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 Der „neue Adler“ um 1955; im Hintergrund erkennt man das neu eingerichtete Schlachthaus und im oberen Stockwerk befindet sich d

Bald wird der „Adler“ abgerissen – Diese Geschichte steckt hinter der Laichinger Gaststätte

Bald rücken die Bagger und die Planierraupen an und wenn die Baukräne einmal stehen, dann wächst auch das neue „Adlerquartier“ an der Feldstetter Straße beinahe zusehends in die Höhe. Somit sind die Tage der altehrwürdigen Gaststätte und Metzgerei „Zum Adler“ gezählt. Vor allem die älteren Laichinger erinnern sich an die guten Fleisch- und Wurstwaren in der Metzgerei, an das schmackhafte Essen in der Gaststätte und an selige Stunden im „Adlersaal“.

 Ludwig Ostertag.

Vor 100 Jahren: Warum es beim Empfang der heimgekehrten Soldaten fast zu einem Eklat kam

Es war ein denkwürdiger Tag in Laichingen, am Sonntag, 15. Juni 1919. Vor 100 Jahren empfing die Gemeinde die heimkehrenden Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gekämpft hatten. Überschattet wurde der Empfang von einer Rede.

Der neugewählte Laichinger Schultheiß Julius Seeger, die „bürgerlichen Kollegien“, also der damalige Gemeinderat, und ein fleißiger Ausschuss hatten wochenlang an den Vorbereitungen zur groß angelegten Begrüßungsfeier „zu Ehren der ausmarschierten Krieger unserer Gemeinde“ gearbeitet.

 Vorbei ging es auch an Höfen – Misthaufen inmitten des Laichinger Zentrums.

Bauen ohne Konzept: Kritiker begutachten Laichinger „Bausünden“

Das hätten sich die Initiatoren für ein Laichinger Innenstadtkonzept nicht träumen lassen. Mehr als 50 Laichinger Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen mehrere Stadträte haben am Samstagvormittag mit der Gruppe eine Begehung zu Neubauten und Baustellen unternommen, wo nach Meinung der Initiatoren das Flair und die Aura von Straßen und Plätzen durch überdimensionierte dreigeschossige würfel- und quaderförmige Wohnbauten nachteilig verändert werde.

Hinter der Initiative, die sich um das Stadtbild Laichingens sorgt, stehen die ...

 Heinz Surek (hinten) bei seinem Vortrag über den deutschen Schlager in Laichingen.

Deutschland in Trümmern, Schlager im Ohr

„Die Geschichte des letzten Jahrhunderts im Spiegel des Schlagers“ – so lautete die Ankündigung für das Programm, das Heinz Surek für Bewohner und Gäste der Seniorenwohnanlage mitgebracht hat. Surek ging darauf ein, wie Schlagerlieder die politischen Epochen widerspiegelten und und ihre Interpreten von der Politik für ihre Interessen teilweise manipuliert wurden.

Schlager sind eingängige Melodien, die man schnell singen, summen oder mitpfeifen kann.

 Heinz Pfefferle (li.) und Heinz Surek mit Bildern „ihrer“ Matadoren Christian August Schnerring und Gottlob Friedrich Hummel, d

Ein zwiespältiger Antisemit

Wissenswertes konnten die Besucher eines Doppelvortrags über eine Freundschaft zweier Schriftsteller mit Laichinger Wurzeln jüngst im Rössle erfahren. Heinz Surek und Heinz Pfefferle beleuchteten Leben und Werk der Literaten und Historiker Gottlob Friedrich Hummel und Christian August Schnerring.

Beide sind sie in Laichingen geboren, der eine 1869, der andere ein Jahr später. Beide gingen sie hier zur Schule, in die damalige Mittelschule.

 Heinz Surek am Rednerpult, der beim Festakt zu „25 Jahre Stunde der Kammermusik“ in Laichingen ein Grußwort des ehemaligen Bürg

„Eine einzigartige Veranstaltung in der Umgebung“

Eine große Fangemeinde ist am Samstagabend zum Festakt anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Stunde der Kammermusik“ in die Daniel-Schwenkmezger-Halle gekommen. Die Gäste wurden von den Stuttgarter Salonikern schwungvoll begrüßt mit dem bekannten Stück „Wien bleibt Wien“ von Johann Schrammel, was von Beginn an eine fröhliche Stimmung erzeugte. Patrick Sibe, der Leiter der musikalischen Gruppe, erwies sich als geistreicher Conférencier des Abends.

Viel Dank und Lob vom BürgermeisterBürgermeister Kaufmann eröffnete den Reigen der ...

Auch BWV und LAB nominieren – und die SPD

Die CDU und die Grünen (Igel) haben das Procedere schon hinter sich und ihre Kandidaten für die Kreistagswahl sowie die Gemeinderatswahl nominiert (wir berichteten). In den nächsten Wochen folgen die verbliebenen beiden Fraktionen im Laichinger Gemeinderat, die LAB und die BWV. Obwohl die SPD keine Fraktion im Laichinger Rat (mehr) stellt, lädt auch diese Partei zu einer Nominierungsversammlung in Laichingen.

SPD: Die Genossen treffen sich am Montag, 18.

 Der erste von Karl Kässbohrer gebaute Bus aus dem Jahr 1911. Eingesetzt wurde er auf der Linie Ulm – Wiblingen.

In 21 Tagen vom Gerippe zum Bus

Exkursionen mit der Volkshochschule Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen, zu industriellen Großbetrieben und anderen wirtschaftlichen Unternehmungen, zu kulturellen Einrichtungen und Sportstätten, erfreuen sich großer Beliebtheit. So auch am Freitag, als 20 Teilnehmer aus Laichingen und Blaubeuren, unter ihnen viele Frauen, sich aufmachten, das modernste Omnibushersteller-Werk Europas, die Evo Bus GmbH in Neu-Ulm, zu besichtigen. Die „Schwäbische Zeitung“ erstattete jedem, der eine SZ-Abokarte vorwies, eine Treue-Prämie von fünf Euro.

„Sei getreu bis in den Tod“ – diese Karte wurde an die Truppe verschickt. Der Tod der Soldaten wird mit dem Kreuzestod Christi v

„Durch Kampf zum Sieg“: Kriegsbetstunden und Kriegspredigten

Die Geschichte der beiden großen Kirchen in Deutschland ist nicht frei von Irrungen und Wirrungen. Mit die wohl schlimmsten entstanden in den Kriegsjahren 1914 bis 1918, als viele Pfarrer sich von der Kriegsbegeisterung und dem „Geist von 1914“ mitreißen ließen und ihren Gemeinden predigten, es handele sich um einen „gerechten Krieg“, der „von Gott gewollt“ sei und somit im „Dienste des Evangeliums“ geführt werde.

Unbestritten ist, dass viele Pfarrer beider Konfessionen durchaus geistliche Hilfe und Beistand für die sterbenden ...

 Die Laichinger VK-Vorsitzende Sieglinde Bölzle (v.l.), Jannika Borkert, der Merklinger Vorsitzende Dieter Maurer sowie Waltraud

VdK-Gruppen feiern erstmals zusammen

Zum ersten Mal haben die VdK Ortsverbände Laichingen und Merklingen-Machtolsheim ihre Weihnachtsfeier gemeinsam begangen – im Gasthaus Rössle in Laichingen. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Laichinger Ortsverbands, Sieglinde Bölzle, überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Rößler die Grüße der Stadt Laichingen.

Der Vorsitzende des Ortsverbands Merklingen-Machtolsheim, Dieter Maurer, nahm fünf Ehrungen für zehnjährige Mitgliedschaft vor.