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Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Größte Kultureinrichtung soll reformiert werden

Schon der Name klingt wenig dynamisch: Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Dahinter verbirgt sich allerdings ein kultureller Kosmos, der auch weit jenseits nationaler Grenzen seinesgleichen sucht.

Mit der Stiftung soll nun die größte deutsche Kultureinrichtung aufgelöst werden. Eine entsprechende Empfehlung präsentierte der von Bund und Ländern getragene Wissenschaftsrat am Montag in Berlin nach zweijähriger Analyse der Dachorganisation von staatlichen Museen, Bibliotheken und Instituten.

Alte Nationalgalerie

Die Berliner Museumsinsel öffnet wieder

Das Museum ist jetzt eine Einbahnstraße. „Wir führen die Besucher mit Pfeilen durch die Räume“, sagt Ralph Gleis. Der Leiter der Alten Nationalgalerie in Berlin zeigt auf Blätter mit den Grundrissen seiner drei Etagen. Dicke grüne Filzstriche markieren, wo es vom 12. Mai an langgehen soll im klassizistischen Bau.

Dann gehört die Alte Nationalgalerie mit ihren Werken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu jenem Teil der Museumsinsel, der nach zwei Monaten Corona-Pause wieder öffnen darf.

Flick-Sammlung

Berlin verliert Flick-Sammlung

Mit der „Flick Collection“ verlieren die Berliner Museen überraschend eine der wichtigsten und zugleich umstrittensten Privatsammlungen. Der Leihvertrag endet im kommenden Jahr.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Contemporary Art Limited haben sich geeinigt, den im Jahr 2003 geschlossenen Leihvertrag über die „Flick Collection“ am 30. September 2021 auslaufen zu lassen, wie die Stiftung am Freitag mitteilte. Hinweise, wo die Sammlung des Unternehmers Friedrich Christian Flick künftig verbleiben soll, gab es zunächst nicht.

Hermann Parzinger

Parzinger: Schädel hätten nie hierhergebracht werden dürfen

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat die Herkunft von knapp 1200 menschlichen Schädeln aus der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika erforscht. Nun sollen sie zurückgegeben werden.

Die Schädel gehören zu den anthropologischen Sammlungen, die die Stiftung 2011 von der Charité - den Berliner Universitätskliniken - übernommen hatte.

„Wir haben die Schädel zunächst gereinigt und konservatorisch behandelt. Sie waren davor absolut unangemessen, sogar feucht gelagert, teilweise mit Schimmel befallen“, schilderte der ...

Berliner Humboldt Forum als „neue Chance für Rückgaben“

Von der Eröffnung des Humboldt Forums in Berlin erwarten sich Verantwortliche in Politik und Museen neue Schubkraft für die Diskussion um Restitutionen kolonialer Objekte.

„Das Humboldt Forum wird eine Blaupause für einen partnerschaftlichen Dialog und zukunftsfähigen Umgang miteinander sein, an der man unsere Ernsthaftigkeit wird ablesen können“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Humboldt Forum

Grütters will niedrigschwellige Angebote

Für einen guten Start des geplanten Humboldt Forums in Berlin reicht kostenloser Zugang aus Sicht von Kulturstaatsministerin Monika Grütters allein nicht aus.

„Erfolg werden wir vor allem mit einer Kombination aus freiem Eintritt und klugen Vermittlungsstrategien haben“, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin. Die Frage sei, wie Barrieren abgebaut und attraktive Formate für sehr verschiedene Zielgruppen geschaffen werden können.

Humboldt Forum

Grütters will niedrigschwellige Angebote

Für einen guten Start des geplanten Humboldt Forums in Berlin reicht kostenloser Zugang aus Sicht von Kulturstaatsministerin Monika Grütters allein nicht aus.

„Erfolg werden wir vor allem mit einer Kombination aus freiem Eintritt und klugen Vermittlungsstrategien haben“, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin. Die Frage sei, wie Barrieren abgebaut und attraktive Formate für sehr verschiedene Zielgruppen geschaffen werden können.

Hermann Parzinger

Umstrittenes Berliner Museum soll neuen Namen bekommen

Das wegen hoher Baukosten von 450 Millionen Euro umstrittene Berliner Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts soll eine neue Bezeichnung bekommen.

„Es hat sich gezeigt, dass wir darüber noch einmal nachdenken müssen“, sagte der Präsident der zuständigen Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, der Deutschen Presse-Agentur.

„Beim Namen haben wir uns bislang erstmal an die Systematik der Nationalgalerie gehalten: Alte Nationalgalerie mit der Kunst des 19.

Umstrittenes Berliner Museum soll neuen Namen bekommen

Das wegen hoher Baukosten von 450 Millionen Euro umstrittene Berliner Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts soll eine neue Bezeichnung bekommen. „Es hat sich gezeigt, dass wir darüber noch einmal nachdenken müssen“, sagte der Präsident der zuständigen Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger. Die für das neue Haus bisher benutzten Bezeichnungen Museum der Moderne und Museum des 20. Jahrhunderts gelten als nicht ausreichend trennscharf.

Spatenstich für Berliner Museum der Moderne

Spatenstich in Berlin: Bau für Museum der Moderne beginnt

Ein Haus für die Kunst des 20. Jahrhunderts im Zentrum der Hauptstadt - das Museum der Moderne in Berlin nimmt Gestalt an.

Mit dem ersten symbolischen Spatenstich auf dem Baugelände am Potsdamer Platz ist am Dienstag der Weg für das 450-Millionen-Euro-Projekt frei geworden. Nach Kritik an der bereits nach oben korrigierten Kostenschätzung und den Vorbehalten gegen den Entwurf aus der Feder der Elbphilharmonie-Architeken Herzog & de Meuron sei sie nun „sehr erleichtert“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).