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Zwei Schauspieler auf der Bühne

Programm für neue Spielzeit bekannt: Theater Ulm zeigt Kante gegen Antisemitismus

„Wovon lebt der Mensch?“ – diese Frage wirft Bertold Brecht in seiner Dreigroschenoper ganz salopp auf, in diesem Halunken-, Ganoven- und Halbweltstück, das an menschlichen Abgründen rüttelt. Am Theater Ulm stellt diese Frage nun – Kay Metzger, der Intendant. „Wovon lebt der Mensch?“ lautet das Motto, das sein Haus für die Spielzeit 2020/21 gewählt hat.

Und Metzger hat eine Antwort auf die Frage: „... zuallererst von gutem, mitreißendem und aufwühlendem Theater.

Schwarz-roter Koalitionsausschuss berät über Thüringen-Krise

Der schwarz-rote Koalitionsausschuss ist zu Beratungen über die Thüringen-Krise zusammengekommen. Kanzlerin Angela Merkel hatte sich vor der großen Runde bereits gegen 11.30 Uhr mit CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder und Kanzleramtschef Helge Braun zu Vorberatungen im kleinsten Kreis getroffen. Auf Drängen der SPD soll im Koalitionsausschuss über das Verhalten der CDU bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen und mögliche Konsequenzen gesprochen werden.

Strompreis

Kritik am Kohleausstieg - Altmaier macht ein Angebot

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Kritik von Umweltschützern am Kohleausstieg zurückgewiesen, zeigt sich aber auch gesprächsbereit. Man habe „viele, viele Forderungen der Umweltverbände eindeutig erfüllt“, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk.

Kritik sei aber „das gute Recht“ der Umweltverbände - „und ich bin auch gerne bereit, mit den Beteiligten darüber zu reden“, fügte er hinzu. „Meine Telefonnummer ist bekannt, und ich werde mich solchen Gesprächen sicherlich nicht verweigern.

Autogipfel im Kanzleramt

Autogipfel: IG Metall und Wirtschaft wollen mehr Hilfen

Beim schwierigen Umbruch in der Autoindustrie mit ihren Hunderttausenden Beschäftigten sollen auch mit Hilfe des Staates Jobs gesichert werden.

Bei den geplanten Maßnahmen geht es darum, den Zugang zu Kurzarbeit zu erleichtern sowie Beschäftigte beim Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektromotor besser zu qualifizieren. Politik, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände wollen dabei an einem Strang ziehen, wie nach einem Spitzentreffen in Berlin deutlich wurde.

Bundesregierung verteidigt Massenüberwachung des BND

Die Bundesregierung hat die weitreichenden Überwachungsbefugnisse des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Ausland vor dem Bundesverfassungsgericht verteidigt. Bei Entwicklungen wie aktuell im Iran, im Irak oder in Libyen würden binnen Stunden verlässliche Informationen benötigt, sagte der Chef des Bundeskanzleramts, Helge Braun, in Karlsruhe. Die Frage, wer hinter einem Angriff stecke, könne über Krieg und Frieden entscheiden. Die Informationen der Geheimdienste anderer Staaten könnten verzerrt oder interessengeleitet sein.

BND

Sicherheit um jeden Preis? Karlsruhe schaut BND auf Finger

Brisante Informationen sammeln, Verschlüsselungen knacken, Verdächtige observieren: Die meisten Menschen können sich nur vage vorstellen, wie ein Geheimdienst eigentlich arbeitet.

Den Gedanken, womöglich selbst ins Visier zu geraten, finden viele erschreckend. Seit Dienstag verhandelt das Bundesverfassungsgericht über eine Klage beunruhigter Journalisten. (Az. 1 BvR 2835/17)

Worum geht es?

Mit den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden im NSA-Skandal gerät nach 2013 auch der Bundesnachrichtendienst ...

Bundesnachrichtendienst

Bundesregierung verteidigt BND-Massenüberwachung im Ausland

Die Bundesregierung hat die weitreichenden Überwachungsbefugnisse des Bundesnachrichtendienstes (BND) im Ausland vor dem Bundesverfassungsgericht verteidigt.

Bei Entwicklungen wie aktuell im Iran, im Irak oder in Libyen würden binnen Stunden verlässliche Informationen benötigt, sagte der Chef des Bundeskanzleramts, Helge Braun (CDU), in Karlsruhe. Die Frage, wer hinter einem Angriff stecke, könne über Krieg und Frieden entscheiden. Die Informationen der Geheimdienste anderer Staaten könnten verzerrt oder interessengeleitet sein.

Braunkohletagebau Jänschwalde

Kohleausstieg: Bald Einigung über Milliarden-Entschädigung?

Zum geplanten Kohleausstieg in Deutschland rückt eine Einigung über milliardenschwere Entschädigungen für Betreiber von Braunkohlekraftwerken näher.

Dazu sind Anfang der Woche Treffen zwischen den Betreibern mit der Bundesregierung geplant, auch auf Spitzenebene. Dann könnte es eine Einigung geben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Wie die „Rheinische Post“ berichtete, könnte alleine RWE für den Kohleausstieg bis zu zwei Milliarden Euro an Entschädigung erhalten.

Teststrecke in Niedersachsen

Umfrage: Bundesregierung hinkt bei Digitalisierung hinterher

Für die erfolgreiche Gestaltung des digitalen Wandels fehlt der Bundesregierung nach Einschätzung der meisten Bürger der Durchblick.

Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach halten nur zwei Prozent der Bevölkerung die Regierung auf diesem Gebiet für sehr kompetent. 47 Prozent der Menschen, die für den „Digitalreport 2020“ befragt wurden, finden die Regierung hier „weniger kompetent“. Zehn Prozent glauben, sie sei „gar nicht kompetent“.

Kohlekraftwerk

Grundsatzeinigung über höheren CO2-Preis

Ein höherer CO2-Preis beim Heizen und Tanken, im Gegenzug eine weitere Anhebung der Pendlerpauschale und Entlastungen beim Strompreis in Milliardenhöhe: Das sind Kernpunkte eines Grundsatzkompromisses von Bund und Ländern im Konflikt um das Klimapaket der Bundesregierung.

Damit ist auch der Weg frei für eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Bahntickets im Fernverkehr Anfang 2020. Für Steuerausfälle sollen die Länder mehr Geld vom Bund bekommen.