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 Die Urkunde der Stuttgarter Forstbehörde für den Donnstetter Jagdpächter David Munderich, der als der Erleger des letzten Wolfs

Als Menschen und Schafe vor dem Wolf in Württemberg bangten

Donnerstag, 26. November, 2015: Bei Merklingen wird am Rande der Autobahn ein überfahrener toter Wolf gefunden. Der Kadaver wird von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg in Freiburg untersucht, und dort wird bestätigt, dass es sich bei dem Tier tatsächlich um einen jungen Wolfsrüden handelt. Die Freiburger Spezialisten können den „Merklinger Wolf“ sogar zuordnen: Er stammt aus den Schweizer Alpen, wo es bereits mehrere Wolfsrudel gibt, und er ist der Bruder eines kurz zuvor bei Lahr in Südbaden überfahrenen Wolfes.

 Gotthold Knecht gibt die „Blaubeurer Geographischen Hefte“ heraus.

„Der Verlag ist so eine Art Lebensaufgabe“

Seit 26 Jahren bringt Gotthold Knecht die „Blaubeurer Geographischen Hefte“ heraus. Pro Jahr erscheinen im Schnitt drei Ausgaben mit Beiträgen zur Geschichte und Geografie Süddeutschlands mit dem klaren Fokus auf die Schwäbischen Alb. SZ-Redakteur Christoph Schneider hat den pensionierten Realschullehrer Knecht in Blaubeuren getroffen und spricht mit ihm über die Faszination der Geschichte und die Passion, einen kleinen Verlag am Leben zu halten.

Herr Knecht, warum gründet ein Lehrer einen eigenen Verlag?

Fachwerkhaus

Als Bauern bei der Jagd noch ausgenutzt wurden

Über 1000 Jahre war die Jagdausübung in Deutschland ein Privileg der Könige, Grafen, Herzöge und anderer Fürsten, und über tausend Jahre herrschte in den Wäldern und Fluren eine solch’ große Wilddichte, dass man sich auf dem Lande nicht mehr zu helfen wusste, wenn große Hirschrudel die grünen Saaten abfraßen, Wildschweinrotten die Felder umpflügten und Wölfe weidende Kühe und Schafe rissen.

Bisweilen mussten die tagsüber hart arbeitenden Menschen auch nachts bei den Feldern Wachdienste verrichten, um das Rot- und Schwarzwild zu ...

 Nun ist alles aus. Nur das „H“ auf dem kleinen weißen Schild verrät, dass man sich noch auf dem „Historischen Wanderweg“ befind

Stadt wirbt für Wanderweg, der völlig zugewachsen ist

Der Geschichtsverein Laichinger Alb beklagt den Zustand des „Historischen Wanderwegs“. Er beginnt und endet am Parkplatz beim Schützenhaus, führt über die nördliche Markung Laichingens und berührt auch Westerheimer „Hoheitsgebiet“. Doch es gibt kaum mehr ein Durchkommen.

Bei der Mitgliederversammlung des Geschichtsvereins wurden nun Bilder gezeigt, in welchem Zustand sich der „Historische Wanderweg“ heute befindet. Mit Entsetzen hätten die Besucher es zur Kenntnis genommen, dass aus dem „Historischen“ ein „Abenteuer“-Wanderweg ...

 Das ehemalige Gästehaus des Maiers im ausgehenden Mittelalter in den Maierhöfen ist (noch) nicht denkmalgeschützt.

Geschichtsverein will mehr Denkmalschutz

Im Zeichen des Denkmalschutzes ist die Mitgliederversammlung des Geschichtsvereins Laichinger Alb gestanden. Über 30 Interessierte waren am Montag in den „Rössle“-Saal gekommen, um sich über denkmalgeschützte „unbewegliche Bau- und Kunstdenkmale“, wie es im Amtsdeutsch des Landesdenkmalamts heißt, zu informieren. Zu sehen gab es auf der Leinwand 22 Kulturdenkmale in Laichingen, Feldstetten, Machtolsheim und Suppingen.

Die meisten von ihnen sind nach Paragraph 2 des baden-württembergischen Denkmalschutzgesetzes in der Fassung vom 25.

Die Landkarte des Herzogs von Württembergs

Von „Rekordsauen“ und Schürzenjägern – wie früher auf der Alb gejagt wurde

Nun ist es soweit: Für die Männer und Frauen im grünen Rock findet die wohl spannendste Zeit des Jagdjahres statt, nämlich die Rehbrunft, die als Höhepunkt in den ersten Augusttagen mit der „Blattzeit“, endet. Dann betört die brunftige Rehgeiß den ohnehin liebestollen Bock derart, dass er – völlig aus dem Häuschen und außer Atem – der Begehrten gierig nachstellt und sie „treibt“, um sie schließlich zu „beschlagen“.

Die Geschichte des Jagdwesens ist so alt wie die Geschichte der Menschen.

 Der „neue Adler“ um 1955; im Hintergrund erkennt man das neu eingerichtete Schlachthaus und im oberen Stockwerk befindet sich d

Bald wird der „Adler“ abgerissen – Diese Geschichte steckt hinter der Laichinger Gaststätte

Bald rücken die Bagger und die Planierraupen an und wenn die Baukräne einmal stehen, dann wächst auch das neue „Adlerquartier“ an der Feldstetter Straße beinahe zusehends in die Höhe. Somit sind die Tage der altehrwürdigen Gaststätte und Metzgerei „Zum Adler“ gezählt. Vor allem die älteren Laichinger erinnern sich an die guten Fleisch- und Wurstwaren in der Metzgerei, an das schmackhafte Essen in der Gaststätte und an selige Stunden im „Adlersaal“.

 Ludwig Ostertag.

Vor 100 Jahren: Warum es beim Empfang der heimgekehrten Soldaten fast zu einem Eklat kam

Es war ein denkwürdiger Tag in Laichingen, am Sonntag, 15. Juni 1919. Vor 100 Jahren empfing die Gemeinde die heimkehrenden Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gekämpft hatten. Überschattet wurde der Empfang von einer Rede.

Der neugewählte Laichinger Schultheiß Julius Seeger, die „bürgerlichen Kollegien“, also der damalige Gemeinderat, und ein fleißiger Ausschuss hatten wochenlang an den Vorbereitungen zur groß angelegten Begrüßungsfeier „zu Ehren der ausmarschierten Krieger unserer Gemeinde“ gearbeitet.

 Vorbei ging es auch an Höfen – Misthaufen inmitten des Laichinger Zentrums.

Bauen ohne Konzept: Kritiker begutachten Laichinger „Bausünden“

Das hätten sich die Initiatoren für ein Laichinger Innenstadtkonzept nicht träumen lassen. Mehr als 50 Laichinger Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen mehrere Stadträte haben am Samstagvormittag mit der Gruppe eine Begehung zu Neubauten und Baustellen unternommen, wo nach Meinung der Initiatoren das Flair und die Aura von Straßen und Plätzen durch überdimensionierte dreigeschossige würfel- und quaderförmige Wohnbauten nachteilig verändert werde.

Hinter der Initiative, die sich um das Stadtbild Laichingens sorgt, stehen die ...

 Heinz Surek (hinten) bei seinem Vortrag über den deutschen Schlager in Laichingen.

Deutschland in Trümmern, Schlager im Ohr

„Die Geschichte des letzten Jahrhunderts im Spiegel des Schlagers“ – so lautete die Ankündigung für das Programm, das Heinz Surek für Bewohner und Gäste der Seniorenwohnanlage mitgebracht hat. Surek ging darauf ein, wie Schlagerlieder die politischen Epochen widerspiegelten und und ihre Interpreten von der Politik für ihre Interessen teilweise manipuliert wurden.

Schlager sind eingängige Melodien, die man schnell singen, summen oder mitpfeifen kann.