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Über eine Stunde lang hat der Gemeinderat am Donnerstag etliche interessierte Aalener Bürger vor dem Sitzungssaal auf den Beginn

Mann zeigt Hitlergruß im Aalener Rathaus

Im Aalener Rathaus hat ein 41-Jähriger am Montagmorgen gegen 9 Uhr vor mehreren Zeugen den Hitlergruß gezeigt.

Als er von Mitarbeitern des Rathauses aufgefordert wurde, zu gehen, holte er mit seinem mitgeführten Helm aus und versuchte, nach einem 36-Jährigen zu schlagen. Der 41-Jährige wurde letztlich von zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes überwältigt, wobei er sich leicht verletzte.

Die Polizei nahm den Mann bis 13 Uhr in Gewahrsam und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Eine Straßenbahn ist mit der Aufschrift «Zivilcourage»

Jugendlicher greift bei Hitlergruß ein und wird geschlagen

Ein Mann soll in einem Münchner Einkaufszentrum mehrfach den Hitlergruß gezeigt und einen Jugendlichen geschlagen haben, der ihn zur Rede stellen wollte. Der 15-Jährige habe den Mann aufgefordert, aufzuhören, nachdem dieser mehrfach den rechten Arm zum verbotenen Gruß ausgestreckt habe, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Daraufhin habe der Mann den Jungen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihn verletzt. Beamte des Staatsschutzes ermittelten einen 56 Jahre alten Verdächtigen ohne festen Wohnsitz.

Soldaten

Kramp-Karrenbauer: Kein Platz für Radikale in der Bundeswehr

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach den Ermittlungen wegen Verdachts auf einen neuen Fall von Rechtsextremismus im Kommando Spezialkräfte (KSK) ein hartes Vorgehen angekündigt.

„Jeder, der in irgendeiner Art und Weise radikal bei der Bundeswehr auffällt, hat in dieser Bundeswehr keinen Platz“, sagte die CDU-Vorsitzende am Sonntag bei einem Besuch im Kosovo. Das gelte insbesondere für das KSK, „denn das KSK ist ein Stück Aushängeschild“, sagte sie.

Band bei einem Auftritt

Hitzige Debatte: Spielen Bands mit rechten Fans im Club Vaudeville?

Im großen Saal des Club Vaudeville sind es normalerweise die Bands, die die Massen zum Toben bringen. Unter den Abzugsrohren und zwischen massiven Graffiti wird bei der Hauptversammlung aber eines deutlich: Auch zwischen den Mitliedern kann es heiß hergehen. Dabei geht es nicht um formale Tagungspunkte – sondern um das eigene Selbstverständnis.

Im Eingangsbereich des Clubs hängt ein kleines Schild. „Keinen Fußbreit den Faschisten“ steht darauf.

Bundespolizei

Schwarzfahrer-Paar randaliert bei Karlsruher Bundespolizei

Ein beim Schwarzfahren erwischtes Pärchen hat bei der Bundespolizei in Karlsruhe so heftig randaliert, dass der Mann in der Psychiatrie gelandet ist. Die beiden waren im Zug aus Stuttgart ohne Tickets unterwegs, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. An einem Bahnhof versteckten sie sich vor gerufenen Polizeibeamten außerhalb des Zuges. Dann stiegen sie wieder in den abfahrenden Zug. Der 33 Jahre alte Mann beleidigte und nötigte das Zugpersonal.

Drei Personen stehen in einer Reihe vor einer Leinwand

So kann jeder etwas gegen rechte Hetze tun

Private oder doch öffentliche Rechtsrockparty? Es ist eine Frage, der sich der politische Filmemacher Peter Ohlendorf nach Ausstrahlung seines Filmes „Blut muss fließen“ in der Wangener Stadthalle stellte – und gleichzeitig interessante Antworten lieferte.

Klar wurde aber auch: Jeder kann etwas tun – und sei es „nur“ durch Sprachhygiene.

Knapp drei Wochen ist es her, dass sich das „Bündnis Landkreis Ravensburg Nazifrei“ in Wangen gründete.

Polizei mit Blaulicht

Aus Fremdenhass angepöbelt und mit Bierflasche geschlagen

Aus Fremdenhass soll ein 29-Jähriger in Oberbayern einem 21-Jährigen eine Bierflasche an den Kopf geschlagen haben. Bei dem Zwischenfall am Bahnhof in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) hatte der Mann laut Polizeibericht vom Montag sein Opfer zunächst „eindeutig fremdenfeindlich“ beleidigt und getreten. Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Der Täter war laut Polizei am Sonntagnachmittag in einer Dreiergruppe unterwegs, die das Opfer und seine Begleitung angepöbelt und den Hitlergruß gezeigt ...

Türgriffe in Form eines Paragraphen

Rechtsextreme Videos: Urteil Volksverhetzung rechtmäßig

Wegen der Produktion volksverhetzender Videos, in denen auch der Holocaust geleugnet wurde, müssen zwei Menschen nach einem Münchner Urteil ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts München II, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Es ist damit rechtskräftig.

Einer der Angeklagten war im Oktober 2018 in München zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Die andere Angeklagte muss für zehn Monate in Haft.

Rassismus

Bulgarien mit zwei Geisterspielen bestraft

Die UEFA hat den bulgarischen Fußball-Verband nach den rassistischen Ausfällen der Fans in der EM-Qualifikation hart bestraft.

Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer des Europäischen Fußball-Verbandes verhängte nach den Vorkommnissen beim 0:6 der Bulgaren gegen England eine Sperre von zwei Geisterspielen und eine Geldstrafe von insgesamt 85.000 Euro. Wie die UEFA am Dienstag mitteilte, wurde das zweite Spiel unter Zuschauerausschluss zur zweijährigen Bewährung ausgesetzt.

Auf der Straße in Dresden

Tausende Menschen protestieren in Dresden gegen Pegida

Mehrere Tausend Menschen haben in Dresden gegen die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Bewegung demonstriert.

Anlass war der Jahrestag der selbst ernannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida), die am 20. Oktober 2014 ihre erste Versammlung in Dresden abgehalten hatten. Die Veranstalter der Proteste gingen von mehr als 5000 Teilnehmern aus. Zu der Kundgebung hatte das Bündnis „Herz statt Hetze“ aufgerufen.