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Udo Kittelmann

Udo Kittelmann räumt Chefposten der Nationalgalerie

Der bisherige Direktor der Nationalgalerie Berlin, Udo Kittelmann (61), verlässt überraschend seinen Chefposten. Kittelmann werde auf eigenen Wunsch seinen bis Ende Oktober 2020 laufenden Vertrag nicht verlängern, teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit.

Er stand dann zwölf Jahre an der Spitze des Verbundes, zu dem neben Alter und Neuer Nationalgalerie das Museum Berggruen, die Sammlung Scharf-Gerstenberg sowie der Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart gehören.

 Georg Friedrich Prinz von Preußen ist das Oberhaupt des Hauses Hohenzollern.

Hohenzollern wollen Kunst und Schlösser zurück

Sollen die Nachkommen des letzten Kaisers knapp 100 Jahre nach dem Ende der Monarchie entschädigt werden oder hat die Geschichte nicht schon längst gesprochen? Ausgerechnet im Jubiläumsjahr der ersten deutschen Republik wird wieder über die Rechte von Monarchen und ihrer Erben diskutiert. Mit seinem nun bekannt gewordenen Anspruch auf Tausende Kunstobjekte und der Forderung nach Wohnrecht in Prunkschlösschen und Gutshäusern schreckt Georg Friedrich Prinz von Preußen die Kulturlandschaft auf.

Eröffnung James-Simon-Galerie

Angela Merkel eröffnet die James-Simon-Galerie

Die Kanzlerin hat vis-à-vis ein neues Café. Von ihrer Wohnung gegenüber der Museumsinsel sind es für Angela Merkel knapp zwei Minuten zu Fuß, wenn sie von den schlanken Kolonnaden der neuen James-Simon-Galerie aus einen bisher unbekannten Blick auf den neu gestalteten Bereich dieser historischen Ecke Berlins werfen will.

Die Eröffnung in der Nachbarschaft ließ sich Merkel am Freitag nicht entgehen: Nach zwei Jahrzehnten Planung mit neun Jahren Bauzeit und reichlich Problemen ist das zentrale Empfangsgebäude für das Weltkulturerbe ...

Restaurierung

Späteres Humboldt Forum: Mehrkosten für Preußen-Stiftung

Die Verzögerung bei der Eröffnung des Humboldt Forums in Berlin kostet allein die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in den kommenden zwei Jahren rund sechs Millionen Euro zusätzlich.

Bisher waren für den aufwendigen Umzug in den weitgehend rekonstruierten Schlossbau gegenüber der Museumsinsel etwa 32 Millionen Euro veranschlagt, wie Stiftungspräsident Hermann Parzinger in Berlin sagte.

Für den Umzug würden die Kunstwerke „nicht einfach eingepackt und ins Schloss geschickt“, erläuterte Parzinger.

David Chipperfield

Berliner Museumsinsel: James-Simon-Galerie ist fertig

Für manche ist es „Berlins Antwort auf die Louvre-Pyramide“, in der Hauptstadt wird auch schon mal von der „teuersten Garderobe der Welt“ gesprochen.

Nach deutlich verlängerter Bauzeit, entsprechend gestiegenen Kosten, vielen Problemen und noch mehr Diskussionen ist die James-Simon-Galerie als Empfang auf der Berliner Museumsinsel bereit für die ersten Besucher. Noch bevor Kanzlerin Angela Merkel am 12. Juli zur großen Eröffnungsfeier kommt, lud Stararchitekt David Chipperfield am Montag zur Präsentation.

Feuer

Wenn Europa brennt - Die Macht des Feuers

Feuer verbreiten Angst und Schrecken, vernichten Natur und Häuser, ganze Existenzen - und haben dennoch auch etwas Faszinierendes. Was es damit auf sich hat und wie Feuer künftig wirksamer bekämpft werden können, zeigt die Dokumentation „Wenn Europa brennt“ mit dem Untertitel „Die Macht des Feuers“. Sie ist am Samstag (21.45 Uhr) auf Arte zu sehen.

Ohne Feuer sei die Menschheits- und Kulturgeschichte nicht denkbar, erklärt der Archäologe Hermann Parzinger (Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin).

Baustelle Pergamonmuseum

Götter hinter Gerüst - die Baustelle im Pergamonmuseum

Die Götter brauchen Staubschutz. Und Sensoren gegen zu starke Erschütterungen. In einem der bekanntesten Museen Deutschlands werden die göttlichen Figuren vor alltäglichen Bauarbeiten geschützt.

Seit sechs Jahren wird das zwischen 1910 und 1930 errichtete Berliner Pergamonmuseum erstmals von Grund auf saniert. Im ersten Bauabschnitt wird an diesem Freitag Richtfest gefeiert. Bis zur Eröffnung dauert es noch vier Jahre, vielleicht auch sechs.

«Oberregierungsrath Knerk»

Menzel-Skizze wieder im Kupferstichkabinett

Die seit Jahrzehnten als Kriegsverlust verloren geglaubte Porträtskizze des „Geheimen Oberregierungsrath Knerk“ von Adolph Menzel (1815-1905) kommt wieder in die Bestände der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Das zwischen 1863 bis 1865 entstandene Blatt wurde nach Angaben der Stiftung aus einer bereits geplanten Versteigerung zurückgezogen, um es nun dem Kupferstichkabinett zu übergeben.

Die Skizze von Menzel galt seit 1945 als Kriegsverlust.

Katrin Budde

Debatte um freien Eintritt in Museen

In der Diskussion um freien Eintritt in Museen wünscht sich die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Katrin Budde, mehr Experimentierfreudigkeit. „Ich wäre dafür, vieles mal auszuprobieren“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Es gehe darum zu testen, „ob man wirklich Geld verliert, wenn man andere Modelle versucht“.

Auslöser der Debatte sind Pläne, im künftigen Humboldt Forum im Berliner Schloss keinen Eintritt zu verlangen.

Kolonialkunst

Museen in Paris und Berlin wollen kooperieren

Die Berliner Stiftung Preußischer Kulturbesitz und das Pariser Museum Quai Branly setzten bei der Auseinandersetzung um die Rückgabe von Kolonialkunst auf Zusammenarbeit.

„Die Situation beider Länder ist vergleichbar“, sagte Stiftungs-Präsident Hermann Parzinger nach einem Treffen mit seinem Kollegen Stéphane Martin in Paris der Deutschen Presse-Agentur. „Natürlich kann jedes Land selbst entscheiden und es gibt vielleicht auch unterschiedliche Perspektiven.