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Ausstellung „Benin. Geraubte Geschichte“

Deutsche Museen wollen koloniale Kontexte aufarbeiten

Museen in Deutschland stehen an der Schwelle zu einem neuen Umgang mit Raubgut und Kulturobjekten aus kolonialer Vergangenheit.

Das machen Verantwortliche in den Häusern und politische Entscheidungsträger in Gesprächen mit der Deutschen Presse-Agentur deutlich. Im Zentrum steht zunächst die in diesem Jahr geplante Rückübertragung der Eigentumsrechte an den Benin-Bronzen.

Etwa 1100 der kunstvollen Bronzen aus dem Palast des damaligen Königreichs Benin, das heute zu Nigeria gehört, sind in rund 20 deutschen Museen zu finden.

Ausstellung „Benin. Geraubte Geschichte“

Deutsche Museen wollen koloniale Kontexte aufarbeiten

Museen in Deutschland stehen an der Schwelle zu einem neuen Umgang mit Raubgut und Kulturobjekten aus kolonialer Vergangenheit.

Das machen Verantwortliche in den Häusern und politische Entscheidungsträger in Gesprächen mit der Deutschen Presse-Agentur deutlich. Im Zentrum steht zunächst die in diesem Jahr geplante Rückübertragung der Eigentumsrechte an den Benin-Bronzen.

Etwa 1100 der kunstvollen Bronzen aus dem Palast des damaligen Königreichs Benin, das heute zu Nigeria gehört, sind in rund 20 deutschen Museen zu finden.

Ausstellung „Benin. Geraubte Geschichte“

Übertragung von Benin-Bronzen: Museen vor neuer Zeitrechnung

Museen in Deutschland stehen an der Schwelle zu einem neuen Umgang mit Raubgut und Kulturobjekten aus kolonialer Vergangenheit. Das machen Verantwortliche in den Häusern und politische Entscheidungsträger in Gesprächen mit der Deutschen Presse-Agentur deutlich. Im Zentrum steht zunächst die in diesem Jahr geplante Rückübertragung der Eigentumsrechte an den Benin-Bronzen.

Etwa 1100 der kunstvollen Bronzen aus dem Palast des damaligen Königreichs Benin, das heute zu Nigeria gehört, sind in rund 20 deutschen Museen zu finden.

Gerhard Richter

100 Werke von Gerhard Richter für Berliner Nationalgalerie

Die Nationalgalerie in Berlin erhält 100 Werke von Gerhard Richter. Ein langfristiger Leihvertrag zwischen der Gerhard Richter Kunststiftung und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz wurde am Montag in Köln - dem Wohnsitz des Malers - unterzeichnet.

Die Werke sollen zunächst in der Neuen Nationalgalerie gezeigt werden und später dann im Museum des 20. Jahrhunderts, das gerade gebaut wird. Im Obergeschoss soll es dort einen Gerhard Richter gewidmeten Raum geben.

Benin-Bronzen

Deutschland will sämtliche Benin-Bronzen übereignen

Mit einem beispiellosen Schritt will Deutschland die Eigentumsrechte an den als Raubgut aus der Kolonialzeit geltenden Benin-Bronzen den nigerianischen Verhandlungspartnern übereignen.

In einer Absichtserklärung (Memorandum of understanding) wurden die Eckpunkte dafür von Vertretern beider Seiten in der nigerianischen Hauptstadt Abuja unterzeichnet. Zudem sind weiter «substanzielle Rückgaben» vorgesehen. Einzelheiten sollen beim nächsten Treffen voraussichtlich im Dezember vereinbart werden, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin ...

Kunst aus Ozeanien aus dem Jahr 1778: Kopf von einem Kriegsgott.

Im Humboldt Forum öffnen das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst ihre Türen

Schätze der Weltkulturen aus Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien: Das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin eröffnen am Donnerstag ihre ersten Ausstellungsräume im Humboldt Forum im Berliner Stadtschloss. Dabei sollen „bedeutende Bestände“ der beiden Museen zu sehen sein, die bis vor vier Jahren in Berlin-Dahlem ausgestellt waren, wie die Staatlichen Museen zu Berlin ankündigten. Etliches werde aber auch erstmals gezeigt.

Weitere Schätze im Humboldt Forum zu sehen

Museen im Humboldt Forum eröffnen weitere Räume

Mit einem weiteren Öffnungsschritt im Berliner Humboldt Forum sind von diesem Donnerstag an erstmals auch wegen kolonialer Hintergründe umstrittene Objekte der beteiligten Museen zu sehen.

Das Ethnologisches Museum und das Museum für Asiatische Kunst öffnen in der zweiten und dritten Etage des Westflügels ihre ersten Räume. Aus Sicht von Hartmut Dorgerloh, Intendant des Zentrums für Kunst, Kultur und Wissenschaft, sind die Museen von «entscheidender Bedeutung für das Gelingen des Gesamtprojekts».

Weitere Schätze im Humboldt Forum zu sehen

Umstrittene Museen im Humboldt Forum öffnen

Mit einer weiteren Öffnung sind im Berliner Humboldt Forum von diesem Donnerstag an erstmals auch wegen kolonialer Hintergründe umstrittene Objekte der beteiligten Museen zu sehen.

Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst öffnen in der zweiten und dritten Etage des Westflügels ihre ersten Räume. Aus Sicht von Hartmut Dorgerloh, Intendant des Zentrums für Kunst, Kultur und Wissenschaft, sind die Museen von «entscheidender Bedeutung für das Gelingen des Gesamtprojekt».

Pietzsch

Berliner Kunstsammler und Mäzen Pietzsch gestorben

Der Berliner Kunstsammler und Mäzen Heiner Pietzsch ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 91 Jahren nach längerer Krankheit in einer Berliner Klinik, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Mittwoch mitteilte.

Noch vor zweieinhalb Wochen hatten Pietzsch und seine Frau an dem Festakt zur Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie teilgenommen.

Das Sammlerehepaar Ulla und Heiner Pietzsch hatte eine wertvolle Kunstsammlung aufgebaut und diese vor rund fünf Jahren dem Land Berlin geschenkt.

Festakt zur Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie

„Pilgerstätte moderner Kunst“ - Neue Nationalgalerie zurück

Mit gleich drei Ausstellungen meldet sich die Neue Nationalgalerie in Berlin eindrucksvoll zurück in der internationalen Museumslandschaft. Nach Jahren der Sanierung hinter verschlossenen Türen wurde der ikonische Bau von Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) wieder eröffnet.

Der Architekt schuf das prägnante Gebäude aus Glas und Stahl Ende der 60er Jahre als Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts.

Am Sonntag wurden die Türen für Besucherinnen und Besucher geöffnet.