus umgehen will

Graffitis mit rechtsextremen Symbolen an Mauern, ein mit Hakenkreuzen beschmierter Blitzer oder eine mutwillig in Brand gesteckte Asylbewerberunterkunft: Rechtsextremismus ist kein Phänomen der Großstadt, sondern auch in Tettnang präsent.

Diese Handlungen sind viel bewusster, als man vielleicht denken würde.

Brigitte Ganzmann, Integrationsbeauftragte der Stadt Tettnang

Wie die Stadt künftig mit der Thematik umgehen will und welche Möglichkeiten es gibt, um die Menschen dafür zu sensibilisieren, das ist ...

Sozialminister Manne Lucha überreichte Peter Eitel (rechts) iim Sommer 2018 in Ravensburg die Staufermedaille

Vortrag: Wie die Nazis das schwarze Oberland braun färbten

Wann erscheint der dritte Band der „Geschichte Oberschwabens im 19. und 20. Jahrhundert“? Das wird Autor und Alt-Stadtarchivar Peter Eitel oft gefragt. „Fragen Sie in einem Jahr mal wieder nach“, gab er im Innenhof des Humpismuseums Auskunft, wo er zuletzt ausgewählte Textpassagen aus dem neuen Buch vortrug, an dem er seit Jahren arbeitet.

Es verspricht spannend zu werden, denn es umfasst die Zeitspanne der Weimarer Republik und ihres Untergangs, die Nazizeit in Oberschwaben, den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach.

Das Hauptgebäude des Energieversorgers MVV

Sitznachbar zeigt Hitlergruß: MVV Energie entlässt Manager

Er hebt einen Bierkrug, sein Nebensitzer macht den Hitlergruß: Wegen eines solchen Fotos im Internet hat der Mannheimer Energieversorger MVV einen seiner Manager entlassen. Die MVV dulde „keinerlei Nähe zu rechtsradikalen Positionen“, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Mann sei gleichzeitig als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft abberufen worden. Das Foto zeigt den Mann gemeinsam mit zwei weiteren Menschen, von denen einer den Arm zum Hitlergruß hebt.

MAD-Präsident Christof Gramm

AKK: MAD muss Kampf gegen Extremismus vorantreiben

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) muss aus Sicht von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) den Kampf gegen Extremismus unter neuer Führung stärker voranbringen.

„Wir sehen jetzt, dass wir in eine neue Phase kommen, dass zusätzliche Dynamik notwendig wird“, sagte die Ministerin am Freitag am Rande eines Truppenbesuches in der Lüneburger Heide. „Unser Ziel ist es, dass der Militärische Abschirmdienst wirklich zur Speerspitze des Kampfes gegen Extremismus wird, vor allen Dingen auch gegen Rechtsextreme.