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Breitband-Kabel vor einem Haus

Breitband im Lindauer Umland: Gehöfte haben schnelleres Internet als Kernorte

Normalerweise haben Bewohner und Firmen im Zentrum besseres Internet als Bauernhöfe. In manchen Gemeinden im Lindauer Umland ist es umgekehrt. Die Bürgermeister von Sigmarszell und Hergensweiler wollen das ändern.

Das Internet reicht tief ins tägliche Leben hinein. Bankformulare werden online ausgefüllt, Unterlagen via E-Mail an Behörden gesandt, Einkäufe in Online-Shops getätigt und berufliche Angelegenheiten per Mausklick erledigt. Corona hat diese Entwicklung deutlich beschleunigt.

Mindestens 500 Autoparkplätze fordert die FDP.

Streit ums Parken in Lindau: FDP fordert mehr als 500 Stellplätze am Beverplatz

Die FDP bleibt dabei: Am Karl-Bever-Platz sei ein Parkdeck für mindestens 500 Autos nötig. Von manchen Vorschlägen für das Parken auf der Insel hält sie dagegen nichts.

„Wir haben bis jetzt nichts falsch gemacht“, starten die FDP-Stadträte Florian Nüberlin und Ulrich Jöckel selbstbewusst in das neue Jahr. Mit Blick auf die Stadtratssitzung am 19. Januar, in der Beschlüsse zum Parken für dieses Jahr nötig sind, sprechen die FDP-Räte von umfangreichen Vorlagen, aber begrenzten Möglichkeiten.

Ab Dezember 2021 wird auf der Schienenstrecke zwischen Lindau und Memmingen auch an Wochenenden und Feiertagen stündlich ein Zug

Ab Dezember 2021 geht’s auch sonntags im Stundentakt nach Memmingen

Unter Strom fahren die Regionalzüge ab Dezember auch an Wochenende und Feiertagen im Stundentakt zwischen Lindau und Memmingen. Was die LZ Anfang Dezember bereits exklusiv berichtet hatte, teilt jetzt Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer offiziell mit.

Ab Dezember 2021 wird auf der Schienenstrecke zwischen Lindau und Memmingen auch an Wochenenden und Feiertagen stündlich ein Zug fahren. „Die Taktlückenschließung zwischen Lindau und Memmingen war mir ein großes Anliegen.

Beim Einladen der Sachspenden (von links): Die beiden BRK-Mitarbeiter Niklas Wezler und Hatice Tuncer mit Kilian Schöllhorn, Azu

Azubis sammeln für die Wundertüte

Neben der fachlichen Ausbildung legt die Firma Rose Plastic aus Hergensweiler großen Wert auf die Sozialkompetenz ihrer Azubis, wie das Unternehmen mitteilt. Daher steht jedes Jahr ein soziales Projekt auf dem Programm der jungen Leute. Für die diesjährige Aktion hatten die Auszubildenden sich die „Wundertüte“ des Kreisverbands des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Lindau ausgesucht.

Die „Wundertüte“ gibt es schon seit einigen Jahren. In den beiden Läden in Lindau und Lindenberg werden gut erhaltene Haushaltswaren für kleines Geld ...

Lindauer Bürgerinitiativen freuen sich über die Inbetriebnahme des Reutiner Bahnhofs.

Beide Bürgerinitiativen begrüßen den Reutiner Bahnhof

Bürgerinitiative Hauptbahnhof Reutin und Aktionsgemeinschaft Inselbahnhof sind sich einig in der Freude über die Eröffnung des Reutiner Bahnhofs. Doch beide sehen auch kritische Punkte.

Die Bürgerinitiative Hauptbahnhof Lindau-Reutin freut sich über die Inbetriebnahme der elektrifizierten Bahnstrecke nach München und des Reutiner Bahnhofs – auch wenn es von den ersten Plänen einer Bahnstrecke unter Strom bis zur Eröffnung 85 Jahre gedauert habe.

Bürgermeister Wolfgang Strohmaier am Ende eines für alle schwierigen Jahres am Eingang zum Rathaus, dessen Renovierung und Sanie

Flexibilität, Umsicht und Rücksicht sind die Worte des Jahres

„Abseits von Corona verlief 2020 relativ normal. Es war arbeitsreich wie jedes Jahr und wir haben viel geschafft“, sagt Bürgermeister Wolfgang Strohmaier. Er hat für den Jahresrückblick mit der Lindauer Zeitung eine FFP2-Maske aufgesetzt, wie auch seine Gesprächspartnerin. Zusätzlich steht zwischen ihnen eine Plexiglasscheibe und das Fenster seines Büros ist weit geöffnet. Allein diese Tatsachen sprechen wortlos dafür, dass nichts wirklich normal war im vergangenen Jahr.

Auch für die Sternsinger ist in diesem Jahr alles anders.

Sternsinger verzichten auf Hausbesuche

Normalerweise ziehen in den Tagen nach Weihnachten junge Sternsinger in kleinen Gruppen von Haus zu Haus und bringen Lieder, Freude und Segen zu den Menschen. Diesmal ist dies jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht in der gewohnten Form möglich. Alle Pfarreien am bayerischen Bodensee verzichten auf Hausbesuche von Sternsingern. Sie haben aber verschiedene Ideen entwickelt, um kontaktlos die grundlegende Idee der Sternsingeraktion zu pflegen und um Spenden zu bitten.

 Melanie (Mitte) und Klaus Meßmer bei der symbolischen Scheckübergabe. Brigitte Waltl (rechts) vom Förderverein Kinderhospiz im

5050 Euro-Spende für das Kinderhospiz

Eine ungewöhnlich hohe Spende von 5050 Euro haben Melanie und Klaus Meßmer an das Kinderhospiz St. Nikolaus übergeben. Brigitte Waltl vom Förderverein Kinderhospiz im Allgäu e.V. freute sich über die großartige Unterstützung und bedankte sich im Namen des gesamten Teams, besonders auch für die jahrelange Hilfe.

Die Jahre zuvor stellte die Gärtnerei Meßmer in Bad Schachen in ihren Adventsausstellungen immer ein Spendenhaus für das Kinderhospiz auf.

 Claudia Alfons legt Amtseid ab

Claudia Alfons ist Lindaus neue Oberbürgermeisterin

Seit dem 1. Mai hat Lindau wieder eine Oberbürgermeisterin. Bei der Stichwahl im März stimmten 52,7 Prozent der Wähler für Claudia Alfons, die damit 635 Stimmen mehr erhielt als Mathias Hotz. Alfons legte bei der konstituierenden Siotzung am 4. Mai den Amtseid ab. Seitdem hat Lindau die derzeit jüngste Oberbürgermeisterin in Deutschland, wie ein Fernsehsender jüngst herausgefunden hat.

Vorausgegangen war ein sehr langer Wahlkampf mit ursprünglich zwei Frauen und drei Männern, die Nachfolger von Gerhard Ecker werden wollten.

Maske hängt an einem Weihnachtsbaum

Gemeinderäte von Sigmarszell kassieren aufgrund der Corona-Pandemie die Tagesordnung

In ihrer öffentlichen Sitzung am Donnerstagabend sind die Sigmarszeller Gemeinderäte nicht weit gekommen: Mit einer Mehrheit von acht zu vier Stimmen beschloss das Gremium, fast alle vorgesehenen Themen von der Tagesordnung zu streichen. Grund dafür war Corona.

„Die Sitzung sollte auf das Notwendigste begrenzt werden“, sagte Ratsmitglied Martin Rädler und beantragte, die meisten Tagesordnungspunkte zu streichen. Insbesondere Ratsmitglied Jürgen Hartmann machte sich nachdrücklich für diesen Antrag stark: „Wir werden von allen Seiten ...