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Bundespolizei

Schwarzfahrer-Paar randaliert bei Karlsruher Bundespolizei

Ein beim Schwarzfahren erwischtes Pärchen hat bei der Bundespolizei in Karlsruhe so heftig randaliert, dass der Mann in der Psychiatrie gelandet ist. Die beiden waren im Zug aus Stuttgart ohne Tickets unterwegs, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. An einem Bahnhof versteckten sie sich vor gerufenen Polizeibeamten außerhalb des Zuges. Dann stiegen sie wieder in den abfahrenden Zug. Der 33 Jahre alte Mann beleidigte und nötigte das Zugpersonal.

Drei Personen stehen in einer Reihe vor einer Leinwand

So kann jeder etwas gegen rechte Hetze tun

Private oder doch öffentliche Rechtsrockparty? Es ist eine Frage, der sich der politische Filmemacher Peter Ohlendorf nach Ausstrahlung seines Filmes „Blut muss fließen“ in der Wangener Stadthalle stellte – und gleichzeitig interessante Antworten lieferte.

Klar wurde aber auch: Jeder kann etwas tun – und sei es „nur“ durch Sprachhygiene.

Knapp drei Wochen ist es her, dass sich das „Bündnis Landkreis Ravensburg Nazifrei“ in Wangen gründete.

Polizei mit Blaulicht

Aus Fremdenhass angepöbelt und mit Bierflasche geschlagen

Aus Fremdenhass soll ein 29-Jähriger in Oberbayern einem 21-Jährigen eine Bierflasche an den Kopf geschlagen haben. Bei dem Zwischenfall am Bahnhof in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) hatte der Mann laut Polizeibericht vom Montag sein Opfer zunächst „eindeutig fremdenfeindlich“ beleidigt und getreten. Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Der Täter war laut Polizei am Sonntagnachmittag in einer Dreiergruppe unterwegs, die das Opfer und seine Begleitung angepöbelt und den Hitlergruß gezeigt ...

Türgriffe in Form eines Paragraphen

Rechtsextreme Videos: Urteil Volksverhetzung rechtmäßig

Wegen der Produktion volksverhetzender Videos, in denen auch der Holocaust geleugnet wurde, müssen zwei Menschen nach einem Münchner Urteil ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Urteil des Landgerichts München II, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Es ist damit rechtskräftig.

Einer der Angeklagten war im Oktober 2018 in München zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Die andere Angeklagte muss für zehn Monate in Haft.

Rassismus

Bulgarien mit zwei Geisterspielen bestraft

Die UEFA hat den bulgarischen Fußball-Verband nach den rassistischen Ausfällen der Fans in der EM-Qualifikation hart bestraft.

Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer des Europäischen Fußball-Verbandes verhängte nach den Vorkommnissen beim 0:6 der Bulgaren gegen England eine Sperre von zwei Geisterspielen und eine Geldstrafe von insgesamt 85.000 Euro. Wie die UEFA am Dienstag mitteilte, wurde das zweite Spiel unter Zuschauerausschluss zur zweijährigen Bewährung ausgesetzt.

Auf der Straße in Dresden

Tausende Menschen protestieren in Dresden gegen Pegida

Mehrere Tausend Menschen haben in Dresden gegen die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Bewegung demonstriert.

Anlass war der Jahrestag der selbst ernannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida), die am 20. Oktober 2014 ihre erste Versammlung in Dresden abgehalten hatten. Die Veranstalter der Proteste gingen von mehr als 5000 Teilnehmern aus. Zu der Kundgebung hatte das Bündnis „Herz statt Hetze“ aufgerufen.

VAR

Italienischer Verband will mit VAR Fans identifizieren

Angesichts anhaltender Diskriminierungen in Stadien will der italienische Fußballverband nun mit Hilfe des Videobeweises gegen das rassistische Verhalten von Fans vorgehen.

Mit dem VAR sollen in Zukunft nicht nur Schiedsrichterentscheidungen überprüft werden, sondern auch auffällig gewordene Zuschauer identifiziert werden. „Es ist ein weit verbreitetes Phänomen. Das muss aufhören, und dafür werden wir den Videobeweis nutzen“, sagte Verbandspräsident Gabriele Gravina dem italienischen Fernsehsender Sky Sport.

Rassismus

Rassismus-Vorfälle: Bulgarische Fußball-Fans festgenommen

In Bulgarien sind nach den Rassismus-Vorfällen beim EM-Qualifikationsspiel gegen England sechs bulgarische Fußballfans festgenommen worden.

Die Männer werden verdächtigt, an den Entgleisungen im Stadion beteiligt gewesen zu sein. Drei weitere Fans werden gesucht. Das teilte die bulgarische Polizei während einer Aktion zur Feststellung der Verantwortlichen für die Rassismus-Vorfälle vom Montagabend im Wassil-Lewski-Stadion in Sofia mit. Die Aktion sollte weiter gehen.

Nach Militärsalut, Hitlergruß und Affenlauten - das muss im Fußball jetzt passieren

Skandale über Skandale: Bulgarische Fans sorgen mit Hitler-Grüßen und rassistischen Äußerungen beim EM-Qualifikationsspiel gegen England für Spielunterbrechungen - türkische Spieler salutieren nach Torerfolgen medienwirksam und bringen so ihre Unterstützung mit den türkischen Streitkräften zum Ausdruck, die in einer Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien vorgehen.

In der aktuellen Folge des Fußball-Podcasts "Anschwitzen" nehmen sprechen unsere Redakteure dazu Klartext.

14.10.2019, Bulgarien, Sofia: Fußball: EM-Qualifikation, Bulgarien - England, Gruppenphase, Gruppe A, 8. Spieltag. Bulgarische F

Rassismus-Eklat in Sofia: Es braucht harte Strafen

Die Szenen in Sofia waren ekelhaft. Junge Männer, die ungehemmt und ungehindert den Hitlergruß zeigten und die dunkelhäutigen englischen Spieler beleidigten. Das war ganz sicher einer der bittersten Abende der jüngeren Vergangenheit im europäischen Fußball. Leider ist er kein Einzelfall. Nicht nur bei den Bulgaren, die Wiederholungstäter sind, auch in Italien und anderen großen europäischen Ligen gibt und gab es in der Vergangenheit hässliche Szenen.