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 Ex-FPÖ-Chef Heinz Christian Strache tritt mit neuer Partei bei der Landtagswahl in Wien an.

Strache ist wieder in Erklärungsnot

Villa in der Kleinstadt vor den Toren Wiens oder kleine Wohnung in der Metropole? Wo wohnt Österreichs bekanntester Rechtspopulist Heinz-Christian Strache eigentlich? Drei Monate vor der Landtagswahl in Wien ist diese Frage zum Politikum geworden. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler muss nachweisen, dass er seinen Lebensmittelpunkt in der Hauptstadt hat. Sonst darf der 51-Jährige überhaupt nicht kandidieren. Der Plan für ein Comeback mit seiner Liste Team HC Strache (THC) wäre früh gescheitert.

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz auf dem Weg zum Ibiza-Untersuchungsausschuss.

Österreichs Opposition knöpft sich im Ibiza-Untersuchungsausschuss den Kanzler vor

Eigentlich geht es bei der parlamentarischen Aufarbeitung der Ibiza-Affäre in Österreich um die angebliche Käuflichkeit der früheren rechtskonservativen Regierung, um Postenschacher und Gesetzeskauf. Doch seit Tagen stehen vor allem die SMS zwischen dem damaligen und jetzigen Kanzler Sebastian Kurz von der konservativen ÖVP und dem Ex-FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache im Mittelpunkt der Debatte.

Vor dem Auftritt des Kanzlers vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss am Mittwoch wurde etwa publik, was Kurz in den letzten ...

Kanzler Kurz

Österreichs Kanzler Kurz vor U-Ausschuss

„Mir platzt jetzt wirklich gleich der Kragen.“ Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) fühlte sich am Mittwoch im Ibiza-Untersuchungsausschuss einen Moment lang von Fragen des FPÖ-Abgeordneten Christian Hafenecker zu seiner Rolle als Parteichef der ÖVP arg provoziert.

Die Szene war bezeichnend: Die mehrstündige Befragung des 33-jährigen Regierungschefs durch den Ausschuss war geprägt von vielen Wortduellen. Sie wurde zum zähen Ringen um einen Blick hinter die Kulissen der von 2017 bis 2019 regierenden ÖVP-FPÖ-Koalition.

- Wien 04.06.2020 - Heute am Vormittag startete im Parlament der Untersuchungsausschuss zur Ibiza-Affäre. Das Ibiza-Vid

„Korruptionstanz“ auf Ibiza - Strache streitet Vorwürfe ab

Aufgespritzte Lippen, Stupsnase, lange blonde Haare, ein kurzes schimmerndes Kleidchen. „Bist du deppert, die ist schoaf“, lautete das Urteil des ehemaligen FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache über die angebliche russische Oligarchennichte, das aus dem Ibiza-Video überliefert ist. Das Zitat ist mittlerweile eine geflügeltes Wort in Österreich, vor allem, wenn man sich über Strache lustig machen will. Die Bilder des Lockvogels kennt mittlerweile auch jeder in Österreich – die Identität der Schauspielerin ist allerdings noch immer nicht geklärt.

Heinz-Christian Strache

Ibiza-U-Ausschuss: „Korruptionstanz“ auf der Baleareninsel

Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat bei seiner Befragung am ersten Tag des Ibiza-Untersuchungsausschusses in Österreich den Vorwurf des parteipolitischen Postengeschachers zurückgewiesen.

Der 50-Jährige erklärte, dass er während der Regierungszeit von ÖVP und FPÖ lediglich geeignete Kandidaten etwa für Plätze in Aufsichtsräten vorgeschlagen habe.

Strache betonte mit Blick auf das sogenannte Ibiza-Video, dass eine kriminelle Tätergruppe ihn seit Jahren habe vernichten wollen.

Heinz-Christian Strache

Ibiza-Affäre um Heinz-Christian Strache - Lockvogel gesucht

Ein Jahr nach der Ibiza-Affäre rund um den österreichischen Rechtspopulisten Heinz-Christian Strache ist noch immer unklar, wer der weibliche Lockvogel war.

Das österreichische Bundeskriminalamt hat Fahndungsfotos von der jungen Frau veröffentlicht, die sich in der verhängnisvollen Nacht im Sommer 2017 auf Ibiza als russische Oligarchen-Nichte ausgab. Auf den Fotos zu sehen ist eine junge Frau mit langen Haaren, schmalem Gesicht und spitzer Nase.

Von Brasilien nach Ibiza

Die VHS Laupheim bietet eine neue digitale Vortragsreihe an. In der Reihe können die Zuhörer Vorträge von Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren. In den nächsten Wochen sind folgende kostenlose Vorträge im Angebot:

Brasilien - Die Zerstörung der Demokratie unter Jair Bolsonaro: Von 1964 bis 1985 regierten Diktatoren den größten lateinamerikanischen Staat. Mit der Verfassung von 1988 schien die Gefahr systematischer staatlicher Willkür gebannt zu sein.

Strache

Ex-FPÖ-Chef Strache kandidiert als Bürgermeister von Wien

Der über die Ibiza-Affäre gestürzte ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache strebt mit Macht zurück in die Politik. „Ja, dieses Comeback steht fest. Ich werde als Bürgermeister-Kandidat in Wien am 11. Oktober 2020 antreten“, sagte der 50-Jährige.

Er werde am 15. Mai die endgültige Form seiner neuen Bürgerbewegung bekanntgeben. Sie werde sich an die Partei Die Allianz für Österreich (DAÖ) anlehnen, aber eine breitere Thematik haben. Er rechne mit einer starken Unterstützung durch die Bevölkerung.

Ex-FPÖ-Chef Strache

Heinz-Christian Strache will Bürgermeister von Wien werden

Der über das Ibiza-Video gestürzte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat seine Rückkehr aufs politische Parkett angekündigt.

Er wolle mit einer neuen Bürgerbewegung den aktuellen Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt herausfordern, erklärte Strache am Mittwoch in Wien.

Der 50-Jährige war beim politischen Aschermittwoch der Allianz für Österreich (DAÖ) aufgetreten, einer kürzlich von FPÖ-Abtrünnigen gegründeten Partei.

Zerstörte Wahlwerbung

Österreichische Wahlwerbung im Münchner Kommunalwahlkampf

An der Oberfläche CSU, darunter FPÖ - unter einem abgerissenen Kommunalwahlplakat der Münchner Unionskandidatin Kristina Frank sind Reste eines alten Aushangs des Rechtspopulisten Heinz-Christian Strache aufgetaucht. Der ehemalige FPÖ-Chef wirbt darauf als Spitzenkandidat bei den Nationalratswahlen in Österreich im Jahr 2008. Man habe die Plakatständer bei einer Firma angemietet, teilte der CSU-Bezirksverband dem „Münchner Merkur“ mit, der zuvor darüber berichtet hatte.