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Windkraft

Krise im Windkraft-Ausbau - Jobs und Klimaziele in Gefahr

Der Tiefstand beim Bau neuer Windräder in Deutschland setzt die Politik unter Druck.

Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben der Windkraft-Branche so wenige Windkraftanlagen an Land hinzu wie noch nie, seit die Energiewende mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz im Jahr 2000 auf den Weg gebracht wurde. Die Branchenverbände forderten die schwarz-rote Koalition zum Handeln auf - unter anderem müssten Genehmigungsverfahren für Windparks einfacher und die Akzeptanz bei Anwohnern erhöht werden.

Windenergiepark «Odervorland»

Bau neuer Windräder an Land ist 2019 eingebrochen

Der Bau neuer Windräder an Land ist im vergangenen Jahr in Deutschland auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren eingebrochen. Nach vorläufigen Zahlen wurden nur 276 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen mit einer Gesamtleistung von 940 Megawatt.

Im Vergleich zum Vorjahr ist dies bei der Leistung ein Rückgang von mehr als 60 Prozent, im Vergleich zum Durchschnitt des Zubaus der vergangenen fünf Jahre ein Minus von 77 Prozent.

Protest gegen Windkraftanlagen

Akzeptanz für Windkraft soll steigen - mit „Windbürgergeld“?

Bürger und Gemeinden sollen künftig für Windräder in ihrer Umgebung belohnt werden, um die Akzeptanz für Windparks zu steigern. Wie genau das aussieht, soll eine Arbeitsgruppe bis Ende März erarbeiten.

Nach dem Willen der SPD sollen die Anwohner direkt profitieren. Man müsse „direkte finanzielle Anreize für die Bürger schaffen, die in solchen Gebieten leben“, sagte Fraktionsvize Matthias Miersch der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Arbeitsgruppe von Bund und Ländern prüfe Konzepte.

Überzeugt an der Harfe: die Isnyerin Samira Novarra.

Ein Hauch von San Marco in Isnyer St. Nikolai

Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde hatte sich in der Vorbereitung zum adventlichen Musizieren in der Nikolaikirche Großes vorgenommen: doppelchörige Werke aus der Zeit der Renaissance und des Frühbarock. In Italien war die Doppelchörigkeit ein wichtiges musikalisches Stilmittel. Im Zentrum stand der Venezianer Giovanni Gabrieli, gegen Ende des 16. Jahrhunderts Organist, Dirigent und Komponist am Markusdom in Venedig. Tatsächlich ein Hauch von San Marco über die Alpen herüber in die St.

Windenergie

Nordländer und Windenergiebranche schlagen bei Merkel Alarm

Die fünf Nord-Bundesländer und die Windkraftindustrie haben vor einem Kollaps der Branche mit fatalen Folgen für die deutsche Klimaschutzpolitik gewarnt.

In einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schlugen die Regierungschefs von Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern Alarm und baten um ein Gespräch. Sie kritisierten Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier (CDU), der aus ihrer Sicht endlich ein schlüssiges Konzept für den Ausbau erneuerbarer Energien erarbeiten muss.

Windräder

Windbranche: Bundesregierung macht fatale Fehler

Die Windenergiebranche wirft der Bundesregierung angesichts der Krise der Windkraft an Land schwere Fehler vor.

„Anstatt dem Ausbau der Windenergie wieder in die Spur zu helfen, werden der Branche weitere Steine in den Weg gelegt“, sagte der Präsident des Bundesverbands Windenergie, Hermann Albers, der Deutschen Presse-Agentur. „Dass die Bundesregierung beim wichtigsten Projekt unserer Volkswirtschaft aufgrund der Kritik einiger Bürgerinitiativen einzuknicken droht, zeigt ihre aktuelle politische Schwäche.

Windbranche: Bundesregierung macht fatale Fehler

Die Windenergiebranche hat der Bundesregierung angesichts der Krise der Windkraft an Land schwere Fehler vorgeworfen. „Anstatt dem Ausbau der Windenergie wieder in die Spur zu helfen, werden der Branche weitere Steine in den Weg gelegt“, sagte der Präsident des Bundesverbands Windenergie, Hermann Albers. „Dass die Bundesregierung beim wichtigsten Projekt unserer Volkswirtschaft aufgrund der Kritik einiger Bürgerinitiativen einzuknicken droht, zeigt ihre aktuelle politische Schwäche.

Enercon-Beschäftigte

Windkraft-Krise und Jobabbau: Enercon will mit Politik reden

Nach der Ankündigung eines drastischen Stellenabbaus beim Windkraft-Anlagenbauer Enercon suchen Politik und Wirtschaft nach Auswegen.

Im Laufe der Woche seien Gespräche mit der Landes- und Bundespolitik geplant, sagte ein Enercon-Sprecher im ostfriesischen Aurich. Enercon hatte am Freitag angekündigt, nach Absatzeinbrüchen bis zu 3000 Stellen abzubauen. Weltweit beschäftigt der Enercon-Verbund nach eigenen Angaben etwa 18.000 Mitarbeiter.

Pressekonferenz

Viel Kritik am Klimapaket der großen Koalition

Die Beschlüsse der großen Koalition für den Klimaschutz stoßen auf scharfe Kritik und Skepsis: Führende Umwelt- und Wirtschaftsforscher halten das Paket für zu kleinteilig und in der Wirkungskraft zu begrenzt.

Nach Ansicht des Deutschen Städtetages wird sich der Erfolg maßgeblich in der Verkehrspolitik entscheiden. „Damit wir die Klimaziele für 2030 erreichen können, muss aus Sicht der Städte vor allem die Verkehrswende hin zu nachhaltiger Mobilität viel stärker auf Touren kommen“, sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung, ...

Windkraft-Verband kritisiert Klimapaket

Nach den Klimaschutz-Beschlüssen der großen Koalition sieht der Bundesverband Windenergie die gesamte Branche in Gefahr. Die Regierung habe es „vermurkst“, sagte Verbandspräsident Hermann Albers der dpa. Dass auf Wunsch von Teilen der Union pauschale Regelungen für den Abstand von Windkraftanlagen und Wohnhäusern Teil des Kompromisses seien, sei „unverständlich und grob fahrlässig“. „Damit wird die Regional- und Landesplanung ins Chaos gestürzt, was die gesamte Branche gefährdet“, sagte Albers.