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Ai Weiwei präsentiert seinen «Menschen-in-Europa-Kunst-Award»

Künstler Ai Weiwei mag Deutschland und will dennoch weg

Der chinesische Künstler Ai Weiwei (62) hat ein gespaltenes Verhältnis zu Deutschland. Er kritisiert an seiner bisherigen Wahlheimat ein System aus übermäßiger Ordnung und Effizienz. „Ich mag Deutschland“, sagte er am Montagabend in Passau. Dennoch werde er von Berlin nach England ziehen - und dann aber als Besucher gerne zurückkommen. „Die Deutschen mögen Gäste.“

Deutschland sei zu fest in der eigenen Denktradition verwurzelt. „Ich arbeite immer etwas gegen die Ordnung.

 German writer Peter Handke poses for the media during an interview held in Madrid, Spain on 22 May 2017. Peter Handke is in Spa

Literaturnobelpreis für Peter Handke

Vor ein paar Jahren wollte Peter Handke ihn noch abschaffen, jetzt hat er ihn bekommen, den Literaturnobelpreis. Die Auszeichnung bringe mit ihrer „falschen Kanonisierung“ der Literatur nicht viel Gutes. Sie verschaffe „einen Moment der Aufmerksamkeit, sechs Seiten in der Zeitung“, aber für das Lesen bringe sie nichts. Als ihn jetzt der Anruf aus Schweden erreicht hat, sei Handke sehr gerührt gewesen, sagte Anders Olsson, der Vorsitzende des Nobelkomitees.

Peter Handke

Später Nobel-Triumph für zornigen Peter Handke

Zorn findet Peter Handke besser als Wut. Zorn wecke die kreativen Geister, Wut ließe sie nur kurz aufflammen, bekannte der 76-Jährige einmal in einem Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Der Literaturnobelpreis 2019 ist ein später Triumph für den ebenso streitbaren wie umstrittenen Autor. Handke habe „sehr, sehr gerührt“ auf die Nachricht reagiert, berichtete der Vorsitzende des Nobelkomitees der Akademie, Anders Olsson, am Donnerstag.

Bluttropfen auf dem Finger einer Person

Neue Krankheit oder doch nur ein Trick der Pharma-Lobby?

Die USA haben eine neue Krankheit. Oder zumindest eine halbe. Denn sie heißt: Prädiabetes, also Vorstufe zu Diabetes. Sie sollte, so die Forderung des führenden US-Diabetes-Fachverbandes, unbedingt behandelt werden, weil sonst schwere Schäden drohen.

Doch Kritiker sehen hinter solchen Warnungen den verlängerten Arm der Pharmaindustrie, und auch deutsche Experten warnen davor, aus Prädiabetes eine Krankheit machen zu wollen.

Medizinerin schenkte der American Diabetes Association Glauben Noch wollte Nance keinen Nachwuchs.

Heinrich Heine

175 Jahre „Deutschland. Ein Wintermärchen“

„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Heinrich Heines berühmtester Gedichtanfang gehört wohl zu den am häufigsten falsch zugeordneten Sätzen in der deutschen Literatur.

Die beiden Verse eröffnen nämlich nicht - wie oft vermutet - das große Epos „Deutschland. Ein Wintermärchen“, sondern bilden den Auftakt zum schlanken Gedicht „Nachtgedanken“.

Nicht weniger düster allerdings beginnt das „Wintermärchen“: „Im traurigen Monat November war's, die Tage wurden trüber, der Wind riss von den ...

Günter Kunert

Günter Kunert im Alter von 90 Jahren gestorben

Im Leben des Dichters Günter Kunert spiegelt sich die Tragik deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert: Als Kind von den Nazis als „Halbjude oder „Mischling ersten Grades“ verunglimpft, muss er in Berlin miterleben, wie enge Verwandte deportiert und von den Nazis ermordet werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg platzen seine Hoffnungen auf einen sozialistischen Aufbruch in der DDR; später zieht er nach Westdeutschland. Am Samstagabend starb Kunert im Alter von 90 Jahren in seinem Haus in dem kleinen Dorf Kaisborstel in Schleswig-Holstein ...

Zwei Männer beim Schweißen

Miba und Zollern: Altmaier gibt grünes Licht für die Fusion

Erleichterung beim Maschinenbauer Zollern: Das Unternehmen mit Sitz im Landkreis Sigmaringen darf mit seinem österreichischen Rivalen Miba ein Joint Venture gründen. Der Plan von Zollern-Geschäftsführer Klaus Erkes, dass die beiden Mittelständler ihre Gleitlagerschaft zusammenlegen, um so auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben, ist damit aufgegangen.

„Der internationale Wettbewerb nimmt zu, vor allem mit Blick auf Japan und Asien“, sagte Erkes im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.

Orpheus in der Unterwelt

Triumph mit Travestieklamotte - Barrie Kosky in Salzburg

Vor 18 Jahren erlebten die Salzburger Festspiele einen feinen Operettenskandal. Zu seinem Abschied hatte Festspielerneuerer Gerard Mortier den gestrengen Hans Neuenfels die „Fledermaus“ von Johann Strauß inszenieren lassen.

Es wurde ein Massaker mit einem pöbelnden und koksenden Prinzen Orlofsky und einem Gerichtsdiener Frosch, der als grasgrüner Laubfrosch daherkam. Das Haus tobte, viele Zuschauer verließen empört den Saal.

Auch am Mittwochabend gab es bei den Festspielen wieder Operette.

 Ein Chor singt auf dem Postplatz.

Das sind die Einzelveranstaltungen der Wangener Kulturnacht und des Italienischen Abends

Bei der 17. Wangener Kulturnacht am Freitag, 2. August, ab 19 Uhr ist auch in diesem Jahr wieder viel Abwechslungsreiches geboten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die „Schwäbische Zeitung“ hat alle Einzelveranstaltungen in einem Überblick zusammengestellt:

Spangenberg rezitiert letztmalig Gedichte: Siegfried Spangenberg gestaltet zum letzten Mal aktiv mit ausgewählten Gedichten ein eigenes Programm. Als Abschied von Wangen hat er für alle, die sich an schönen Gedichten erfreuen können, zwei unterschiedliche Programme ...

Weihbischof Gerhard Schneider spendet in der Kirche St. Gallus das Firmsakrament

Firmlinge werden mit Chrisam gesalbt

37 Katholiken haben am Samstag ihre Taufe mit dem Erhalt der heiligen Firmung vollendet. Jugendliche aus Arnach, Eggmannsried, Unterschwarzach, Eintürnen, Haidgau, Ziegelbach und Bad Wurzach versammelten sich dazu in der Kirche St. Gallus in Unterschwarzach.

Pfarrer Paul Notz begrüßte die Jugendlichen und die Gemeinde zu diesem Gottesdienst. Er dankte Pastoralreferent Raimund Miller für die intensive Vorbereitung der Firmlinge und freute sich auf ein fröhliches Glaubensfest, das sich auf die Bedeutung des Heiligen Geistes stützte.