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Abiturzeugnis

Immer mehr Einser-Abis in Deutschland

Immer mehr Schüler in Deutschland schließen ihr Abitur mit einer Eins vor dem Komma ab. Das hat eine Umfrage der „Rheinischen Post“ in den Bundesländern ergeben.

2008 hatte demnach noch jeder fünfte Absolvent (20,2 Prozent) eine Abi-Note von mindestens 1,9, 2018 war es schon mehr als jeder vierte (25,8 Prozent).

Der Hochschulverband (DHV) schlägt Alarm: Der „Noteninflation“ müsse Einhalt geboten werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht die Sache positiv: Die Jugend sei heute einfach zielstrebiger.

Heinz-Peter Meidinger

Umfrage: Viele Kinder gehen ohne Frühstück in die Schule

Zehn Prozent der Grundschüler verlassen einer Erhebung zufolge morgens ohne Frühstück das Haus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter Eltern im Auftrag des Discounters Lidl. Auf die knapp drei Millionen Grundschüler in Deutschland hochgerechnet sind rund 300 000 Kinder betroffen. Ungefähr genauso viele (9 Prozent) frühstücken nach Angaben der Eltern morgens alleine zu Hause.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, plädiert angesichts dieser Zahlen ...

Pausenbrot

Jedes zehnte Grundschulkind geht mit leerem Magen zur Schule

Zehn Prozent der Grundschüler verlassen einer Erhebung zufolge morgens ohne Frühstück das Haus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach unter Eltern im Auftrag des Discounters Lidl.

Hochgerechnet auf die knapp drei Millionen Grundschüler in Deutschland sind rund 300.000 Kinder betroffen. Kommunen und Länder sollten helfend eingreifen, finden der Deutsche Lehrerverband und Kinderrechtsexperten von SPD, Grünen und FDP.

Lehrerverband kritisiert „Bildungsmonitor“

Der Deutsche Lehrerverband hält nicht viel vom „Bildungsmonitor“ der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, der gestern vorgestellt wurde. Dieser beurteile Bildungssysteme nach den Vorstellungen der Wirtschaft. Es gebe da neben durchaus nachvollziehbaren Leistungskriterien auch Kriterien, die diskutierbar seien, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der dpa. Beispielsweise sage der Anteil von Ganztagsangeboten nichts über deren Qualität aus oder darüber, ob dieser Anteil im jeweiligen Bundesland bedarfsdeckend sei oder nicht.

Sprach-Test

Weiter Kritik an Linnemanns Vorstoß - aber auch Zustimmung

Als „schrecklichen Vorschlag“ hat Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) den Vorstoß des CDU-Politikers Carsten Linnemann bezeichnet, notfalls Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen später einzuschulen.

„Alle Kinder haben das Recht eine Schule zu besuchen, da darf niemand ausgegrenzt werden“, sagte sie der „Rhein-Neckar-Zeitung“. „Gerade die Schulen und die Kitas arbeiten sehr erfolgreich für die Integration.“

Unionsfraktionsvize Linnemann hatte in der „Rheinischen Post“ unter Hinweis auf „neue ...

Einschulung

Debatte über Einschulung bei fehlenden Deutschkenntnissen

Der stellvertretende Unionsfraktionschef im Bundestag, Carsten Linnemann, hat seinen Vorschlag verteidigt, eine Vorschulpflicht einzuführen und Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen notfalls von der Einschulung zurückzustellen.

Es müsse Konsequenzen haben, wenn Kinder vor der Schule Sprachtests nicht bestünden, sagte der CDU-Politiker am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Wenn dann trotzdem eingeschult würde, hätten weder die Kinder aus deutschsprachigen noch die aus nicht-deutschsprachigen Haushalten etwas davon.

Grundschüler

Debatte: Ohne Deutschkenntnisse kein Grundschulbesuch?

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann fordert, dass Kinder ausrechend Deutsch sprechen müssen, bevor sie an der Grundschule aufgenommen werden. „Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, hat auf einer Grundschule noch nichts zu suchen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Dienstag). Der CDU-Politiker schlägt für betroffene Kinder eine Vorschulpflicht vor. Notfalls müsse eine Einschulung auch zurückgestellt werden, sagte er.

Lehrermangel

Lehrerverband warnt vor verschärftem Lehrermangel

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist kein Mann der leisen Worte. Wenn er warnt, dann richtig.

Im neuen Schuljahr, das nach dem Wochenende in den ersten Bundesländern wieder beginnt, würden in Deutschland 55.000 Lehrer fehlen, sagt er im aktuellen „Focus“ voraus. 15.000 Stellen könnten die Schulen überhaupt nicht besetzen und rund 40.000 Stellen nur mit weniger qualifizierten Quereinsteigern oder Pensionären.

Lehrerverband gegen heimliche Unterrichts-Videos

Der Deutsche Lehrerverband fordert von der Politik ein aktiveres Vorgehen gegen heimliche Bild- und Tonaufnahmen aus dem Schulunterricht. „Eigentlich müsste der Staat im Rahmen seiner Fürsorgepflicht von sich aus aktiv werden und jedem Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte seiner Bediensteten nachgehen“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Bislang lehne der Staat sich aber meist zurück und überlasse es betroffenen Lehrern, Anzeige zu erstatten, kritisierte Meidinger.

Der Streit ums Zentralabi

Der Streit ums Zentralabi

Wie giftig über das Thema gestritten wird, zeigt diese Episode vor einer Woche: FDP-Chef Christian Lindner spricht sich für das Zentralabitur aus. Prompt schallt es ihm aus Bayern entgegen: Kein Wunder, dass Lindner das fordere, er selbst habe ja NRW-Abi.

Für diese Spitze fängt sich CSU-Generalsekretär Markus Blume dann wiederum einen Konter von Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) ein: „Trotz eines bayerischen Abiturs scheint Herr Blume nicht vor Hochmut gefeit zu sein“.