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WDR

WDR entscheidet sich gegen Zusammenarbeit mit Nemi El-Hassan

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat sich endgültig gegen eine Zusammenarbeit mit der Journalistin Nemi El-Hassan entschieden. Das teilte der öffentlich-rechtliche Sender in Köln am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Zuvor hatte die Journalistin einen Gastbeitrag in der «Berliner Zeitung» veröffentlicht, in dem sie Kritik am WDR zum Umgang mit ihr in den vergangenen Wochen äußerte. Vom Sender hieß es als Begründung für seine Entscheidung: «Das Vertrauen für eine künftige Zusammenarbeit ist nicht mehr vorhanden.

Proteste im Libanon

Streit um Ermittlungen in Beirut eskaliert

Der Streit um die schleppende Aufarbeitung zur Explosion von Beirut ist in der libanesischen Hauptstadt auf tödliche Weise eskaliert. Bei einem Protest kam es dort zu Schüssen und schweren Feuergefechten auf offener Straße.

Mindestens sechs Menschen wurden Innenminister Bassam Maulawi zufolge getötet, 30 weitere laut Rotem Kreuz verletzt. Auf Videos waren Verwundete zu sehen sowie bewaffnete Männer bei Schusswechseln in Wohnvierteln. Nach etwa vier Stunden schien sich die Lage etwas zu beruhigen.

Nadschib Mikati

Neue Regierung im Krisenland Libanon gebildet

Nach einem monatelangen Machtkampf steht im krisengeschüttelten Libanon die neue Regierung. Ministerpräsident Nadschib Mikati und Staatschef Michel Aoun einigten sich am Freitag auf ein neues Kabinett.

Der neue Regierungschef sagte zu, mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um den Libanon aus der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise zu führen. Die Lage des Landes sei «sehr schwer», erklärte Mikati in einer emotionalen ersten Ansprache.

Libanon

Treibstoffkrise im Libanon spitzt sich weiter zu

Die Versorgungskrise im Libanon spitzt sich weiter zu. In der Hauptstadt Beirut und der Umgebung bildeten sich am Donnerstag, wie bereits in den vergangenen Tagen und Wochen, lange Schlangen an den noch geöffneten Tankstellen.

Einige stehen dort Stunden an, ehe sie dann wegen des Benzinmangels wieder mit leeren Tanks und Kanistern abdrehen. Selbst im Bürgerkrieg (1975-1990) habe es keine solche Krise mit Blick auf den Treibstoff im Land gegeben, sagte Taxifahrer Mohammed Mali der Deutschen Presse-Agentur.

Jair Lapid

Lapid: Abzug aus Afghanistan richtig, aber falsch umgesetzt

Israels Außenminister Jair Lapid sieht den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan nicht als Anzeichen für ein Ende der Einflussnahme des mächtigen Verbündeten in der Region.

«Die USA suchen nach neuen Wegen, Dinge zu beeinflussen», sagte Lapid am Mittwoch vor ausländischen Journalisten in Jerusalem. «Ich glaube nicht, dass sie sich aus dem Nahen Osten zurückziehen.»

Zu der Art des US-Abzugs aus Afghanistan sagte Lapid allerdings: «Es war vermutlich die richtige Entscheidung, die nicht auf die richtige Weise umgesetzt wurde.

Israel

Aktivisten: Israel greift Ziele der Hisbollah in Syrien an

Israels Luftwaffe hat laut Aktivisten in der Nacht zu Donnerstag ein Waffenlager sowie Posten der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah in Syrien angegriffen.

Mehrere Raketen seien nördlich der Hauptstadt Damaskus eingeschlagen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Angriffe waren Augenzeugen zufolge auch im angrenzenden Libanon zu hören. Die Armee habe die meisten Raketen abgefangen, berichteten syrische Medien übereinstimmend.

Konflikt in Nahost

Hisbollah warnt vor Eskalation in Konflikt mit Israel

Nach dem jüngsten Schlagabtausch mit Israel warnt die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah vor einer Eskalation.

«Was in den vergangenen Tagen geschehen ist, war sehr gefährlich und eine Entwicklung, die es seit 15 Jahren nicht gegeben hat», sagte Generalsekretär Hassan Nasrallah in einer Fernsehansprache. Die Hisbollah strebe keinen Krieg an. «Aber wir sind darauf vorbereitet und haben keine Angst davor.»

Nasrallah begründete den Raketenangriff auf israelisches Gebiet am Freitag mit dem Ziel, ein Gleichgewicht der Kräfte ...

Libanon

Fünf Tote bei bewaffneten Zusammenstößen im Libanon

Im Libanon sind bei einem Zusammenstoß sunnitischer Anwohner mit Anhängern der schiitischen Hisbollah mindestens fünf Menschen getötet worden, darunter drei Anhänger der Miliz.

Die Kämpfe brachen laut Sicherheitskreisen südlich von Beirut beim Trauermarsch für Ali Schibli aus, der einer Hisbollah-nahen Gruppe angehört hatte. Er war am Samstag bei einer Hochzeit vom Angehörigen eines sunnitischen Stamms erschossen worden. Der Schütze wiederum war Bruder eines Jugendlichen, den Schibli vor einem Jahr getötet haben soll.

Der mutmaßliche Brandstifter, ein 45-Jähriger aus Ulm, hat sich in die Türkei abgesetzt.

Anschlag auf Synagoge: Ein früherer Weggefährte des Täters berichtet

Ein 45-Jähriger aus Ulm soll den Brandanschlag auf die Ulmer Synagoge verübt und sich nach der Tat in die Türkei abgesetzt haben. Nach ihm wird nun international mit Haftbefehl gefahndet. Das gaben die Ermittlungsbehörden jetzt bekannt.

Doch welches Motiv könnte der Mann gehabt haben? Antisemitisch? Islamistisch? Ein Zeitgenosse früherer Jugendtage des Tatverdächtigen sagt: „Davon war er kilometerweit entfernt.“

Ich mag ihn sehr als Mensch.

Hisbollah-Betätigungsverbot

Hisbollah-Betätigungsverbot weitgehend folgenlos

Das im Frühjahr 2020 ausgesprochene Betätigungsverbot für die schiitische Hisbollah in Deutschland hat bislang kaum Folgen gehabt. Das gilt sowohl für die Aktivitäten der libanesischen Bewegung im Inland wie für das Verhältnis zum Libanon selbst.

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP schreibt die Bundesregierung, nach ihrer Einschätzung habe die Anordnung «keine entwicklungs-, außen- und sicherheitspolitischen Konsequenzen für die Beziehungen zum Libanon».