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 Manuela Hugger

In Berg bleibt es bei zwei Kandidaten

Die Bewerbungsfirst für die Bürgermeisterwahl in Berg ist am Montagabend um Punkt 18 Uhr zu Ende gegangen. Wenn die Berger Bürger am Sonntag, 14. Juli, zur Wahl von Helmut Griebs Nachfolge aufgerufen sind, werden zwei Namen auf dem Stimmzettel stehen – aufgelistet nach Eingang der Bewerbungsunterlagen: An erster Stelle wird die 45-jährige Schmalegger Ortsvorsteherin Manuela Hugger aufgeführt sein, an zweiter Stelle der 28-jährige Bundeswehroffizier Patrick Söndgen.

 Laudator Walter Rundel (links), Künstler Franz Anton Gaulinger (Mitte) und Bürgermeister Helmut Grieb.

Jubiläumsausstellung „Poesie in Farbe“ ehrt Franz Anton Gaulinger zum 75. Geburtstag

Bei der Vernissage war der Bürgersaal im Rathaus Berg voll besetzt. Namens der Kulturinitiative und der Gemeinde Berg freute sich Bürgermeister Helmut Grieb über das große Interesse. „Die rege Kulturarbeit ist für mich als Bürgermeister in den vergangenen 24 Jahren eine sehr wichtige kommunale Aufgabe gewesen“, sagte Grieb, mit viel Engagement habe er gerne rund 40 Ausstellungen in der Rathausgalerie initiiert. Er hob insbesondere das Multitalent, den Künstler, Sportler und Pädagogen, Franz Anton Gaulinger hervor, der zu seinem 75.

 Die Grünen feiern ihren Wahlerfolg im Ravensburger Rathaus (von links): Sozialminister Manne Lucha, Ingrid Brobeil-Wolber, Otti

Ravensburger Grüne überflügeln im Gemeinderat erstmals die CDU

Die Grünen stellen künftig die größte Fraktion im Ravensburger Gemeinderat. Das ist neben den deutlichen Verlusten von CDU und SPD das wichtigste Ergebnis der Kommunalwahlen vom vergangenen Sonntag.

Jeder dritte Ravensburger (33,0 Prozent) wählte am 26. Mai grün, vor fünf Jahren war das noch nicht einmal jeder vierte (22,8 Prozent). Die CDU verliert ihre Rolle als stärkste Fraktion, ihr Stimmenanteil sinkt von 35,7 auf 29,2 Prozent. Schwach auch das Abschneiden der Sozialdemokraten, die nur noch auf 9,9 Prozent der Stimmen kommen ...

  (Von links:) Landrat Harald Sievers, die Bürgermeisterinnen Sandra Flucht, Wilhelmsdorf, und Simone Rürup, Baindt, sowie den B

Heimatliche Kennzeichenhalter

Nach Kißlegg, Bodnegg, Weingarten, Schlier, Aulendorf und Bergatreute gibt es nun auch für Baindt, Berg, Bad Waldsee und Wilhelmsdorf personalisierte Kfz-Kennzeichenhalterungen. Landrat Harald Sievers stellte die neuen Halterungen gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen Sandra Flucht, Wilhelmsdorf, und Simone Rürup, Baindt, sowie den Bürgermeistern Roland Weinschenk, Bad Waldsee, und Helmut Grieb, Berg, der Öffentlichkeit vor.

Die für jede Kommune mit einem selbst festgelegten Textzusatz angefertigten Kennzeichenhalterungen „bieten ...

 Erläutern die Begrüßungsstation am Rathaus: Bergs Bürgermeister Helmut Grieb (hinten, von links) und Corinna Nagel.

Gemeinde Berg stellt neues Wanderwegenetz vor

„Die Berg-Kuppe ist das Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde“, sagt Bürgermeister Helmut Grieb. Hier gibt es nicht nur das Rathaus und die Kirche als Wahrzeichen der Gemeinde, sondern jetzt auch den Berg-Kuppe-Park, der am Wochenende offiziell eingeweiht wurde. Großteils auf Wanderwegen, die sich durch die Topografie ergaben, teilweise aber auch durch Ergänzungen vor allem am sogenannten Hubertushang, hat sich ein attraktives Wanderwegenetz ergeben.

 Wer sitzt im nächsten Kreistag? Darüber entscheiden die Wähler am 26. Mai.

Kuriose Kandidaten für den Kreistag: 26 Bürgermeister und elf Scharpfs

Das Interesse an Kommunalpolitik ist offenbar nicht so gering wie gedacht: Immerhin 533 Männer und Frauen wollen in den Ravensburger Kreistag, elf mehr als bei der letzten Wahl vor fünf Jahren. Insgesamt sind 62 Kreisräte zu wählen, durch die Zuteilung von Ausgleichssitzen können es aber bis zu 74 werden. Beim Blick auf die Listen gibt es die ein oder andere Überraschung.

Die größte Fraktion im Kreistag, so wird oft gelästert, sind die Bürgermeister.

 Bürgermeister Helmut Grieb ließ als Liedermacher 24 Jahre Amtszeit Revue passieren.

Bürgermeister singt selbst

Wirtschaftszahlen und Firmenpräsenz allein dokumentieren noch nicht die Leistungskraft einer Gemeinde. Dazu gehören auch die Vereine und Institutionen und die Menschen, die in ihnen wirken und damit Lebensqualität und Freizeitwert einer Kommune stärken. Ihnen räumten Gemeinde und Leistungsschau-Team den meisten Platz ein. Und sie hatten, wie Vorsitzender Diego Wiedemann sagt, „mit dieser etwas anderen Leistungsschau vollen Erfolg“ erzielt: Voller Bürgersaal zum Bürgerabend als Auftaktveranstaltung im Rathaus und über 2000 Besucher am Sonntag.

 Es wird spannend: In gut drei Wochen steht fest, wer künftig im Ravensburger Gemeinderat sitzt.

Kommunalwahl in Ravensburg: Ein Wettbewerb um prominente Köpfe

Drei Wochen vor der Kommunalwahl beginnt die heiße Phase des Wahlkampfs. In Ravensburg bewerben sich 189 Männer und Frauen auf neun Listen um mindestens 32 Mandate im Gemeinderat: Durch Überhangmandate können es auch mehr werden, derzeit gibt es 39 Sitze. Eins steht jetzt schon fest: Die Zusammensetzung im Gremium wird sich stark verändern.

Unter anderem, weil viele langjährige Stadträte nicht mehr antreten beziehungsweise die Partei gewechselt haben.

 Manuela Hugger will Bürgermeisterin von Berg werden.

Manuela Hugger will Bürgermeisterin in Berg werden

Mit der Ausschreibung der Bürgermeisterstelle in Berg am Freitag im Staatsanzeiger hat die Bewerbungsphase begonnen. Als erste Kandidatin wagt sich Manuela Hugger aus der Deckung und hat der „Schwäbischen Zeitung“ ihre Bewerbung als Nachfolgerin von Helmut Grieb bekannt gegeben. Wie bereits berichtet, geht Grieb am 31. August in Ruhestand. Zurzeit ist die 44-jährige Hugger hauptamtliche Ortsvorsteherin der Ravensburger Ortschaft Schmalegg (2200 Einwohnern).

 Nahe des Mahlweihers gibt es einen alten Brunnen, der seit 1966 nicht mehr genutzt wird. Jetzt soll er reaktiviert werden.

Brunnen am Mahlweiher wird erst 2020 erschlossen

Wo kommt künftig das Trinkwasser her? Dieser Frage ist der Wasserversorgungsverband Schussen-Rotachtal nachgegangen – und ist in Aulendorf fündig geworden. Jetzt allerdings sind bei der Erschließung des Wasservorkommens am Mahlweiher Hürden aufgetaucht. Die für dieses Frühjahr angedachten Neufassung eines alten Brunnens verschiebt sich dadurch.

Eigentlich hätten die Bäume rund um den alten Brunnen schon gefällt werden sollen. Dann stellte sich heraus: ohne Ersatz ist kein Kahlschlag erlaubt.