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 Freude über den druckfrischen Oberschwäbischen Kalender 2020: Elke Mahlke (links) und Josef Schaut vom Kalenderteam des Vereins

Kalender trifft den Nerv Oberschwabens

„Mir schaffeds“ ist der Titel des Oberschwäbischen Kalenders 2020 – ein Aufruf voller Zuversicht, heimatliche Kultur und schwäbische Mundart zu erhalten und mit Weltoffenheit und sozialem Engagement zu verknüpfen, heißt es in einer Pressemitteilung der Pädagogischen Hoschschule (PH) Weingarten.

Vorgestellt wurde der Kalender nun im Festsaal der PH. Mitglieder des Vereins zur Förderung von Bildung und regionaler Kultur, die Kalendermacher, erzählten von seiner Entstehung.

Eugen Brunner und seine acht Frauen hören auf.

Eugen Brunner und sein Team verabschieden sich vom Seniorentreff

Eugen Brunner hört im Alter von 83 Jahren als Leiter des Seniorentreffs der Pfarrei auf. Am Dienstag bewirtete sein Team in Kirchbierlingen letztmals 50 ältere Mitbürger im Gemeindesaal über dem Kindergarten St. Martinus.

Alters- und gesundheitshalber gebe er die Leitung des Seniorentreffs auf, erklärte Eugen Brunner zum Abschied. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für ihn hat sich bisher nicht gefunden.

16 Jahre lang hat Brunner die Seniorennachmittage vorbereitet und mitgestaltet.

 Im Himmel trifft Höllenheizer Luzifer auf den seiner ursprünglichen Funktion entsprechend gekleideten Wettermacher Petrus.

Beim Emerkinger Mundartabend tönt Schwäbisch bestens

Einen Mundartabend unter dem Motto „Von ällem äbbes, rond om da Bussa“ haben die Gemeinden Hausen am Bussen und Unterwachingen sowie der Förderverein Schwäbischer Dialekt am Dienstag in der Emerkinger Römerhalle veranstaltet. Da wurde schwäbisch weniger drum herum als munter drauf los geschwätzt.

Schwäbisch hat sich ab 1200 nach Christus in 30 Aussprachevariationen aus dem Alemannischen entwickelt, gab Hermann Wax aus Ehingen die für das Verständnis des Dialekts unverzichtbare Einleitung.

Sonja Neumann und Wilhelm Rudat am Akkordeon.

Kartoffel, Käs und schwäbischer Dialekt in Munderkingen

Einen vielfältigen und vergnüglichen Samstagabend erlebten rund 80 Besucher des Gemeindehauses St. Michael. Zum sechsten Mal servierte die Kolpingsfamilie vom schwäbischen Buffet „Kartoffeln ond Käs“. Im Vorfeld und im Nachgang dazu gab es Akkordeonmusik, außerdem brachte Hermann Wax den Gästen den schwäbischen Dialekt näher.

2007 hatte Thomas Schartmann die Idee, das schwäbische Freitagsessen „Kartoffeln und Käse“ mit einer kulturellen Veranstaltung zu verknüpfen.

Auch Hillu´s Herzdropfa werden beim Mundartabend in Emerkingen mit dabei sein und die Gäste unterhalten.

Schwäbisch „rond om da Bussa“

Dem Erhalt der Mundart hat sich der Förderverein „Schwäbischer Dialekt“ verschrieben. Dazu gehört es auch, regelmäßig Mundartabende zu veranstalten – wie am Dienstag, 26. November, in der Römerhalle in Emerkingen. Unter dem Motto „Von ällem äbbes, rond om da Bussa“ werden regionale Künstler an diesem Abend zu erleben sein. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass bereits eine Stunde früher. Anschließend gibt es einen Stehimbiss.

Viele KünstlerDass „schwäbisch schwätza gar it so schwer isch“, das wollen an diesem Abend folgende Künstler ...

Mundart mit Hermann Wax am Mittwoch

Die Ausstellung „Fremde Heimat“ in Ochsenhausen beschäftigt sich derzeit mit dem Begriff Heimat: Die junge Malerin Renée Nakad und Fotograf Andreas Reiner haben gemalte und fotografierte Portraits zu einer Serie zusammengefügt. Das Projekt heißt „Fremde Heimat“ und wird in einer Ausstellung gezeigt. Bis Montag, 10. Juni, sind die Kunstwerke im Kuhstall von Schäfers Café- und Wirtshaus im Schlossbezirk zu sehen. Veranstalter ist das Bildungswerk Ochsenhausen.

Ludwig Dorner

Der Schwabe Ludwig Michael Dorner kann vieles außer Hochdeutsch

Im Rahmen eines vierstündigen Volkschochschulworkshops hat Ludwig Michael Dorner am Samstag im Franziskanerkloster 14 interessierten Zuhörern die Lebenswelt Oberschwabens nahe gebracht. Die Lesung aus seiner als Buch erschienenen Sammlung „Etz isch noch go gnuag Hai hunta!“ unterbrach er mit gefilmten Szenen von Traditionsveranstaltungen.

Schon Leuten von der Schwäbischen Alb erscheint manches befremdlich, was etliche Kilometer südlich und jenseits der Donau selbstverständlich zu sein scheint.

Bernd Schilling(vorne Mitte) wurde nach 20 Jahren als Kommandant verabschiedet, (von links) Daniel Weininger, Erster Bürgermeist

Neuer Abteilungskommandant für Feuerwehr Nendingen im Dienst

Die Nendinger Feuerwehrabteilung hat mit Dominik Reichle einen neuen Abteilungskommandanten. Er ist Nachfolger von Bernd Schilling der nach zwanzig Jahren die Kommandobrücke aus beruflichen und privaten Gründen verlässt (wir haben berichtet).

In der Jahreshauptversammlung wurde Dominik Reichle einstimmig gewählt wie auch Daniel Weininger dem seitherigen und damit auch künftigen Stellvertreter. Der Erste bürgermeister Emil Buschle, begleitet vom Ordnungsamt-Chef Johannes Hamma, überbrachte verbunden mit einem Geschenk, Dank und ...

Fasnetausgraben fasnet Munderkingen Wuselingen Glompiger

Glombiger oder Glompiger? So wird der Fasnetsdonnerstag richtig geschrieben

Auf den Glompigen freuen sich wohl so gut wie alle Munderkinger schon seit Wochen. Die Donaustadt sticht dabei mit seinem Tag der Fasnetsausgrabung nicht nur deshalb heraus, weil er eine Woche früher als sonst wo stattfindet. Alleinstellungsmerkmal hat auch der Name an sich. Denn der Glompige wird mit „p“ und nicht wie sonst üblich mit „b“ geschrieben. Der Ehinger Etymologe Hermann Wax hat eine Erklärung, woran das liegt.

Ursprünglich mit  „p“ „Das Wort Glompiger kommt eigentlich von dem Gelumpe, also Lumpen.

Ehrenmitglied Rudi Ferner 25 Jahre, Vorsitzender Rolf Baumann und Ehrenmitglied Albert Schilling 30 Jahre

Verein „Liederkranz“ ehrt Mitglieder für 30 und 25 Jahre Treue

TUTTLINGEN–NENDINGEN (wu) – In der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins „Liederkranz“ konnte der Vorsitzende Rolf Baumann drei Jubilare für langjährige Vereinszugehörigkeit ehren. Erwin Ulmer, er war früher auch Dirigent des Chors, und Rudi Ferner gehören seit 25 Jahren dem MGV an und wurden daher zu Ehrenmitgliedern ernannt Eine Ehrenurkunde für 30 Jahre Mitgliedschaft erhielt Albert Schilling.

Zu Beginn des Jahresrückblicks von Rolf Baumann gedachte die Versammlung den verstorbenen Sängern Egon Manz, Hermann Wachter, ...